Die Deutschen Hallen-Mehrkampf-Meisterschaften finden nach sieben Jahren wieder in Dortmund statt. Somit dreht sich in der Stadt für ein Wochenende lang nicht alles um König Fußball, sondern um Leichtathletik.
Vom 28. und 29. Januar werden in Dortmund die diesjährigen Deutschen Hallen-Mehrkampf-Meisterschaften ausgetragen. Somit werden an diesem einen Wochenende die besten Leichtathleten Deutschlands in der frisch sanierten Helmut-Körnig-Halle auflaufen. Die Stadt freut sich schon ganz besonders auf das Event. So ließ Oberbürgermeister Ullrich Sierau, einst selbst Leichtathlet, bereits verlauten, dass Dortmund trotz des Status als Fußball-Hochburg ein guter Standort für Leichtathletik sei. weiterlesen »
Für Norman Müller sah es in den letzten zwei Jahren alles andere als rosig aus. Der Zehnkämpfer, dem der Sport alles bedeutet, stellt zunächst an sein Comeback keine großen Erwartungen.
Der 26-Jährige Norman Müller hatte sich immer eine sportliche Karriere erträumt und es schien auch lange Zeit so, als würde ihm dieser Wunsch erfüllt. Bereits in der sechsten Klasse wechselte er auf das Sportinternat in Halle. Mit genügend Selbstdisziplin und Fleiß kämpfte er sich bis an die Spitze, nahm sogar an den Leichtathletik Weltmeisterschaften in Osaka und Berlin teil. Doch dann musste er plötzlich harte Rückschläge in Kauf nehmen. weiterlesen »
Der Sparkassen-Cup wird ab dem kommenden Jahr nicht mehr in Stuttgart stattfinden. Der Ausstieg des Hauptsponsors beschert dem Leichtathletik Event nach 25 Jahren das Aus.
Leichtathletik wurde in Stuttgart immer groß geschrieben und auch der Sparkassen-Cup genoß eine lange Tradition. Er war ein viertel Jahrhundert lang eine fest verankerte Veranstaltung der Stadt. Er sorgte dafür, dass der Sport auch nach den Europameisterschaften im Jahre 1986, den Weltmeisterschaften 1993, sowie zahlreichen Länderkämpfen und dem Weltfinale der Leichtathletik in Stuttgart präsent war. Erst im Februar diesen Jahres feierte der Sparkassen-Cup in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle sein 25-jähriges Jubiläum, doch nun ist die Veranstaltung in Stuttgart Geschichte. weiterlesen »
Der Berlin-Marathon zieht jedes Jahr riesige Läufermassen an. Dieses mal sind die 40.000 Startplätze bereits knappe zehn Monate vor dem Ereignis ausverkauft.
Im nächsten Jahr findet der alljährliche Berlin-Marathon zum 39. mal statt. Er ist zusammen mit den Ereignissen in London, Chicago und New York einer der größten und schnellsten Marathonläufe weltweit. Im vergangenen Jahr stellte der Kenianer Patrick Makau Musyoki mit einer Zeit von 2:03:38 h einen neuen Streckenrekord auf, der zugleich ein von der International Association of Athletics Federations (IAAF) anerkannter Weltrekord ist. Den Streckenrekord der weiblichen Läuferinnen hält die Japanerin Mizuki Noguchi mit einer Zeit von 2:19:12 h. weiterlesen »
Friedek reichte Klage gegen den DOSB ein und besteht auf 120.000 Euro Schadenersatz. Der frühere Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek verklagt den DOSB wegen Nicht-Nominierung für Olympia.
Friedek ist der erste Athlet, der den Deutschen Olympischen Sportbund aufgrund einer Nicht-Nominierung für Olympia verklagt. Er fordert in dem, heute in Frankfurt/Main beginnenden, Prozess einen Schadenersatz in Höhe von 120.000 Euro, welcher die Sponsorengelder ausgleichen soll, die Friedek aufgrund der Teilnahme-Verwehrung für die Sommerspiele in Peking 2008 verloren gegangen seien. Vertreten wird der Athlet vom Anwalt und Sportrechtler Michael Lehner, der schon häufiger prominente Sportler, vor allem in Fällen von Doping, vor Gericht vertrat.
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Der Weltcup-Rhythmus im Turnen wird nur ein Jahr nach seiner Einführung nun schon wieder reformiert und soll so für mehr Übersichtlichkeit sorgen.
Der neue Weltcup-Rhythmus im Turnen sieht vor, dass die Serien nicht mehr innerhalb eines Kalenderjahres, von März bis Dezember, sondern jahresübergreifend terminiert werden. Künftig sollen sie in einem Zeitraum von Oktober bis April stattfinden, wie die Vertreter des Turn-Weltverbandes FIG auf einer Pressekonferenz in Tokio verkündeten. Der jetzige Modus sei zu lang und unübersichtlich, begründete Wolfgang Willam, der Chef der Wettkampfkommission der FIG, die Neuerung. In der nun entstehenden Übergangsphase wird es 2012/13 eine Serie mit sechs statt der bisherigen vier Weltcups im Mehrkampf geben, was dazu führt, dass New York und Tokio je zweimal als Wettkampf-Stationen dienen werden.
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Lebenslängliche Sperren für Dopingsünder forderten die ehemaligen britischen Weltmeister Colin Jackson und Daley Thompson während einer Anti-Doping-Konferenz in London und heizten damit die Diskussion über den Umgang mit Sanktionen im Leistungssport an.
Jackson und Thompson vertreten damit die Meinung vieler Hardliner, denen zeitlich begrenzte Sperren der Sportler nicht weit genug gehen. Nur ein endgültiges Verbot an der Teilnahme von Wettkämpfen ist ihrer Meinung nach eine gerechte Bestrafung für Betrüger und ein wirksames Mittel im Kampf gegen Doping. Dass nun am Donnerstag die sogenannte Osaka-Regel durch den Internationalen Sport-Gerichtshof CAS gekippt wurde, dürfte die Sportler erneut auf die Barrikaden bringen.
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Der Deutsche Robert Harting gewann die Goldmedaille im Diskuswerfen bei der Leichtathletik-WM in Daegu. Im Vorfeld des Turniers hatte es einige Schwierigkeiten gegeben, als sich der Weltmeister aufgrund einer entzündeten Pastellasehne im linken Knie zunächst schonen musste.
Robert Harting konnte aus diesem Grunde eine Zeit lang nicht trainieren und sah sich sogar gezwungen, seine Starts bei den Diamond-League-Meetings in London und Stockholm abzusagen. Um den Trainingsvorsprung seiner Konkurrenz nachzuholen, musste er sich einem harten Training unterziehen – so beispielsweise im Trainingslager in Kienbaum und auf der südkoreanischen Insel Jeju, kurz vor der WM.
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Betty Heidler ist zum siebten Mal in Folge Deutsche Meisterin im Hammerwerfen geworden. Die von ihr erreichte Weite von 76,04 Meter übertraf alle bisher in diesem Jahr erreichten Weiten im Hammerwerfen.
Somit steht einer Teilnahme der kommenden Weltmeisterschaft in Südkorea nichts mehr im Weg. Zusammen mit ihrer Klubkameradin Kathrin Klaas darf sie sich Hoffnung auf eine WM-Medaille machen. weiterlesen »
Tumbling (engl.: sich überschlagen) ist eine Sportart, die vom Deutschen Turner-Bund (DTB) vertreten und dem Turnen auf dem Trampolin zugerechnet wird. Besonders in China, Russland und England findet diese Sportart große Anklang.
Dabei absolvieren die Athleten auf einer über 40 Meter langen Turnbahn eine Vielzahl von Sprüngen und Überschlägen. Davon dienen elf Meter dem Anlauf, 25 Meter sind für Sprünge ausgelegt und sechs Meter dienen dem Landen. weiterlesen »