Marathon Training besteht natürlich in erster Linie im Laufen. Doch Laufen ist eben nicht gleich laufen. Bei der Vorbereitung auf einen Marathon sollte man einige Dinge beachten, die nicht nur eine gute Zeit beim Marathonlauf ermöglichen, sondern auch vor Gesundheitsschädigungen bewahren.
Laufanfängern wird in der Regel empfohlen, mindestens ein Jahr, besser zwei, vor dem geplanten Marathonlauf mit dem Training anzufangen, um zu vermeiden, wie der antike Läufer, der dem Marathon zu seinem Namen verhalf, zu enden: ohne Training hatte der Mann der Legende nach die Marathondistanz hinter sich gelegt, um eine gute Botschaft zu überbringen, und war nach erledigter Aufgabe tot zusammengebrochen.
Je nach aktuellem Fitnesszustand sollte man sich also etwas Zeit nehmen, um einem individuellen Trainingsplan folgend den Marathon optimal vorzubereiten. Das Wichtigste am Marathon-Training ist regelmäßiges und langes Laufen, das von Woche zu Woche gesteigert werden sollte. Selbst ein Anfang auf dem Heimtrainer ist nicht abwegig, um den ersten Schritt zu machen. Auf diese Weise gewöhnt sich nicht nur der Körper allmählich an das Dauerlaufen, auch der Kopf braucht weiterlesen »
Der südafrikanische Leichtathletik-Verband (Athletics South Africa, ASA) ist seit dem 6. November komplett suspendiert. Wegen des skandalösen Verhaltens im Fall Caster Semanya hat der südafrikanische Olympische Sportbund (SASCOC) den kompletten nationalen Leichtathletik-Verband gesperrt. Zuvor war bereits Verbandschef Leonard Chuene und das gesamte Präsidium abgesetzt worden.
Am 19. August diesen Jahres war die 18-jährige Südafrikanerin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin über 800 Meter in Rekordzeit auf den ersten Platz gelaufen. Noch im Jahr zuvor war die sehr maskulin wirkende Mittelstreckenläuferin fast 15 Sekunden langsamer gewesen. Direkt nach dem Gewinn der Goldmedaille gingen die Spekulationen darüber los, Semanya könnte möglicherweise ein Hermaphrodit oder gar ein Mann sein, und überschatteten so fast die glänzenden Siege des dreifachen Weltmeisters und dreifachen Olympiasiegers Usain Bolt aus Jamaika.
Vom Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) angeordnete Geschlechtstests in Südafrika und Deutschland ergaben, dass bei Caster Semanya sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale vorliegen, die auf eine chromosomale Abweichung zurückzuführen sind. Zu den Ergebnissen will sich der Leichtathletik-Weltverband Ende des Monats äussern.
Wie erst vor Kurzem bekannt wurde, hatte ASA-Chef Chuene jedoch bereits vor der WM in Berlin einen Geschlechtstest angeordnet, um so überprüfen zu können, ob weiterlesen »
Leichtathletik-EM 2012 in Helsinki? Definitiv ja! Wenn vom kommenden Sonntag bis Dienstag der Europäische Leichtathletik-Verband (EAA) seine Council-Tagung abhält, wird als einziger Kanditat für die Leichtathletik-EM 2012 die finnische Hauptstadt ins Rennen gehen.
Erst im kommenden Frühjahr soll die Entscheidung darüber fallen, in welcher europäischen Stadt die Leichtathletik-EM 2012 stattfinden soll, aber angesichts der gelinde gesagt eher kuschelweichen Konkurrenzsituation für den Bewerber Helsinki, der sich eigentlich für die EM 2014 bewerben wollte, dürfte die Entscheidung in der katalanischen Haupstadt, die als zweitgrösste spanische Stadt vielfältige Einkaufsmöglichkeiten bietet, im Frühling – hier findet übrigens die Leichathletik-EM 2010 statt – kaum für Überraschungen sorgen. Ab dem Jahr 2012 soll die Leichtathletik-Europameisterschaft im Zwei-Jahres-Turnus stattfinden.
Fest steht darüber hinaus im Übrigen schon ganz offiziell, dass die EM vom 27. Juni bis 1. Juli ausgetragen werden wird, nur einen Monat vor weiterlesen »