Läuferin Caster Semenya kämpft um ihr Startrecht für 2010. Die 19jährige Südafrikanerin hat ein halbes Jahr lang an keinem internationalen Wettbewerb teilgenommen, da Zweifel aufkamen, ob sie auch wirklich ein „Frau“ ist.
Als Caster Semenya am 19. August 2009 bei der Leichtathletik-WM in Berlin Weltmeisterin im 800-Meter-Lauf wurde, war der Jubel im Stadion nicht laut. Zu sehr fixierten sich Medien und Zuschauer auf Semenyas „tiefe Stimme“, ihr „ausgeprägtes Kinn“ und die „stark ausgeprägten Muskeln“, als dass sie den Lauf hätten genießen können. Bereits vor dem Finale waren Zweifel ob ihrer eindeutigen Zugehörigkeit zum „weiblichen Geschlecht“ aufgekommen. Nach dem Rennen gab es kein Halten mehr. weiterlesen »
Wayne Collett, der schwarze „Protest“-Leichtathlet aus den USA ist in der vergangenen Woche an Krebs gestorben. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er Silber im Sprint über 400 Meter. Während der Siegerehrung hatte er nicht zur Flagge aufgeschaut und wurde lebenslang gesperrt.
Die Welt der Leichtathletik hat einen aufrichtigen Sportler weniger. Der frühere amerikanische Läufer Wayne Collett war 60 Jahre alt, als er in der vergangenen Woche am 17. März im St. Vincent Medical Center in Los Angeles an Krebs verstarb. Collett hatte bei den Olympischen Spielen 1972 in München für einen Eklat gesorgt. Während der Siegerehrung hatte er zusammen mit seinem Teamkollegen Vincent Matthews gesprochen und herumgezappelt, beide standen mit offenen Trainingsjacken da und hatten nicht ihre Hymne mitgesungen. Nach der Zeremonie erhob Collett seine Faust zum Black-Power-Gruß.
Nach dem Gewinn der Silbermedaille im Sprint über 400 Meter war Schluss für Collett. weiterlesen »
Bei der Hallen-WM in Doha/ Katar hat Stabhochspringer Malte Mohr den zweiten Platz errungen und die Silbermedaille gewonnen. Teamkollege Alexander Straub holte Bronze ebenso wie Kugelstoßer Ralf Bartels.
Das 17-köpfige Team des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) staunte nicht schlecht, als am Samstag drei Athleten innerhalb einer halben Stunde Edelmetall gewannen. Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des DLV sprach von einem „herausragenden“ Wettkampftag, an dem sich der „positive Leistungsschub“ fortgesetzt habe. weiterlesen »
Hochspringerin Ariane Friedrich muss ihre Teilnahme an der Leichtathletik-WM vom 12. bis zum 14. März in Doha/ Katar absagen. Wegen einer Knieverletzung rät ihr Arzt, kurz zu pausieren, um die Freiluftsaison nicht zu gefährden.
Während des Lauftrainings hatte Ariane Friedrich plötzlich einen stechenden Schmerz im Knie verspürt. Ihr Trainer Günter Eisinger verlautete, es habe keinen Sturz oder Unfall gegeben, dennoch habe ihr der Arzt geraten, eine kurze Pause einzulegen.
Bei der Hallen-WM galt Friedrich als Favouritin im Kampf um die Medaillen. Nun sei sie am Boden zerstört, so Eisinger, für das Team eine Katastrophe. Auch Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), bedauert Friedrichs Ausfall, bitter sei das nach ihrem leistungsstarken Saisonverlauf. weiterlesen »
Vom 12.bis 14.März finden in Doha, Katar die Hallen Leichtathletik Weltmeisterschaften statt. Doha war bereits 2006 Veranstaltungsort der Asienspiele.
Nun wurde die Stadt als erste arabische vom Weltleichtathletikverband (IAAF) mit der Austragung der WM betraut wurde.
Zur Leichtathletik-WM werden 19 deutsche Sportlerinnen und Sportler reisen.
Die zehn Frauen und neun Männer treten in 12 von 26 Wettbewerben an.
Sportdirektor des DLV (Deutscher Leichtathletik Verband), Thomas Kurschligen, hegt optimistische Erwartungen: “Wir rechnen mit vielen guten Leistungen.” (leichtathletik.de)