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Archiv: August, 2010

Die 69. ISTAF Berlin wurde zu einer Sternstunde der deutschen Leichtathletik. Zum Abschluss des Wochenend-Meetings im Berliner Olympiastadion gewannen fünf deutsche Athleten, der Kenianer Davis Rudisha lief einen Weltrekord über 800 Meter.

Berliner Olympiastadion @flickr/ az1172

Obwohl die Berliner ISTAF in die zweite Liga der Leichtathletik herabgestuft wurde und nicht mehr Teil der Diamond League ist, wurde sie für die deutschen Leichtathleten zu einem vollen Erfolg.

ISTAF Berlin 2010 – fünf deutsche Siege

Vor mehr als 45.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion beschenkte sich Speerwerferin Christina Obergföll zu ihrem 29. Geburtstag selbst. Mit 67,57 Metern warf Obergföll eine Jahresbestweite und war von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen. Zum Dank gab es ein Geburtstagsständchen aus den Reihen des Publikums. weiterlesen »


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Diamond League in London

Autor: Andreas
abgelegt in: Events

Die IAAF Diamond League macht Halt in London. Am 13. und 14. August trifft dich die Elite der Leichtathletik im Crystal Palace in London. Mit dabei sind u. a. Top-Stars wie Tyson Gay (USA) und die britischen Top-Athleten.

Tyson Gay @flickr/ recursivedreamer

Die Samsung Diamond League setzt ihre Tour fort. Nach den Meetings in Paris, Monaco und Stockholm, geht es auf nach London in den Crystal Palace. Über 25 spannende Wettkämpfe erwarten die Zuschauer.

Nach dem Diamond Meeting in Stockholm hatte nicht ganz überraschen der Weltmeister und Olympiasieger Usain Bolt sein Saison-Aus für dieses Jahr verkündet. Dem jamaikanischen Sprint-Star machen Rückenprobleme zu schaffen, zudem klagt er über eine Achillessehnen-Enzündung. Der Weltrekordhalter wurde in Stockholm erstmals seit 2008 wieder im Sprint besiegt und das von seinem größten Konkurrenten Tyson Gay (USA).

Der Amerikaner wird beim London Meeting der Diamond League auf jeden Fall antreten, Usain Bolt macht Pause. Er will sich voll und ganz auf die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2011 und  Olympia 2012 in London fokussieren. Zum Leidwesen der Fans musste für das London Meeting auch kurzfristig der jamaikanische Sprinter Asafa Powell absagen. Auch er leidet wie Bolt an Rückenbeschwerden.


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Christian Reif hat es geschafft, er holte Gold im Weitsprung und ist Europameister 2010. Sagenhafte 8,47 Meter im dritten Versuch katapultierten den 25 -Jährigen ganz nach oben aufs Treppchen. Die Leichtathletik-Europameisterschaft in Barcelona wird ihm noch lange im Gedächtnis bleiben.

Um ganze 20 Zentimeter verbesserte Christian Reif mit dem Gold-Sprung von Barcelona seine persönliche Bestmarke, dabei waren die Vorzeichen alles andere als optimal.

Christian Reif – mit Anlauf zu Gold

Christian Reif vom ABC Ludwigshafen hat es seinen Fans und Zuschauern, vor allem jedoch sich selbst, nicht leicht gemacht. Bereits in der Qualifikation geriet das Projekt Gold arg ins Straucheln, erst im dritten Versuch rettete er sich mit 8,27 Metern ins Weitsprung-Finale.

Doch auch in Gesellschaft der besten Weitspringer Europas sollte aller Anfang schwer sein. Der erste Sprung ging völlig daneben, ungültig. Der zweite Versuch gelang, aber die Weite stimmte mit 7,87 Metern überhaupt nicht. So ging es im dritten Versuch bereits um alles oder nichts, und es sollte Christian Reifs größter Triumph werden.

8,47 Meter, Wahnsinn! Mit diesem Sprung übertrumpfte Christian Reif die gesamte Konkurrenz bei der Leichtathletik-EM und trug sich fein säuberlich in die ewige Bestenliste der deutschen Weitspringer hinter Lutz Dombrowski (8,54 Meter) und Sebastian Bayer (8,49 Meter) ein. Mehr über den Überflieger finden Sie hier.


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