Die neue Diamond League ist 50 Millionen Dollar schwer und beinhaltet 14 Leichtathletik-Meetings. Im Mai 2010 startet die Diamond League in die erste Saison und löst damit die bisherige Golden League ab.
Wenn etwas schlecht läuft, dann einfach umbenennen und weiter geht’s, neuer Name, neues Glück. So in etwa müssen die Funktionäre der IAAF gedacht haben, als sie die nur mäßig bis schlecht laufende Golden League in die Diamond League umgewandelt haben. Natürlich ist es bei der Namensänderung allein nicht geblieben, auch der Modus hat sich etwas verändert. Die größte Neuerung ist allerdings das erhöhte Preisgeld und die Jagt der Athleten nach dem 10.000 Dollar Pokal. Echt spannend. weiterlesen »
Thomas Goller steht unter Dopingverdacht. Bei einer Trainingskontrolle im März wurden bei Goller verbotene Substanzen gefunden. Wegen der positiven A-Probe wurde Goller vom DLV suspendiert.
Thomas Goller wurde 2009 zum dritten Mal Deutscher Meister im 400 Meter-Hürdenlauf. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob er das auch auf natürlichem Wege geschafft hat. Während einer überraschenden Trainingskontrolle im März wurden in Gollers verbotene Substanzen gefunden. weiterlesen »
Dirk Henry-Richard Lange, geboren am 19. Februar 1963, ist derzeit der Nationaltrainer der deutschen Schwimmmannschaft, aber auch neuer Bundestrainer im Deutschen Schwimmverband (DSV). Zudem war der 47-Jährige seit vielen Jahren selber ehrgeiziger Sportler im DSV-Kader. Deshalb erfolgte ihm die Teilnahme, sowie die Mitgliedschaft bei allen altersbedingten Nationalmannschaften, wie auch bei den Herrennationalteams.
1992 begann er dank Beistand von Jürgen Grete (Vermarkter des DSV) und Örjan Madsen (Sportdirektor DSV) seine Berufslaufbahn als Trainer in Hamburg. Dort durchexerzierte er unter anderem die Schwimmerin Sandra Völker, die im Nachhinein seine Lebensgefährtin wurde, aber auch Personen wie den Weltrekordhalter Mark Foster oder die Schwedin Therese Alshammar.
Als der Bundestrainer im Schwimmen 2005 nach Südafrika reiste, arbeitete er dort als Performance Director. Er wurde jedoch darüber hinaus Weltmeister und brachte einen Weltrekord hervor. weiterlesen »
Lilli Schwarzkopf ist eine deutsche Siebenkämpferin und sie wechselt nun zur LG Rhein-Wied. Die 1983 in Kirgisistan geborene Siebenkämpferin wurde 2004 Deutsche Meisterin. Und bei der der Weltmeisterschaft 2005 in Helsinki belegte sie immerhin Rang 13. Nun wechselt Schwarzkopf vom LC Paderborn ins Rheinland. Was bedeutet das für ihre sportlich Karriere?
Lilli Schwarzkopf hat sich längst einen Namen gemacht im Siebenkampf. Erst 2007 verbesserte sie ihren persönlichen Rekord, bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Ōsaka, auf 6439 Punkte, welche Lillli den fünften Platz bescherten.
Der südafrikanische Leichtathletik-Verband (Athletics South Africa, ASA) ist seit dem 6. November komplett suspendiert. Wegen des skandalösen Verhaltens im Fall Caster Semanya hat der südafrikanische Olympische Sportbund (SASCOC) den kompletten nationalen Leichtathletik-Verband gesperrt. Zuvor war bereits Verbandschef Leonard Chuene und das gesamte Präsidium abgesetzt worden.
Am 19. August diesen Jahres war die 18-jährige Südafrikanerin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin über 800 Meter in Rekordzeit auf den ersten Platz gelaufen. Noch im Jahr zuvor war die sehr maskulin wirkende Mittelstreckenläuferin fast 15 Sekunden langsamer gewesen. Direkt nach dem Gewinn der Goldmedaille gingen die Spekulationen darüber los, Semanya könnte möglicherweise ein Hermaphrodit oder gar ein Mann sein, und überschatteten so fast die glänzenden Siege des dreifachen Weltmeisters und dreifachen Olympiasiegers Usain Bolt aus Jamaika.
Vom Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) angeordnete Geschlechtstests in Südafrika und Deutschland ergaben, dass bei Caster Semanya sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale vorliegen, die auf eine chromosomale Abweichung zurückzuführen sind. Zu den Ergebnissen will sich der Leichtathletik-Weltverband Ende des Monats äussern.
Wie erst vor Kurzem bekannt wurde, hatte ASA-Chef Chuene jedoch bereits vor der WM in Berlin einen Geschlechtstest angeordnet, um so überprüfen zu können, ob weiterlesen »
Leichtathletik-EM 2012 in Helsinki? Definitiv ja! Wenn vom kommenden Sonntag bis Dienstag der Europäische Leichtathletik-Verband (EAA) seine Council-Tagung abhält, wird als einziger Kanditat für die Leichtathletik-EM 2012 die finnische Hauptstadt ins Rennen gehen.
Erst im kommenden Frühjahr soll die Entscheidung darüber fallen, in welcher europäischen Stadt die Leichtathletik-EM 2012 stattfinden soll, aber angesichts der gelinde gesagt eher kuschelweichen Konkurrenzsituation für den Bewerber Helsinki, der sich eigentlich für die EM 2014 bewerben wollte, dürfte die Entscheidung in der katalanischen Haupstadt, die als zweitgrösste spanische Stadt vielfältige Einkaufsmöglichkeiten bietet, im Frühling – hier findet übrigens die Leichathletik-EM 2010 statt – kaum für Überraschungen sorgen. Ab dem Jahr 2012 soll die Leichtathletik-Europameisterschaft im Zwei-Jahres-Turnus stattfinden.
Fest steht darüber hinaus im Übrigen schon ganz offiziell, dass die EM vom 27. Juni bis 1. Juli ausgetragen werden wird, nur einen Monat vor weiterlesen »
Der Prinz von Asturien Preis für sportliche Leitungen wird an die russische Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa ausgelobt.
Wie die in Oviedo tagende Jury erklärte, konnte sich die 27-Jährige Russin in der Endauswahl gegen die Spanierin Marta Domínguez, die den Weltmeister-Titel im 3000-m-Hindernislauf innehat, behaupten. Mit 5,06 Metern legte Issinbajewa beim IAAF-Golden-League-Meeting Weltklasse Zürich eine neue Weltrekord-Marke fest. Schon zuvor fiel sie durch zwei Hallenweltrekorde beim Hallenmeeting 2009 in Donezk auf, wo sie zunächst 4,97 m übersprang und sich dann noch auf 5,00 m verbesserte. Für ihre Leistungen wurde Issinbajewa bereits 2007 und 2009 mit dem Laureus World Sports Award als Weltsportlerin des Jahres geehrt.
Beim Prinz von Asturien Preis zählte Sprint-Weltmeister Usain Bolt als allgemeiner Favorit. Da der schnelle Jamaicaner jedoch im Oktober der zeremoniellen Preisübergabe nicht hätte beiwohnen können, entfernte die Jury den Weltrekordler über 100 und 200 Meter aus dem Kandidaten-Lineup. So rückte die Jury unter dem Vorsitz vom ehemaligen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Juan weiterlesen »
Jennifer Oeser löste in Ratingen ihr WM Ticket und ist nun im Siebenkampf zur WM in Berlin auf Medaillenkurs. Die Top Athletin aus Brunsbüttel schaut mit positiven Gefühlen nach Berlin. ‘In der Heimat war ich immer stark, ein gutes Omen für Berlin’, sagt die 25-jährige. Mit einer deutschen Jahresbestleistung von 6442 Punkten hat Jennifer Oeser auch allen Grund dazu.
Jennifer Oeser empfahl sich dem DLV mit hervorragenden Leistungen zur WM 2009 in Berlin. Sie ist mit noch nie erreichten 13,36 Sekunden in Ratingen ihre ganz persönliche Bestzeit über die 100 Meter Hürden gelaufen, das allerdings bei zu starkem Rückenwind.
Auch im Weitsprung katapultierte sich die Siebenkämpferin des Vereins TSV Bayer 04 Leverkusen auf sehr gute 6,50 Meter. Beim finalen 800 Meter Lauf kam Jennifer Oeser vor der Olympiadritten Tatjana Tschernowa aus Russland und Landsfrau Lilli Schwarzkopf ins Ziel. weiterlesen »
Robert Harting, deutscher Diskuswerfer im EM-Kader und Medaillenhoffung für den DLV, äußerte sich in den letzten tagen etwas zu unbesonnen zum Thema Doping. Die Gedankenspiele des Berliners über eine Dopingfreigabe kommen für den DLV sehr ungelegen in Hinblick auf die am 15. August beginnende Leichtathletik-WM.
Robert Harting stachelt elf Tage vor der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin eine unschöne Doping-Diskussion an, die vom DLV-Präsident Clemens Prokop sofort und sehr energisch zurück gewiesen wurde.
Gegenüber dem ‘Mannheimer Morgen‘ ließ Harting seine Gedanken bei der Dopingfrage etwas zu sehr schweifen. ‘Wo Geld ist, wird gedopt’, sagte Harting und schlussfolgerte: ‘Eigentlich ist es sinnlos, gegen diese Tatsache an zukämpfen. Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre, Doping in irgendeiner Form zu erlauben, so knallhart sich das auch anhören mag. Dann würde sich zumindest niemand mehr darüber aufregen.’ weiterlesen »
Geboren wurde Alexander Straub am 14. Oktober 1983 in Geislingen/Steige, einem Ort zwischen Stuttgart und Ulm. Angefangs liebte er wie viele Jungen das Fußballspielen, aber bereits in der zweiten Klasse schickte ihn sein Sportlehrer zur Leichtathletik. Zum Glück entdeckte er das Talent des damals siebenjährigen Jungsportlers.
‘Er erkannte, das ich mich relativ gut bewegen konnte’, so Alexander Straub in einem Interview. Training im Mehrkampf und ein bisschen Werfen folgten, ‘aber ich war nicht der Wurftyp, habe vielmehr schnell festgestellt, dass mir Stabhochsprung liegt, einfach Spaß macht.’
Von da an ging Alexanders Sportlerkarriere steil bergauf. ‘Ich schaffte die Kadernorm und bin im Winter 1998/99 zu meinem jetzigen Trainer Ivan Macura-Böhm nach Stuttgart gegangen.’ Seinem Heimatverein blieb er aber bis heute treu. Er startet immer noch gerne für die LG Filstal, einer Leichtathletikgemeinschaft und erspringt die vordersten Plätze.
Mit 5,70 Metern sprang Alexander Staub beim MTV Meeting in Ingolstadt schon zum zweiten Mal die geforderte Stabhochsprung-Norm der Olympischen Spiele. Damit könnte ihm ein Startplatz für die WM 2009 sicher sein. In das letztjährigen Wettkampftrio Danny Ecker, Tim Lobinger und Björn Otto würde er jedenfalls gut hinein passen mit dieser Leistung. Doch es gibt nur drei Plätze für die WM. Die Entscheidung um diese Startplätze für Berlin fällt dann bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm. Mit der Leistung von Ingolstadt hat sich Straub erst einmal Luft verschafft.
‘Mein Hauptaugenmerk gilt der WM 2009 in Berlin’, sagte Alexander Staub selbstbewusst. Also viel Erfolg!