Der Weltverband IAAF sieht vor, ab dem Jahre 2010 mehr Ein-Tages-Meetings auszutragen. So werden ab der übernächsten Saison nicht mehr sechs, sondern zwölf Golden-League-Meetings pro Jahr stattfinden.
Der Weltverband will neben mehreren Ein-Tages-Leichtathletik-Meetings ab dem Jahre 2010 auch eine Neustrukturierung der Meetings vornehmen. “Die besten Leichtathleten der Welt müssen öfter in einem Wettbewerb gegeneinander antreten können. Wir brauchen mehr Meetings und mehr Berichterstattung. So können wir die Leichtathletik weltweit noch besser vermarkten”, erklärte ein Sprecher der IAAF.
Derzeit werden in Europa sechs Golden League-Meetings ausgetragen. Die Athleten, die während dieser Wettkampfserie ungeschlagen bleiben, teilen sich den Jackpot in einer Höhe von einer Million US-Dollar. Zukünftig sind zwölf Golden-League-Meetings in Planung, wovon acht in Europa bleiben sollen. Die weiteren vier Meetings sollen eventuell im Mittleren Osten, in Japan, China und den USA ausgetragen werden.
Auch will man eine Challenge League etablieren, in deren Rahmen zwölf Leichtathletik-Meetings stattfinden sollen. Neben dieser Challenge gibt es Überlegungen, sechs Super-Grand-Prix-Meetings (vier davon in Europa) und zwölf Grand-Prix-Meetings (davon sieben in Europa) zu realisieren.
“Alle bisherigen Organisatoren wurden bereits kontaktiert. Außerdem haben auch viele potentielle Organisatoren und Städte ihr Interesse bekundet”, meinte der Sprecher des Weltverbandes weiter. Erste Ergebnisse sollen auf dem nächsten IAAF-Council-Meeting im November in Monte Carlo präsentiert werden.
Der 27. Frankfurt Marathon bot Sport der absoluten Spitzenklasse. Bei den Frauen gewann Sabrina Mockenhaupt in neuer persönlicher Bestzeit von 2:26:22 Stunden, bei den Herren setzte sich ein Außenseiter durch. Wie die ersten 17, stammt auch er aus Kenia.
“Jetzt bin ich absolut platt, zum Schluss hat man so unglaubliche Schmerzen. Aber das Laufen ist wie eine Sucht”, erklärte eine freudestrahlende Mockenhaupt nach ihrer Marathon-Teilnahme. Die 27-Jährige, die im Vorjahr den Köln Marathon gewinnen konnte, wird sich jetzt aber erstmal ein paar Wochen Auszeit in Thailand gönnen, um den Akku wieder aufzuladen. weiterlesen »
Beim 26. Stadt-Marathon in Frankfurt am Main wurde schon vor dem Startschuss ein neuer Rekord aufgestellt. Und zwar haben die Veranstalter die Prämienzahlung ordentlich nach oben korrigiert. Über 75.000 Euro dürfen sich bei den Männern die Teilnehmer freuen, wenn sie eine Zeit von 2:07:00 Stunden unterbieten. Bei den Frauen liegt die Grenze bei 2:22:30 Stunden.
“Mehr gibt es nur in Berlin zu verdienen. Aber dann muss man Weltrekord laufen”, sagte Renndirektor Jo Schindler. Zudem winken 15.000 Euro für den Tagessieger und ein weiterer Bonus, wenn die Strecken-Bestzeit von 2:07:58 Stunden geknackt wird. weiterlesen »
Die beiden deutschen Städte Nürnberg und München stellen sich zur Wahl für die Austragung der Leichtathletik-Europameisterschaften 2012. Der Präsident des Deutschen Leichtathletik- Verbands (DLV), Clemens Prokop, sagte dies gegenüber der Deutschen Presse-Agentur „dpa“. Laut dem Präsidenten ist das Vorhaben nur realisierbar, wenn eine TV-Übertragung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gewährleistet sei.
„Alles hängt vom Fernsehen ab“, meinte Prokop, der bemerkte, dass in dem Sportjahr die Sendeanstalten auch schon durch die Endrunde der Fußball-EM in Polen und der Ukraine sowie den Olympischen Spielen in London stark gefordert sind. Ab 2012 wird erstmals eine EM im Olympia-Jahr ausgetragen werden.
Wenn eine Fernsehübertragung durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht gewährleistet werden kann, will sich der Verband laut dem Präsidenten nicht für die EM bewerben. Dann käme aber eine Kandidatur für 2014 in Frage. Bereits im Jahre 2002 war München Austräger einer EM. Kürzlich stufte EAA-Präsident Hansjörg Wirz die Chancen, dass eine deutsche Stadt 2012 Gastgeber sein könnte, als „nicht schlecht“ ein.
Im kommenden Jahr werden erst einmal in der Hauptstadt Berlin die Leichtathletik-Weltmeisterschaften ausgetragen.
Es ist mal wieder soweit: der München Marathon beginnt am Sonntag in der bayrischen Hauptstadt. Viele Läufer und Zuschauer freuen sich schon auf den 42 Kilometer langen Event.
Dabei führt die Strecke des Marathon an vielen Sightseeing Highlights von München vorbei. Die Teilnehmer können sich auf das Olympiapark, das Künstlerviertel, Schwabing und andere schöne Orte im Vorbeigehen freuen. Das Ziel ist das Olympiastadion.
Für die Möchte-Gern – Marathonisten gibt es auch noch eine kleinere Variante von 10 Kilometern, welcher teilweise auf derselben Strecke verläuft und auch im Olympiastadion endet.
Die Startnummern für den München Marathon 2008 kann man sich am Sonntagmorgen von 8 Uhr 30 an, eine Stunde lang, abholen.
Am Samstag und am Sonntag kann man sich mit Nudeln auftanken, das ermöglicht die sogenannte “Pastaparty”. Und nach dem Lauf, findet sich das Partyvolk in Schwabing wieder – dort wird gefeiert bis der Schweiß dampft.
Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin wird laut dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages die Marathon-Strecke genau am Reichstagsgebäude vorbeiführen.
Vertreter des WM-Organisationskomitees hatten davor berichtet, dass die Bundestagsverwaltung die geplante Streckenführung durch das Parlamentsviertel nicht dulden wolle, weil der Lauf die Arbeitsmöglichkeiten der Abgeordneten stören würde.
Nach Meinung des Sportausschuss- Vorsitzenden Peter Danckert sind diese Begründungen nicht nachvollziehbar. „Diese sportfeindliche Haltung darf sich nicht durchsetzen“, erklärte der SPD-Politker. „Der Sportausschuss wird alles unternehmen, damit die Pläne der Veranstalter umgesetzt werden können“, sagte der Parlamentarier weiter.
Die Leichtathletik-WM findet vom 15. bis 23. August 2009 statt. Bereits jetzt schon sind 160 000 Eintrittskarten verkauft worden (ein Viertel des Kontingents). 15 Millionen Euro wollen die Organisatoren aus dem Kartenverkauf einnehmen. Das Gesamtvolumen der WM liegt bei 44 Millionen Euro. 20 Millionen Euro schießt das Land Berlin zu.
Oscar Pistorius hat Wort gehalten und bei den Paralympischen Spielen in Peking bei drei Starts drei Goldmedaillen abgeräumt. Nachdem der Stelzen-Sprinter aus Südafrikaner über 100 Meter gewann, folgten weitere Erfolge über 200 Meter und seinen geliebten 400 Meter. Auch den angestrebten Weltrekord konnte der “Blade-Runner” dabei realisieren.
Über seine Paradestrecke, den 400 Metern, gewann Pistorius souverän in 47,49 Sekunden und verbesserte damit seinen eigene Bestmarke. Die Dominanz des 21-Jährigen im Behindertensport machte sich im Ziel bemerkbar. Denn den zweitplazierten US-Amerikaner Jim Bob Bizzell (50,98 Sekunden) distanzierte er um mehr als dreieinhalb Sekunden. Rang drei ging an den Briten Ian Jones (51,69 Sekunden).
Mit exakt der gleichen Reihenfolge endete auch der 200-Meter-Lauf, für den Pistorius 21,67 Sekunden benötigt hatte.
Noch 333 Tage, 23 Stunden und 57 Minuten verbleiben bis zur Eröffnung der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin. Gestern hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) eine Countdown-Uhr für die WM enthüllt.
Berlin kann die Leichtathletik-WM im nächsten Jahr kaum erwarten. Auf der Straße des 17. Juni in der Nähe des Brandenburger Tores wurde die digitale Uhr mit deutscher und englischer Beschriftung aufgestellt, die nun die Zeit bis zur Leichtathletik-WM zurück zählen wird.
„Berlin freut sich auf das nächste sportliche Großereignis“, erklärte Wowereit in einer Mitteilung. „Wir wollen ein perfekter Gastgeber sein und unsere Stadt auch für weitere internationale Sportveranstaltungen empfehlen“, meinte der Regierende Bürgermeister weiter.
Die WM findet vom 15. bis 23. August 2009 statt. 145 000 Tickets wurden bereits verkauft. Hoffen wir, dass die deutschen Leichtathleten bei ihrem Heimspiel mit besseren Leistungen aufwarten werden, als bei den Olympischen Spielen in Peking.
Auch bei den Damen haben die Jamaikanerinnen beim Weltfinale in Stuttgart ihre Ausnahmestellung über 100 Meter unter Beweis gestellt. Während es bei den Herren am Samstag, angeführt von Asafa Powell, einen Dreifachsieg gab, führten Shelly-Ann Fraser und Kerron Stewart den Karibik-Staat am Sonntag zu einem Doppelsieg. Olympiasiegerin Fraser überzeugte in schnellen 10,94 Sekunden und verwies, wie schon in Peking, Landsfrau Stewart mit 11,06 Sekunden auf den zweiten Platz. weiterlesen »
Pamela Jelimo darf sich jetzt offiziell als Millionärin betiteln. Die 800-Meter-Läuferin holte sich beim Weltfinale in Stuttgart ihren Jackpot-Gewinn durch ihre sechs Siege bei den sechs Golden-League-Meetings. Für die Auszahlung des Preisgeldes war eine Teilnahme am Weltfinale Voraussetzung.
Doch trotz etwas kühleren Temperaturen und einer langen Saison in den Knochen, wollte die 18-Jährige ihren Scheck nicht einfach so mitnehmen: Jelimo wollte sich mit einem Sieg zum Abschluss der Freiluftsaison verabschieden. Und das ist ihr auch gelungen. weiterlesen »