Den Namen David Storl sollte man sich merken. Denn der Kugelstoßer bescherte der deutschen Leichtathletik-Auswahl bei der U20-WM im polnischen Bydgoszcz einen Auftakt nach Maß und holte gleich am ersten Tag das erste Gold für Deutschland. Dabei sorgte Storl für einen neuen deutschen U20-Rekord.
Bei den Deutschen Meisterschaften werden die Leichtathleten am Wochenende um die noch verbliebenen Olympia-Tickets kämpfen. Viele große Stars der deutschen Leichtathletik, die bei den letzten Olympischen Spielen Erfolge erzielten, müssen bei der DM in Nürnberg alles geben, um mit nach Peking reisen zu können. weiterlesen »
Die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik 2008 finden am 5. und 6. Juli im Nürnberger easyCredit-Stadion statt. Neben den Meistertiteln besteht für die Topsportler des DLV am Wochenende die letzte Chance, sich noch für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren. weiterlesen »
Die deutschte Leichtathletik-Elite hat beim Europacup im französischen Annecey nicht unbedingt großen Optimismus für die Olympischen Spiele in Peking verbreitet. Während die Männer auf dem vierten Platz landeten, sorgten die Frauen für ein historisches Negativergebnis.
Beim 29. und zugleich letzten Europacup der Leichtathleten im französischen Annecy lieferten die deutschen DLV-Athleten gegensätzliche Leistungen ab. Während bei den Männern nach dem ersten Tag noch leise Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung herrschen, sind die Frauen nach einem ganz schwachen Auftritt auf den letzten Platz gerutscht.
Für den WM-Fünften André Niklaus wird es knapp, sich noch für die Olympische Spiele qualifizieren. Somit droht dem Zehnkämpfer nach Athen die zweite Nichtteilnahme. Die letzte Chance bietet sich dem Hallen-Weltmeister von 2006 an diesem Wochenende in Ratingen. weiterlesen »
Gestern fand im Berliner Olympiastadion das Internationale Stadionfest (ISTAF), das erste von sechs Golden League- Leichtathletikmeetings statt. Weltrekorde wie am Tag zuvor in New York wurden zwar nicht gebrochen, doch immerhin konnten die 67.164 Zuschauer fünf Jahresbestzeiten bestaunen.
Die kroatische Hochspringerin Blanka Vlasic, die man derzeit wohl als die weltbeste Dame ihrer Disziplin bezeichnen kann, stellte mit 2,03 ihre eigene Bestzeit ein. Der US-amerikaner LaShawn Merrit lief mit 44,03 über 400 Meter die weltbeste Zeit dieses Jahres und schlug dabei den favorisierten Landsmann und Olympiasieger von Athen Jeremy Wariner. Weitere Jahresweltbestleistungen erbrachten die langestreckenlaufenden Kenianer Augustine Kiprono Choge (3:31,57 über 1,500 m) und Moses Masai (12:50,55), sowie deren erst 19- jährige Landsmännin Pamela Jelimo, die über 800 Meter beeindruckende 1:54,99 lief. Seit 11 Jahren war keine Frau mehr so schnell über diese Distanz. (siehe Video) Als einzige deutsche Siegerin gewann Verena Sailer das 100 Meter Rennen der Frauen mit einer Zeit von 11.53.
Irina Mikitenko hat als zweite Deutsche überhaupt den Sieg im London-Marathon davongetragen.
Mit der deutschen Rekordzeit von 2:24:14 Stunden ist Mikitenko vom Geheimtipp zum offiziellen Kandidaten für eine Medaille bei den olympischen Spielen geworden. Die 35-jährige Läuferin aus Wuppertal hatte sich für ihren großen Auftritt in London in einem vierwöchigen Trainingslager in Kirgisien gestählt.
Jetzt hofft sie auf den großen Durchbruch bei Olympia 2008 in Peking. Meiner Meinung nach durchaus zu Recht: Bei so einer Leistung ist alles möglich, die größte Konkurrentin für eine olympische Medaille dürfte die in London verletzte Rekordhalterin Paula Radcliffe sein.
Wir drücken unserer Irina natürlich alle Daumen, möge ihr der Langlauf-Gott gewogen sein!
Die Hallen-Weltmeisterschaft in Valencia kann der deutsche Leichtathletik-Verband getrost vergessen. Ohne eine einzige Medaille kehren die deutschen Leichtathleten von der Weltmeisterschaft zurück.
Selbst bei der schon als schlecht eingestuften Weltmeisterschaft in Moskau vor zwei Jahren errang man immerhin drei Medaillen und nun dieses Fiasko. Die beiden als Favoriten eingestuften Athleten Ariane Friedrich und Tim Lobinger enttäuschten auf der ganzen Linie. Friedrich wurde mit einer Höhe von 1,93 Meter Achte im Hochsprung, während Tim Lobinger mit einer Höhe 5,70 Meter im Stabhochsprung Fünfter wurde. Im auf hohem Niveau geführten Wettkampf gewann Jewgeni Lukjanenko aus Russland mit der Weltjahresbestleistung von 5,90 Meter vor Brad Walker (USA) mit 5,85 Meter und Steven Hooker aus Australien mit 5,80 Meter.
Wesentlich besser machte es die Russin Jelena Sobolewa. Sie lief über 1.500 Meter einen neuen Weltrekord mit 3:57,71 Minuten. Finanziell wurde sie für diesen Rekord ausreichend entschädigt mit einer Siegprämie von 40.000 US-Dollar und einer Rekordprämie von 50 000 Dollar.
Weil für die meisten Athleten die Olympischen Spiele im Vordergrund stehen, hatte der DLV generell nicht mit einem großen Erfolg gerechnet, aber dass man vollkommen ohne Medaille aus Valencia abreist, kann man durchaus als Fiasko werten.
Eigentlich wollte der Deutsche Leichtathletik Verband mit 16 Athleten in die Hallen-Weltmeisterschaft starten, muss aber mit der verletzungsbedingte Absage vom Leichtathleten des Jahres Danny Ecker sowie einer leichten Verletzung von Hochspringerin Ariane Friedrich weitere Hiobsbotschaften verkraften.
Die Hallen-Weltmeisterschaft der Leichtathleten, die am heutigen Tage eröffnet wird, könnte zu einem Fiasko für den DLV werden. Sollte mit der Deutschen Meisterin Ariane Friedrich eine weitere Medaillenhoffnung ausscheiden, wird wohl das angestrebte Ziel von drei WM-Medaillen in weite Ferne rücken. Die Hochspringerin hatte beim Sportfest in Weinheim erstmals die Höhe von 2,02 Meter in diesem Jahr überwunden und sich damit in den Kreis der Favoriten geschoben. Allerdings gibt die Athletin bei Eurosport zu denken, dass: „Was viele nicht wissen ist, dass ich mich in Weinheim verletzt habe. Ich bin da bei meinem Versuch über 2,05m extrem schlecht gelandet und habe mir zwei, drei Stauchungen und Einblutungen in der Wirbelsäule zugezogen.”
Zwar haben die Stabhochspringer mit Tim Lobinger einen weiteren Favoriten in ihrem Kreis, allerdings hätte Danny Ecker durchaus für ein erfolgreiches Abschneiden bei der WM sorgen können.
Einen ersten Erfolg kann der DLV auch schon verbuchen, denn Kugelstoßer Peter Sack kam gleich im ersten Versuch auf 20,27 Meter und qualifizierte sich für das Finale am Abend.