Der Paderborner Osterlauf findet 2010 am 3. April statt. Traditionell wird der älteste bestehende deutsche Volks- und Straßenlauf am ersten Osterwochenende ausgetragen. Neben den Hauptläufen im Halbmarathon und über 10 Kilometer gibt es noch einen 5-Kilometer-Lauf sowie Wettbewerbe für Inlineskater, Handbiker und Walker.
Der Paderborner Osterlauf wurde 1947 zum ersten Mal veranstaltet und findet seitdem jedes Jahr am ersten Osterwochenende statt. Damit jährt sich der Paderborner Osterlauf am 3. April 2010 zum 64. Mal. Der älteste noch bestehende Volks- und Straßenlauf Deutschlands wurde bei seiner Erstveranstaltung 1947 noch über eine Distanz von 3,35 Kilometern ausgetragen. Die Streckenlängen des Paderborner Osterlaufs variierten in den ersten Jahren weiterlesen »
Die Hallenmeetings der Leichtathletik finden jedes Jahr ab Januar statt, so auch 2010 wieder. Das Stuttgarter Hallenmeeting (Sparkassen-Cup), das 2009 nun schon zum siebten Mal zum weltbesten Hallenmeeting gekürt worden war, beginnt diesen Samstag.
Am 6. Februar 2010 ist es wieder so weit: der 24. Sparkassen-Cup, wie das Hallenmeeting in Stuttgart genannt wird, findet in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt. Nach 1998, weiterlesen »
Marathonläufer Haile Gebrselassie möchte am Freitag beim Dubai-Marathon seinen eigenen Weltrekord brechen. Das besondere an diesem Lauf: demjenigen, dem es gelingt, einen neuen Weltrekord aufzustellen, winkt ein Preisgeld von einer Million Dollar.
Der Äthiopier Haile Gebrselassie zeigt sich angesichts des am Freitag startenden 1-Million-Dollar-Rennens in Dubai zuversichtlich. „Meine Vorbereitung war perfekt. Wenn nun auch das Wetter und die Temperaturen mitspielen, sind 2:03:30 Stunden möglich“, sagte Gebrselassie. Sollte ihm dies gelingen, weiterlesen »
Marathon Training besteht natürlich in erster Linie im Laufen. Doch Laufen ist eben nicht gleich laufen. Bei der Vorbereitung auf einen Marathon sollte man einige Dinge beachten, die nicht nur eine gute Zeit beim Marathonlauf ermöglichen, sondern auch vor Gesundheitsschädigungen bewahren.
Laufanfängern wird in der Regel empfohlen, mindestens ein Jahr, besser zwei, vor dem geplanten Marathonlauf mit dem Training anzufangen, um zu vermeiden, wie der antike Läufer, der dem Marathon zu seinem Namen verhalf, zu enden: ohne Training hatte der Mann der Legende nach die Marathondistanz hinter sich gelegt, um eine gute Botschaft zu überbringen, und war nach erledigter Aufgabe tot zusammengebrochen.
Je nach aktuellem Fitnesszustand sollte man sich also etwas Zeit nehmen, um einem individuellen Trainingsplan folgend den Marathon optimal vorzubereiten. Das Wichtigste am Marathon-Training ist regelmäßiges und langes Laufen, das von Woche zu Woche gesteigert werden sollte. Selbst ein Anfang auf dem Heimtrainer ist nicht abwegig, um den ersten Schritt zu machen. Auf diese Weise gewöhnt sich nicht nur der Körper allmählich an das Dauerlaufen, auch der Kopf braucht weiterlesen »
Gilbert Kirwa, der kenianische Marathonläufer hat es in Frankfurt allen gezeigt und gewann das Marathonrennen der Männer. Gilbert stellte in der Metropole am Main einen neuen Streckenrekord auf. Der 23jährige Kenianer lief die gesamte Strecke in einer Zeit von 2:06:14 Stunden.
Gilbert Kipruto Kirwa ist Marathonläufer und nahm erst im letzten Jahr zum ersten Mal an einer internationalen Laufveranstaltung teil. In Seoul ging er an den Start und übertraf die Erwartungen seines Trainingspartners Jason Mbote und legte ein rasantes Tempo vor.
Es gibt eine Reihe von typischen Verletzungen in der Leichtathletik. Eine Unaufmerksamkeit und die Bänder können angerissen sein. Um solchen und anderen Schäden vorzubeugen ist eine Verletzungsprophylaxe für Sportler Pflicht.
Leichtathletik ist ein Leistungssport und verlangt dem Körper viel ab. Neben dem Kraft- und Ausdauertraining müssen sich Leichtathletik-Sportler aber auch vor Verletzungen bewahren, bzw. sie vermeiden. Eine gutes Aufwärmtraining ist daher für diesen Sport unentbehrlich.
Zum bereits 20. Mal findet der Silvesterlauf in Trier statt, der offiziell Bitburger-Silvesterlauf heisst, seit die Brauerei als Hauptsponsor fungiert (1995). Beim Trierer Silvesterlauf, den zwei Langstreckenläufer 1990 zum ersten Mal organisierten, finden verschiedene Läufe statt, neben den Rennen für die breiten Massen – keine Anspielung auf den Sponsor – finden auch je ein Lauf für Topathleten der beiden Geschlechter statt.
Während es bei den beiden Läufen für Männer (acht Kilometer) und Frauen (fünf Kilometer) durchaus athletisch und kämpferisch zugeht, sind die Volksläufe, von denen es auch welche für Kinder und Jugendliche gibt, mehr als Teile eines grossen, fröhlichen Volksfestes zu sehen.
Seit der Silvesterlauf in Trier von Sambarhythmen, Trillerpfeifen und massenweise Konfetti begleitet wird, spricht man denn auch von Trier als dem „Sao Paulo Deutschlands“: immerhin findet in der brasilianischen Metropole bereits seit 1925 ein internationaler Silvesterlauf statt, der auf ähnliche Weise wie der Bitburger-Silvesterlauf aus verschiedenen Läufen besteht, bei denen Athleten unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Kondition oder Disziplin teilnehmen.
Beim Trierer Silvesterlauf 2009 werden die Männer beim „Bitburger-Lauf der Asse“ wieder auf der rund 1,45 Kilometer langen Rundstrecke so lange weiterlesen »
Ronny Ziesmer begleitet eine tragische jedoch unvergleichlich beeindruckende und anspornende Lebensgeschichte. Der aus Brandenburg stammende Athlet war deutscher Meister im Mehrkampf und zählte unter den Turnern zum erweiterten Favoritenkreis für die Olympischen Spiele in Athen. Nach einem verunglückten Trainingssprung im Jahr 2004 ist der ehemalige Sportsoldat querschnittgelähmt.
Kurz nach diesem Unfall stürzte sich Ronny Ziesmer mit erstaunlichem Elan in das tägliche Training um den Rest an Nervenreflexen, die in seinen Armen steckten, zu erhalten.
Der Sportler scheint wenig Zeit damit verbracht zu haben über diesen Schicksalsschlag hinweg zu kommen und hat sich mit ganzer Kraft den neuen Lebensumständen gestellt.
Auf Anregung von Ronny Ziesmer hat die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) im Juli 2006 eine treuhänderische Stiftung unter dem Namen ‘Deutsche Stiftung Querschnittlähmung – Allianz der Hoffnung‘ (DSQA). gegründet. Seit Anfang der 90er Jahre gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, denen zufolge die Chance besteht, Gelähmte wieder gehend zu machen oder zumindest bestimmte Körperfunktionen teilweise wiederherzustellen. Ronny Ziesmer hat sich diese Überzeugung zu eigen gemacht und will seine Popularität nutzen, um zum Einen die nationale und internationale Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit der intensiveren Forschungsaktivitäten hinzuweisen und zum Anderen bei der Einwerbung von Forschungsmitteln mitzuwirken. Außerdem widmet sich Ronny Ziesmer inzwischen einem Studium der Biotechnologie an der Fachhochschule Lausitz.
Auch in sportlicher Hinsicht hat sich Ronny Ziesmer neue Ziele gesetzt. Der 30-jährige ist auf das Handbike umgestiegen und seit 2008 aktiver Fahrer. Nach nur 2:09:22 Sekunden fuhr er über die Ziellinie seines ersten Marathons. Diese sehr gute Zeit hätte selbst Reiner Pilz, Organisator der Rollstuhl- und Handbikewettbewerbe beim Berlin Marathon 2009 nicht für möglich gehalten. ‘Er ist eine Zeit gefahren, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte. Ich hatte eher mit drei Stunden gerechnet.’, so Pilz. Ein routinierter Begleiter fuhr mit Ziesmer über die 42,195km lange Strecke, der 63 Jahre alte Paralympics-Sieger Heinrich Köberle. Ziesmers nächstes Ziel sind vielleicht die Paralympics 2012 im Rahmen der Olympischen Spiele in London.
Wer „Meeting in Daegu 2009“ sagt, der muss auch „Usain Bolt“ sagen. Die Organisatoren des „Colorful Daegu Pre-Championships Meeting“ hatten den jamaikanischen Sprinter, ein Shootingstar selbst unter den schnellsten Männern der Welt, nach zähen Verhandlungen verpflichten können, bei dem Leichtathletik-Event in Südkorea teilzunehmen. Nun sagte Bolt seine Teilnahme ab.
Von der Teilnahme des frisch gebackenen mehrfachen Sprintweltmeister hatten sich die Koreaner insbesondere in Daegu erneute Impulse für die Leichtathletik erhofft, die in Südkorea bislang kaum einen Hund hinter dem Ofen hervor locken konnte, aber durch den Hype um die Olympischen Spiele 2008 und die Weltmeisterschaft 2009 in Berlin, vor allem um die jamaikanische Lichtgestalt Bolt, erstmals auch in der asiatischen Nation für Begeisterung sorgen konnte.
Beim Meeting im farbenfrohen Daegu, so der offizielle Name mit Beinamen, sollte der charismatische Bolt die Massen ins Stadion locken, auf der Homepage der Veranstaltung prangt denn folgerichtig auch ein Foto des Sprinters. Die Absage des Jamaikaners dürfte die Veranstalter tief treffen, schliesslich ist der Wettbewerb mit 16 Disziplinen nicht gerade ein Event der Extraklasse, sondern nur Vorgeschmack, Anheizer und Testlauf für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft, die 2011 in Daegu, auch Taegu geschrieben, stattfinden wird.
Das Meeting, das am 25. September stattfinden wird, ist auf drei Stunden ausgelegt, zu sehen sein werden neben diversen Laufwettkämpfen Dreisprung, Weitsprung, Stabhochsprung und Speerwurf. Nachdem der dreifache Weltmeister, dreifache Olympiasieger und mehrfache Weltrekordinhaber, der schneller neue Weltrekorde läuft, als andere ihren Schatten über den Haufen schiessen können, seine Teilnahme abgesagt hat, ist die Aufregung und Enttäuschung so gross, dass im Internet selbst die Homepage der Veranstaltung selbst kaum zu finden ist, daher hier die Adresse, damit sich nicht noch jemand in die arbeitsaufwändige Recherche stürzen muss.
Schon vor ihrem Sieg kam die 18-jährige Caster Semenya ihren Sportlerkollegen merkwürdig vor. Ist die Südafrikanerin nun eine Frau, oder verbirgt sich unter dem unglaublich trainierten Muskelgewand ihres Körpers ein Mann?
Die Frage nach ihrem Geschlecht bewegte den Leichtathletik-Weltverband IAAF schon vor ihrem Weltrekord beim 800-Meter-Lauf der Leichtathletik WM 2009 in Berlin. IAAF-Sprecher Nick Davies erklärte: “Wir haben keine Beweise, um ihr einen Start nicht zu erlauben”, sagte “Wir warten auf das Ergebnis der Untersuchung. Es wäre falsch, sie nicht laufen zu lassen.” Ein Gynäkologe, ein Internist, ein Endokrinologe, ein Geschlechterexperte und ein Psychiater befassten sich mit der Klärung vom Geschlecht von Caster Semenya. Es sei ein extrem schwieriger Komplex, teilte Davies weiter mit, wie das Nachrichtenmagazin Spiegel online berichtete.
In ihrem Heimatland Südafrika sorgt der Geschlechtstest für kollektiven Unmut. Die Frage nach Mann oder Frau stellt sich sowohl für Familie als auch weiterlesen »