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Archiv: Laufen

9,58 Sekunden, das ist der neue Weltrekord den Usain Bolt am Sonntag in Berlin aufstellte. Die 100 Meter lief der Jamaikaner wie kein anderer, ganz souverän und locker. Genau 41 Schritte brachten den 22-jährigen an die Weltspitze und machten ihn zum schnellsten Athleten der Welt.

Usain Bolt auf der Jagd nach dem Weltrekord, ©flickr by rich115Mit dieser neuen Bestzeit unterbot Usain Bolt seinen genau ein Jahr alten Olympiasieg von Peking um satte elf hundertstel Sekunden. Eine solche Steigerung ist unglaublich und gab es über diese Distanz noch nie zuvor. Bolt schreibt also Geschichte bei der Leichtathletik-WM in Berlin und das obwohl die blaue Tatarbahn im Olympiastadion als langsam gilt.

Auch Landsmann Asafa Powell schaffte es hinter einem schweigsamen Tyson Gay aufs Treppchen. Zur feier des Tages legten die beiden Jamaikaner ein kleines Tänzchen vor dem Millionenpublikum im Stadion und vor den heimischen Fernsehapparaten aufs Parkett. Usain Bolt dankte den ausgelassen jubelnden Fans für ihre Unterstützung. ‘Ihr Leute habt mir die Energie gegeben’, rief der neue Weltmeister noch, bevor er sich seiner Mutter Jennifer zuwandte, die ihren Sohn voller Stolz in die Arme schloss. weiterlesen »


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Mit der siebentbestern Zeit über die 100 Meter und einem starken ersten Platz bei den US-Meisterschaften in Eugene/Oregon meldet sich der  Dreifache Weltmeister Tyson Gay zurück. 9,75 Sekunden lief Gay und konterte damit die Leistung von Dreifach-Olypiasieger Usain Bolt von vor gut einer Woche.

US-Sprinter Tyson Gay ist bereit für das große Duell mit Weltrekortler Usain Bolt aus Jamaika. Zur Leichtathletik-WM im August in Berlin können Sportfans Großes erwarten. Nach seiner etwas unglücklich verlaufenen Olympiasaison ist Weltmeister Tayson Gay zurück auf Augenhöhe mit Botl.

Usain Bolt (rechts, Startnummer 5) bei den Olymischen Spielen 2008, ©flickr by thor_matt83

Laut eigenen Angaben verlief sein Konterrennen in Oregon eher mäßig doch der Erfolgskurs ist klar. Gay gab an ein schlechtes Rennen gelaufen zu sein. ‘Technisch bin ich schlecht gewesen und die Konzentration hat auch gefehlt.’, so der US-Sprinter. Doch er weiß: ‘Meine Beine können noch schneller.’

Aber auch Usain Bolt lässt keinen Zweifel an seiner Favoritenstellung aufkommen. Bei den Jamaikanischen Meisterschaften in Kingston gewann er trotz leichtem Gegenwind mit einer neuen Saisonbestzeit von 9,86 Sekunden. Im kanadischen Toronto leistete der Jamaikaner bei Dauerregen auf der komplett nassen Strecke passable 10,00 Sekunden und ließ seine Konkurrenten auf der Bahn hinter sich. US-Amerikaner Shawn Crawford kam dem zwar nahe, doch reichte mit +0,25 Sekunden nicht an den Olympiasieger heran. In Toronto gab es dann auch gleich noch den Titel des ‘Laureus Weltsportlers des Jahres’ für den 22-jährigen Jamaikaner. Die Ehrung wurde ihm auf Grund seiner sportlichen Leistungen in 2008 zu teil. Usain Bolt hatte bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking über 100 und 200 m in Weltrekordzeit triumphiert und auch mit der Jamaikanischen Staffel in neuer Weltbestzeit die Goldmedaille gewonnen. Bei den Sportwetten hat sich jedenfalls noch kein wirklicher Favorit herauskristallisiert.


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Am 14.06. ist die Leichtathletin Meselech Melkamu als eine der wenigen Frauen die Strecke von 10.000 Metern unter 30 Minuten gelaufen. Mit ihrer Zeit von 29:53,80 Minuten liegt sie lediglich hinter der Chinesin Junxia Wang. (29:31,78)

Die 24-Jährige Äthiopierin Meselech Melkamu ist damit nach nun mehr 16 Jahren dem Weltrekord der Chinesin ein bisschen näher gerückt und hat zugleich den Afrika-Rekort von Äthiopiens Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba (29:54,66) unterboten.

Läufer, ©flickr by Jonas Witt

Auf Platz vier über die 10.000 Meter ist nun die gebürtige Äthiopierin Elvan Abeylegesse (Türkei), die 2008 hinter Tirunesh Dibaba Olympiasilber gewonnen hatte.
Zweite in Utrecht war Florence Kiplagat (30:11,53) mit kenianischem Rekord, auf Platz Drei Wude Ayalew (Äthiopien) mit 30:11,87.

Bei den Männern siegte Ali Abdosh aus Äthiopien in 27:09,40 Minuten, der in diesem Jahr über 5000m als einziger Läufer der Welt unter 13 Minuten gelaufen war. Der Keniana Matthew Kisorio belegte den zweiten Platz bei dem Event in Utrecht in 27:15,44 Minuten.


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Am Pfingstmontag hat Antje Möldner beim Meeting in Rehlingen mit deutschem Rekord über 3000 Meter Hindernis ihr Ticket für die Weltmeisterschaft in Berlin gelöst.

Antje Möldner - WM-Ticket mit deutschem Rekord© flickr / Allie_Caulfield

Die 24-Jährige lief den Konkurrentinnen aus Kenia und Äthiopien auf und davon und ließ ihnen bereits nach einem Drittel der Distanz keine Chance mehr.

Über 3000 Meter Hindernislauf sicherte sich Antje Möldner in 9:27,22 Minuten am Pfingsmontag den Sieg bei einem Meeting in Rehling. Sie schaffte die WM-Norm von 9:40,00 Minuten deutlich und wird so zu einer Medaillen-Hoffnung für Deutschland.

Vom 15. bis zum 23. August werden die weltbesten Leichtathleten in Berlin um WM-Medaillen kämpfen. Zu einer aussichtsreichen Kandidatin zählt nun auch eine junge Potsdamerin vom DLV und das auf einer Strecke, die eigentlich fest in afrikanischer Hand zu sein schien.


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Eigentlich ist es nur ein Stadionfest, aber ausgerichtet wie eine kleine Weltmeisterschaft.

Das Golden League Meeting 2009 in Berlin, ist eines der größten Leichtathletik-Spektakel der Welt. Zu diesem Event werden mehr als 200 Spitzen-Athleten aus aller Welt erwartet, die bei dem Golden League Meeting ihre Rekorde bestreiten oder verteidigen werden.

Los geht es am Sonntag, den 14. Juni 2009. Die 1 Million Euro Preisgeld lassen es schon fast vermuten, dass es bei dieser Vier-Stunden Leichtathletik-WM, um mehr geht, als um obligatorischen Leistungscheck vor der WM.
Sein 70 jähriges bestehen feierte das Golden League Meeting in Berlin 2007 in Berlin mit hochkarätigen Sportlern, welche auch diese Jahr wieder erwartet werden. Blanka Vlasic © Flickr by az1172

Gerhard Jantzky (geschäftsführender Gesellschafter des DKB-ISTAF in Berlin) erklärte dazu in einer Pressemitteilung: „ Wir werden versuchen, mit unseren traditionell hochwertigen Verpflichtungen eine kompakte Ein-Tages-WM als Testlauf für die Wettkämpfe im August und darüber hinaus eine spannende Jackpotjagd zu bieten. (…) Dabei wollen wir mit der gezielten Verpflichtung von konkurrierenden Stars Wettkampf-Akzente setzen und zahlreiche Duell-Situationen schaffen, wie beispielsweise mit Ariane Friedrich gegen Blanka Vlasic.“

Golden League Meeting in Berlin 2009 – Ein Tag wie eine WM. 

So darf man auf einen fairen Wettkampf hoffen und spannende Duelle erwarten, wie sie uns in der Vergangenheit auch schon Ariane Friedrich und Blanka Vlasic geliefert haben.

Schließlich wollen die etwa 220 Athleten und rund 50.00 Zuschauer im Berliner Olympiastadion sportlichen Wettkampf und gute Unterhaltung geliefert bekommen.
Das werden sie sicher erfolgreich tun, denn in die zehn offiziellen IAAF Disziplinen geben genügend Möglichkeiten, sich sportlich aneinander zu messen.

Die offiziellen Disziplinen der Golden League 2009 sind bei den Männern der:
100m & 400m Lauf, der 3.000 und 5.000 Meter Lauf, sowie die 100m Hürden und der Speerwurf.
Die Frauen treten über 100m & 400m Lauf und 100 Meter Hürden sowie im Hoch- und Stabhochsprung an.

Um den dicken Jackpot für sich gewinnen zu können, müssen die Leichtathleten in allen 6 Meetings der Serie gewinnen.


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Deriba Merga gewinnt den Bosten Marathon

Autor: Andreas
abgelegt in: Laufen

Aus den amerikanischen Hoffnungen auf den Sieg beim Boston Marathon durch Kara Goucher und Ryan Hall ist nichts geworden. Der Äthiopier Deriba Merga und die Kenianerin Salina Kosgei gewannen den ersten Lauf des Jahres der Wold Marathon Majors (WMM) und sicherten sich 150.000 US-Dollar Preisgeld.

Die beiden Favorisierten Amerikanier Kara Goucher und Ryan Hall schafften es beim diesjährigen Boston Marathon jeweils lediglich auf Platz drei.

Deriba Merga © flickr / Stewart Dawson

Deriba Merga, der bereits im Januar den Houston-Marathon gewinnen konnte, lief auch dieses Mal allen Konkurrenten davon und konnte mit komfortablen Vorsprung nach zwei Stunden acht Minuten und 42 Sekunden die Ziellinie des 113. Boston Marathon überschreiten.

Der Zweitplatzierte, der Kenianer Daniel Rono, benötigte mit 2:09:32 fast eine Minute länger für den Marathon.

Bei den Frauen reichte der Gewinnerin Salina Kosgei mit 2:32:16 eine Sekunde Abstand zu der Titelverteidigerin aus Äthiopien, Dire Tune, zum Sieg.

Favorit Ryan Hall verspielte seine Chance gegen Deriba Merga

Der Vorstoß des Titelfavoriten Ryan Hall in der Führungsgruppe, der von Anfang an ein hohes Tempo ging, war die falsche Strategie für die hügelige Stecke von Boston. Als Deriba Merga nach 26 gelaufenen Kilometern begann, sich abzusetzen, konnten weder Ryan Hall noch Titelverteidiger Robert K. Cheruiyot mithalten. weiterlesen »


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Ohne zu übertrieben, kann behauptet werden, dass Sabrina Mockenhaupt die beste deutsche Langstreckenläuferin dieser Tage ist. Erst am Sonntag konnte die 28-Jährige den 29. Berliner Halbmarathon vor der Kenianerin Hellen Kimutai gewinnen, weltspitze.

Jene Zeit von 1:08:43 für die 21 Kilometer durch die Innenstadt Berlin, mit der sie sich gegen tausende andere Läuferinnen aus insgesamt 85 Nationen durchsetzte, war zugleich auch ihre persönliche Bestleistung über diese Distanz.

Sabrina Mockenhaupt © Wikipedia / Historyk

„Mocki“, wie Sabrina Mockenhaupt auch genannt wird, war damit nur neun Minuten langsamer als der Sieger bei den Herren, der Kenianer Bernard Kipyego. weiterlesen »


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Dopingsünder Dwain Chambers hat eine Autobiographie basierend auf seinem Tagebuch seit 2004 verfasst. Natürlich spielt auch der Dopingskandal um den Briten dabei eine Rolle.

Dwain Chambers einstiger Sprintstar war 2004 wegen der Einnahme von Dopingmitteln zu einer zweijährigen Sperre verurteilt worden. 2006 wurde er dann erst wieder enthusiastisch von den Britischen Verantwortlichen im Sprinterteam willkommen geheißen, ein Jahr später sah alles ganz anders aus und man ließ ihn 2008 in Peking nicht starten.

Dwain Chambers 2008 © flickr / Paul Foot

Schon seit Jahren schwankt das Verhalten gegenüber Chambers zwischen Rehabilitierung und Diskreditierung, zumindest wurden bei ihm die Strafen härter ausgelegt als bei vielen anderen bekannten britischen Dopingsündern.

Mittlerweile darf Chambers für Großbritannien starten, wie demnächst bei der Hallen-EM in Turin über 60m im Sprint.

Ist die Autobiographie ein Racheakt?

Der Daily Telegraph meldete, dass das Buch “einige Handgranaten” werfe, besonders in Richtung der Befürworter lebenslanger Sperren bei Dopingfällen. Auch andere Aktivisten in Sachen Doping kämen nicht besonders positiv weg, er will aber keine Namen nennen.

Ein anderer Beweggrund für Chambers könnten seine immensen Schulden sein, das wurde natürlich gleich dementiert. Das Buch mit dem beudeutungsschwangeren Titel “Race against me”soll am 09.März veröffentlicht werden.

Ist es ein Zufall, dass das Veröffentlichungsdatum nur einen Tag nach Chambers Auftritt in Turin bei der Hallen-EM stattfinden wird? Wohl eher nicht, bestimmt wird es aber dafür sorgen, dass der Fall Chambers auch weiterhin kontrovers diskutiert wird.

Dopingsünder oder nicht, eine einheitliche Regelung bei Starts wäre nur gerecht. Wenn Dwain Chambers dies in seiner Biographie fordert wäre es nur gerecht.


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Der Zehnkämpfer André Niklaus errang bei den nationalen Titelkämpfen im Siebenkampf in der Hamburger Leichtathletik-Halle mit 5960 Punkten erstmals den deutschen Meistertitel vor Norman Müller aus Halle an der Saale (5884 Punkte) und dem Wattenscheider Nils Büker (5563).

André Niklaus  © wikipedia„Das lief noch ganz locker, ich bin sehr zufrieden. Weil meine Erkältung abgeklungen ist, habe ich den Wettkampf doch beendet. Das war heute wichtiger als mein erster Hallentitel“, erklärte der 27-Jährige, der nach einer abklingenden Erkältung die abschließenden 1000 Meter gar nicht mehr laufen wollte.

Am nächsten Wochenende will der Olympia-Achte von Peking in Tallinn (Estland) seinen nächsten Siebenkampf bestreiten. Bei de anstehender Hallen-EM in Turin Anfang März zählt sich André Niklaus zum Favoritenkreis. „Bei der Hallen- Europameisterschaft in Turin ist eine Medaille mein Ziel. Das wäre dann ein guter Einstieg für die Weltmeisterschaften im August“, meinte der Berliner abschließend.


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Sina Schielke ist zurück! Deutschlands sexy Sprinterin präsentierte sich erstmals nach der Geburt ihrer Tochter Jaime im Juli bei einem Wettkampf. Dabei lief die 27-Jährige beim Leichtathletik-Sportfest in Dortmund im Finale über die 60 Meter 7,60 Sekunden.

“Sina ist auf gutem Weg, wieder Anschluss an ihre früheren Leistungen zu finden”, freute sich ihr Trainer Ronald Stein.

Auch Schielke selbst ist zuversichtlich, nach der Schwangerschaftspause wieder ganz vorne mitzulaufen. “Ich laufe ja nicht meilenweit hinterher. Für mich ist der Sommer wichtig”, erklärte “Deutschlands schnellstes Modell”. weiterlesen »


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