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Alles überLeichtathletik und Turnen
 


Archiv: Laufen

Marathon-Superstar Haile Gebrselassie hat die Berliner WM-Organisatoren in Aufruhr versetzt. Der Äthiopier liebäugelt mit einem Startverzicht bei der in der Hauptstadt stattfindenden Leichtathletik-WM.

“Ich glaube nicht, dass ich bei der WM an den Start gehen”, erklärte Gebrselassie nach seinem verpassten Weltrekord beim Dubai-Marathon am vergangenen Freitag. Für die WM-Organisatoren dürfte das ein Riesenschock sein.

Haile Gebrselassie © Flickr / luginter

Schließlich gilt Gebrselassie als eines der Zugpferde und ist ein wahrer Zuschauermagnet. Nicht umsonst wurde sein Konterfei auf den Werbeplakaten für das sportliche Großevent platziert. weiterlesen »


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Getrübte Freude bei Haile Gebrselassie! Der Ausnahme-Langstreckenläufer konnte zwar den Dubai-Marathon für sich entscheiden, doch mit einem neuen Weltrekord wurde es nichts.

Haile Gebrselassie © wikipedia Der Äthiopier kam nach 2:05:29 Stunden als erster ins Ziel, lag dabei aber deutlich über seinem derzeitigen Weltrekord von 2:03:59 Stunden, den er beim Berlin-Marathon am 28. September 2008 aufstellte.

Vor allem die schlechten Witterungsverhältnisse machten Gebrselassie einen Strich durch die Rechnung. Ausgerechnet vor dem Marathon hatte eine Kaltfront mit Regen und Wind im Scheichtum der Vereinigten Arabischen Emiraten Einzug gehalten. “Ich bin gekommen, um Weltrekord zu laufen, aber durch den Regen und den Wind war dies heute nicht möglich”, erklärte Gebrselassie nach dem Rennen. weiterlesen »


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Sechs Monate konnte Jan Fitschen kein Lauftraining absolvieren. Kilometer fressen auf dem Fahrrad und Konditionstraining durch Aquajogging standen in dieser Zeit im Vordergrund. Doch nun kann der 10.000-Meter-Europameister endlich wieder mit dem normalen Lauftraining beginnen. weiterlesen »


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Haile Gebrselassie will am Freitag beim Dubai-Marathon seinen eigenen erst im letzten Jahr beim Berlin-Marathon aufgestellten Weltrekord verbessern. Als Lockmittel geben die Scheichs der Vereinigten Arabischen Emirate dafür eine Prämie von einer Millionen US-Dollar aus.

Haile Gebrselassie sagte vor dem Marathon zu seiner derzeitigen Form: „Ich fühle mich sogar besser in Form als im vergangenen Jahr.“ Für den Athiopier ware es sein 27. Weltrekord in seiner Karriere. „Aber für einen Rekord in Dubai muss alles perfekt sein. Das Wetter, die Tempomacher und natürlich meine Form“, sagte 35-Jährige zu den bevorstehenden Lauf, wobei er seine eigene Bestmarke von 2:03:59 Stunden unterbieten will.

Die Strecke in Dubai zählt zu den schnellsten der Welt. Der Kurs ist charakterisiert durch lange Geraden ohne Höhenunterschiede direkt an der Küste entlang. Ein wichtiges Kriterium fehlt aber in Dubai. Es werden ihn keine jubelnden Zuschauer wie beim Berlin-Marathon zum Sieg treiben.


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Der tragischen Olympia-Held Liu Xiang aus China wird wahrscheinlich bis zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August in Berlin noch nicht hundertprozentig fit sein.

Liu Xiang © wikipedia

Der Trainer des Hürdensprinters, Sun Haiping, erklärte heute gegenüber den chinesischen Medien: „Er wird bei der WM nicht antreten, wenn er nicht schneller als 13,20 Sekunden laufen kann. Und das ist wahrscheinlich für ihn nicht zu schaffen.“

Der Coach Liu Xiang’s erörterte weiter: „Wenn ihm solche Zeiten nicht gelingen, scheidet er womöglich in der ersten Runde aus. Dies würde seinem Selbstbewusstsein fürchterlich schaden.“ Sun Haiping denkt, der Olympiasieger von Athen wird nach seiner Achillessehnen-Operation erstmals beim Grand Prix im September in Shanghai (China) wieder einen Wettkampf bestreiten können. „Unser Ziel ist Olympia 2012 in London“, sagte Sun Haiping abschließend.


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Vanderlei de Lima beendet Karierre

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Laufen

Der Marathonläufer Vanderlei de Lima hat beim Silvesterlauf in Sao Paulo das letzte Rennen seiner  Karriere bestritten. Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 war der 39-Jährige zur tragischen Figur. Ein irischer Religionsfanatiker drängte ihn in Führung liegend von der Laufstrecke. Am Ende belegte de Lima nur Platz drei.

Vanderlei de Lima erzielte beim Silvester lauf in der brasilianischen Hauptstadt nur den 102. Platz. Aber der Marathonläufer erhielt bei seinem letzten Rennen den größten Applaus. „Ich bin durch das Haupttor hinausgegangen. Ich habe heute den Applaus und die Bewunderung erhalten für alles, was ich geleistet habe und was mir der Sport gegeben hat“, sagte de Lima.

Alle kennen seine Geschichte, als er bei Olympia in Athen 2004 fünf Kilometer vor dem Ziel mit ungefähr 30 Sekunden Vorsprung führte und darauf von dem Fanatiker um den olympischen Sieg gebracht wurde.  „Ich weiß nicht, ob ich ohne den Zwischenfall gewonnen hätte. Aber die Siegchance wurde mir dadurch geraubt. Dennoch trage ich keine Hassgefühle in mir. Das Wichtigste war der Gewinn der Bronzemedaille“, erklärte der tragische Held.  Einen Monat später erhielt er vom  Internationalen Olympischen Komitee (IOC) die Pierre-de-Coubertin-Medaille. „Sie ist mir so viel wert wie Gold“, meinte der 39-Jährige.

Nun soll ein Film über de Lima gedreht werden. Der in New York lebende slowenische Filmregisseur Loyzo Smolinsky will nun einen Film über das Leben de Limas drehen.


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Irina Mikitenko blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und hat 2008 als weltweit beste Marathonläuferin beendet.

Irina Mikitenko © wikipedia Die Jahresbestzeit lief die 36-Jährige beim Berliner-Marathon, als sie das Ziel nach 2:19:19 Stunden erreichte. Damit ist Irina Mikitenko die einzige deutsche Leichtathletin, die in einer olympischen Disziplin im Jahres-Ranking ganz vorne lag.

Die 36-Jährige konnte aufgrund einer Verletzung bei den Olympischen Spielen in Peking nicht an den Start gehen, feierte aber im Herbst ein goldenes Comeback. Als Krönung kassierte Mikitenko als Siegerin der World Marathon Majors 500.000 Dollar.

Doch nicht nur über die Marathon-Distanz überzeugte die Wattenscheiderin. Auch über die 10-Kilometer-Strecke auf der Straße (30:57 Minuten) und über die 30-Kilometer-Distanz (1:39:36 Stunden zusammen mit der Äthiopierin Magarsa Assale) führt sie die Weltbestenliste an.

Bleibt zu hoffen, dass Mikitenko ihr sportliches Niveau im kommenden Jahr aufrechterhalten kann und vielleicht vor heimischem Publikum bei der Leichtathletik-WM in Berlin den Titel gewinnt.


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© wikipedia

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin im kommenden Jahr wird der Marathon erstmals in der Geschichte der WM nicht im Stadion gestartet oder dort beendet. Startpunkt und Zieleinlauf  soll am Brandenburger Tor  sein. Dies soll auch für die Wettbewerbe im Gehen über 20 und 50 Kilometer gelten.

Der Marathonlauf soll aus einer 10-Kilometer-Strecke bestehen, die von den Athleten viermal gelaufen werden muss und an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie zum Beispiel dem Reichstag, vorbeiführt. In der letzten Runde wird eine Extraschleife integriert, so dass die komplette Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern eingehalten wird.

Auch Langstrecken-Idol Haile Gebrselassie will auch am WM-Marathon teilnehmen. Beim Berlin-Marathon im September 2008 hatte der Äthiopier die von ihm selbst gehaltene Berliner Rekordmarke auf 2:03:59 Stunden getoppt.

Bislang wurden schon 170.000 WM-Tickets verkauft. Die Veranstalter rechnen bis zum Start Mitte August mit 500.000 veräußerten Karten.


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Erst sammelte Usain Bolt Weltrekorde im Akkord, nun folgen die Auszeichnungen im Akkord. So hat auch das renommierte amerikanische Leichtathletik-Magazin “Track & Field” den jamaikanischen Sprintstar zum Welt-Leichtathleten des Jahres gewählt.

Eine wirkliche Überraschung ist es nicht. Schließlich räumte der 22-Jährige bei den Olympischen Spielen in Peking drei Goldmedaillen (100 m, 200 m, 4×100-Meter Staffel) fast im Spaziergang ab. Standesgemäß alle in Weltrekordzeit.

Insgesamt verbuchte Usain Bolt 380 Punkte in der Wertung des Magazins. Den zweiten Platz belegte der äthiopische Langstrecken-Star Kenenisa Bekele der 330 Punkte erhielt. Über den dritten Platz darf sich Dayron Robles aus Kuba freuen. Der 110-m-Hürden-Olympiassieger erhielt 313 Punkte.

Bester europäischer Leichtathlet wurde Gerd Kanter. Der Mann aus Estland, der in Peking Diskus-Gold gewann, wurde mit 128 Punkten Siebter.

Nachdem Bolt vom Leichtathletik-Weltverband IAAF vor vier Wochen zum Welt-Leichtathleten und vor wenigen Tagen von der französischen Sportzeitung “L’Equipe” zum Wetlsportler des Jahres gekürt wurde, ist es seine dritte Auszeichnung.


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Der Heißhunger auf Weltrekorde ist bei Usain Bolt noch lange nicht gestillt. Nun hat sich der jamaikanische Sprintstar ein neues Ziel gesetzt.

Usain Bolt © wikipedia

Dabei will der 22-Jährige den Fabelrekord von Michael Johnson über 400 Meter knacken. Ein Zeitfenster hat er sich hierfür auch schon gesetzt. weiterlesen »


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