Ulrike Maisch hat ihr Comeback im Marathon eingeläutet. Die Europameisterin will bei der Militär-WM im italienischen Carpi nach überstandener Krankheit über ihre Paradedisziplin erneut angreifen.
Im Frühjahr musste die Rostockerin wegen Pfeifferschen Drüsenfiebers zwei Marathons abbrechen und konnte erst im Juli wieder voll mit dem Training beginnen. Entsprechend zurückhaltend lautet die Zielsetzung im Lager von Maisch. “Es dürfen keine Wunderdinge von ihr erwartet werden”, sagte Trainer Klaus-Peter Weippert. weiterlesen »
Sammy Kurgat hat beim Köln-Marathon eine neue Bestmarke aufgestellt. Der Kenianer benötigte bei widrigen Wetterbedingungen 2:10:01 Stunden, hatte aber nach der Zieldurchquerung noch genügend Kraft, um seinen Sieg mit einem kleinen Tänzchen zu feiern. Bei den Frauen gewann die Äthioperin Robe Tola Guta vor Luminita Zaituc aus Deutschland. weiterlesen »
Haile Gebrselassie hat heute wieder in Weltrekordzeit die 35. Auflage des Berlin-Marathons für sich entscheiden können. Der Äthiopier siegte in der offiziellen Zeit von 2:03:59 Stunden und erzielte als erster Läufer den Sieg-Hattrick. Bei den Damen sorgte Irina Mikitenko aus Wattenscheid in Jahresweltbestzeit von 2:19:19 Stunden für den ersten deutschen Sieg seit 1995. Die 36-Jährige blieb mit der schnellsten gelaufenen Zeit einer deutschen Frau erstmals unter 2:20 Stunden. weiterlesen »
Am Sonntag fällt der Startschuss für den Berlin-Marathon und dabei kann sich eine Deutsche Hoffnung auf den Sieg machen. Die Rede ist von Irina Mikitenko, die zu den Mitfavoritin zählt. Sie selbst steckt sich hohe Ziele und gibt sich optimistisch.
“Ich denke, ich bin so gut wie noch nie”, erklärte die 36-Jährige vollmundig. “Für mich ist es wichtig, Bestzeit zu laufen und zu gewinnen.” Im letzten Jahr musste sich Mikitenko nach 2:24:51 Stunden in der Hauptstadt noch mit dem zweiten Platz begnügen.
Dass sie gut in Form ist, hat die gebürtige Kasachin vor zwei Wochen bei den deutschen Straßen-Meisterschaften über zehn Kilometer bewiesen. Diese hat sie in deutscher Rekordzeit von 30:57 Minuten gewonnen. “Das hat mir viel Selbstbewusstsein gegeben”, erklärte Mikitenko. weiterlesen »
Der Spanier Francisco Javier Fernandez und Susana Feitor aus Portugal waren bei der der letzten Station der Geher-Challenge am Sonntag im spanischen Murcia erfolgreich. Jefferson Perez aus Ecuador wurde bei dem letzten Rennen seiner Laufbahn von etlichen Zuschauern bejubelt. weiterlesen »
Die während den Olympischen Spielen in Peking positiv getestete 400-Meter-Hürdenläuferin Fani Halkia aus Griechenland musste in Athen zum ersten Mal vor der Staatsanwaltschaft Stellung nehmen.
„Ich wusste nicht, dass ich irgendwas Verbotenes eingenommen habe“, erklärte Halkia gegenüber dem griechischen Fernsehen nach einem ersten Termin. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr vier Tage zur Vorbereitung ihrer Verteidigung einräumen lassen.
Gegen Fani Halkia und Anastasios Gousis wird in ihrer Heimat ermittelt. Der Sprinter wurde einen Tag vor dem Startschuss der Sommerspiele des Dopings überführt. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Trainer der beiden Leichtathleten, Giorgos Panagiotopoulos.
In diesem Jahr sind im Zeitraum vor den Olympischen Spielen in Griechenland insgesamt 15 Athleten positiv getestet worden. Elf Gewichtheber und ein Schwimmer, die des Dopings mit Methyltrienolon überführt wurden, reihen sich in die Liste der Sünder ein, wobei der Eindruck von systematischem Doping entsteht.
Der Junioren-Geher Christopher Linke hat am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften in Gleina den 50-Kilometer-Wettbewerb gewonnen und erstmals den Titel über diese Distanz errungen.
Der 19-Jährige vom SC Potsdam hatte bei den Meisterschaften in Sachsen-Anhalt aber auch keine starken Gegner, die seinen Triumph ernsthaft hätten gefährden können. Die besten deutschen Geher-Asse waren bei seinem Sieg in einer Zeit von 4:03:59 Stunden nicht vertreten. Unter anderem fehlte der Olympia-Zwölfte André Höhne aus Berlin und auch der Titelverteidiger Maik Berger (Potsdam) war nicht mit von der Partie.
Den zweiten Rang erzielte Michael Schneider (LAC Quelle Fürth/München) in 4:36:57 Stunden. Dahinter kam Helmut Prieler (Niederaichbach) in 4:40:35 ins Ziel. Von sechs gestarteten Gehern überquerten nur vier Athleten die Ziellinie.
Nach dem wenig überraschenden Karriereende von Kirsten Bolm, hat die Hürdensprinterin Zuspruch für ihre Entscheidung gefunden. “Das war eine vernünftige Entscheidung”, erklärte Bundestrainer Rüdiger Harksen. “Es wäre wohl eine weitere Operation nötig gewesen. Mit anschließender Reha hätte es sicher ein halbes Jahr gedauert, bis sie ihr altes Niveau wieder erreicht hätte.”
Vor allem wegen den Schmerzen in der Achillessehne, die Bolm bereits einen Start bei den Olympischen Spielen unmöglich machten, hatte die 33-Jährige ihren Rücktritt erklärt. Ob sie nach dem möglichen operativen Eingriff überhaupt bei der WM 2009 in Berlin hätte starten können, wäre sehr ungewiss. weiterlesen »
Asafa Powell hat sich auch bei seinem Saisonabschluss in ausgezeichneter Form präsentiert. Der Ex-Weltmeister blieb beim Internationalen-Meeting im polnischen Stettin im 100-Meter-Lauf erneut unter 9,90 Sekunden. Bei nasskaltem Wetter und nur 14 Grad setzte sich der Jamaikaner in starken 9,89 Sekunden klar vor der Konkurrenz durch.
Mit großem Abstand landeten der US-Amerikaner Mike Rodgers (10,23 Sekunden) und Andrew Hinds (10,41 Sekunden) aus Barbados auf den Plätzen zwei und drei. weiterlesen »
Nach neun Jahrzehnten Abstinenz soll Crosslauf wieder eine olympische Leichtathletik-Disziplin werden. Dafür setzten sich Äthiopiens mehrfache Langstrecken-Olympiasieger Haile Gebrselassie und Kenenisa Bekele sowie Kenias fünfmaliger Cross-Weltmeister Paul Tergat ein.
„Es wäre wunderbar, wenn man den besten Crossläufern der Welt die Chance geben würde, beim größten aller Sportfestivals zu starten“, erklärte das Trio in einem gemeinsamen Brief an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und den Leichtathletik-Weltverband IAAF.
„Die Frage ist jetzt, ob wir die Aufnahme des Crosslaufs in das Programm der Sommerspiele beantragen werden“, nahm IAAF-Sprecher Nick Davies dazu Stellung. Beim Weltverband wird der Crosslauf nur bei Lauf-Veranstaltungen in den Wintermonaten geführt.
Dreimal erst war der Cross unter den olympischen Sportarten verankert. Bei den Sommerspielen in Paris im Jahre 1924 hatte der Finne Paavo Nurmi Gold im 10,65-Kilometer-Geländelauf errungen. Das finnische Team war mit Nurmi auch im Mannschaftsrennen siegreich.