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Archiv: Springen

Und gut 14 Tagen ist es soweit. Die Die Leichtathletik Hallen EM im italienischen Turin.

Italien wird somit zum 4. Gastgeber für eine Halle EM. 1978 und 1982 richteten sie die Hallen EM in Mailand und 1992 in Genua aus.

Es werden 38 Athletinnen und Athleten erwartet. Ein gutes Ergebnis, lies Vizepräsident Prof. Dr. Emrich verlauten.

Die größten deutschen Hoffnungen liegen dabei vor allem auf Ariane Friedrich – die deutsche Hoffnung im Hochsprung. Die 25-jährige gilt als die Überfliegerin im Hochsprung.

Hochsprung © Flickr by l-i-n-k

Auch die deutsche Silke Spiegelburg wird im Stabhochsprung vertreten sein.
Ebenso die Zweitplatzierte Anna Battke und  Kristina Gadschiew auf dem dritten Platz werden ebenfalls bei der Hallen EM in Turin anzutreffen sein. Für die Männer werden Alexander Straub und Danny Eckert antreten, während es für Tim Lobinger mit dem vierten Platz nicht gereicht hat.

Disziplin Weitsprung: An den Start gehen Sebastian Beyer, Nils Winter und Christoph Stolz. Alle 3 sind stolz, ins Finale gekommen zu sein. Man darf also gespannt sein, was die Jungs an Rekorden aufstellen werden. Für Melanie Bauschke waren es 6,51m welches sie für’s Finale qualifizierten.

Andre Niklaus der Weltmeister von 2006 im Siebenkampf wird ebenfalls antreten. Bei den Frauen haben sich haben sich Sonja Kesselschläger und Christine Schulz qualifiziert.

In Peking überraschte Raul Spank mit einem fünften Platz. In diesem Jahr hat der 20-jährige bislang 2,30m erreichen können. Tim Riedel  ist der zweite Hochspringer, der die Norm gepackt hat.Und für Meike Kröger ist bereits allein  Qualifikation schon ein Erfolg, sagt sie.

Christian Blum musste seine Teilnahme bei der Kurzdistanz 60 m leider aufgrund einer Verletzung kurzfristig absagen. Dafür ist der Deutsche Meister Stefan Schwab mit dabei, was bei den Frauen auf Verena Sailer zutrifft.

Beim Dreisprung qualifizierte sich Katja Demut, mit einem Sprung von 14,06m, nach Turin. Bei den Männern wird niemand teilnehmen.

24 Männer und 14 Frauen sind gemeldet und sollen die Farce von 4 Medaillen vor 2 Jahren wettmachen oder zumindest ausgleichen.

Der Startschuss für Leichtathletik Hallen-EM in Turin 2009 beginnt am 6. März um ab 9.30 mit den ersten Bewerben. Die Eröffnungszeremonie findet dann um 15 Uhr statt. An allen drei Tagen gibt es ein dicht aneinander folgendes Programm, das sich in die Vormittags-Session und in die Nachmittags-Session untergliedert.

Auf  einen guten­ Wettkampf, welcher bitte ohne größere Dopingskandale vonstatten gehen möchte ;-) !


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Zur Zeit ist Ariane Friedrich im deutschen Hochsprungsport das Maß aller Dinge. Beim Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe übersprang sie jetzt die 2,05m Marke und setzte sich damit vor ihre Dauerkonkurrentin Blanka Vlasic an die Spitze der Weltrangliste.

Vor 4.500 Zuschauern in der Europahalle in Karlsruhe lieferte die Frankfurterin somit eine der drei Weltjahresbestmarken des Abends ab. Sie gewann damit den 2-Meter-Wettbewerb, da sie im Gegensatz zu der höhengleichen Blanka Vlasic sowohl die 2,05m als auch 2,03m auf Anhieb übersprang. Hätte sie auch die 2,07m überwunden, wäre der Rekord von Heike Henkel aus dem Jahre 1992 eingestellt gewesen.

Blanka Vlasic © flickr / az1172

Außerhalb der Sporthallen ist die 25-Jährige angehende Polizeikommissarin.

Ihre größten Erfolge waren bis dato der Gewinn der U-20-Junioren-Europameisterschaft 2003, die Deutschen Meistertitel in den Jahren 2004, 2007, und 2008 sowie die Deutschen Hallenmeistertitel im Hochsprung 2004, 2006 und 2007.

Bei den olympischen Spielen 2008 startete Ariane Friedrich als deutsche Medaillenhoffnung in den Hochsprungwettbewerb, scheiterte aber an 1,99m und wurde schließlich Siebte.

Doch zur Zeit läuft alles wieder nach Plan für die geborene Nordhausenerin. “Hochsprung ist Kopfsache” sagte sie einmal dem Hessischen Rundfunk in einem Interview.

Wenn es danach geht, muss die nun Weltranglistenerste momentan in wahrer Hochstimmung sein.


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Kurz vor der Hallen-Europameisterschaft in Turin zeigte Stabhochspringer Lars Börgeling bei einem Leichtathletik-Hallenmeeting in Malmö ansteigende Form. Der 29-Jährige gewann mit 5,50 Meter zwar den Wettkampf, aber für die EM-Norm muss er noch zwanzig Zentimeter höher springen.

Lars Börgeling gewann in der schwedischen Stadt vor dem höhengleichen Russen Dmitri Starodubzew und Mateusz Didenkow aus Polen, der auf 5,40 Meter kam.

Hochsprung-Anlage © Flickr / mrpbps

Die vorgegebene Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für Hallen-Europameisterschaft in der norditalienischen Metropole liegt bei 5,70 Meter. In dieser Stabhochsprung-Hallensaison übersprangen exakt diese Höhe bisher nur Börgelings Teamkamerad Tobias Scherbarth und Fabian Schulze vom LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg.

Müssen sich die deutschen Stabhochspringer noch ein wenig strecken, um die Norm bis zum Saisonhöhepunkt zu schaffen. Viel Zeit ist nicht mehr. Die Hallen-Europameisteschaft wird vom 6. bis 8. März ausgetragen.


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Sie ist die Königin der Lüfte: Jelena Issinbajewa. Die Russin dominiert den Stabhochsprung nach Belieben. Sie ist die erste Frau, die die magische 5-Meter-Marke geknackt und mittlerweile 24 Mal den Weltrekord verbessert hat. Doch nicht nur sportlich hat die 26-Jährige einiges zu bieten.

Jelena Issinbajewa © Wikipedia Die schöne Jelena Issinbajewa wurde am 3. Juni 1982 in Wolgograd geboren. Zu Beginn ihrer sportlichen Karriere versuchte sich die Frau mit den blauen Augen im Kunstturnen, bevor sie zum Stabhochsprung fand. In dieser technisch höchst anspruchsvollen Disziplin kann sie auf ihre kunstturnirischen Fähigkeiten zurückgreifen, wenn sie die Latte überquert.

Dabei hat Issinbajewa, die ein echter Delphin-Fan ist, bei einer Körpergröße von “nur” 1,74 Metern nicht unbedingt die idealen Voraussetzungen für den Stabhochsprung. Doch dieses Defizit macht sie mit ihrer starken Technik wett.

Längst gilt die Stabhochsprung-Millionärin als Diva. Von den Zuschauern bewundert, von der Konkurrenz beneidet. Sie bewegt sich grazil, wirkt sehr elegant und hat obendrein ein hübsches Gesicht. Sicherlich könnte der Stabhochsprung etwas mehr an Spannung vertragen. Schließlich ist Issinbajewa seit 2004 ungeschlagen. weiterlesen »


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Der Zehnkämpfer André Niklaus errang bei den nationalen Titelkämpfen im Siebenkampf in der Hamburger Leichtathletik-Halle mit 5960 Punkten erstmals den deutschen Meistertitel vor Norman Müller aus Halle an der Saale (5884 Punkte) und dem Wattenscheider Nils Büker (5563).

André Niklaus  © wikipedia„Das lief noch ganz locker, ich bin sehr zufrieden. Weil meine Erkältung abgeklungen ist, habe ich den Wettkampf doch beendet. Das war heute wichtiger als mein erster Hallentitel“, erklärte der 27-Jährige, der nach einer abklingenden Erkältung die abschließenden 1000 Meter gar nicht mehr laufen wollte.

Am nächsten Wochenende will der Olympia-Achte von Peking in Tallinn (Estland) seinen nächsten Siebenkampf bestreiten. Bei de anstehender Hallen-EM in Turin Anfang März zählt sich André Niklaus zum Favoritenkreis. „Bei der Hallen- Europameisterschaft in Turin ist eine Medaille mein Ziel. Das wäre dann ein guter Einstieg für die Weltmeisterschaften im August“, meinte der Berliner abschließend.


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Viel hat man bislang noch nicht von ihm gehört. Doch es könnte sich lohnen, den Namen Mateusz Przybylko zu merken. Der Hochspringer von der LG Bielefeld hat bei den westfälischen Hallenmeisterschaften einen wahren Höhenrausch hingelegt.

Der 16-Jährige überquerte 2,14 m und verbesserte eben mal seine Freiluftbestleistung um schlappe elf Zentimeter – Wahnsinn. Für Przybylko nicht ganz so überraschend. “Die 2,12 m hatte ich schon im Kopf. Mit den 2,14 m hatte ich jedoch nicht gerechnet”, erklärte der Bielefelder. “Ich habe mich hinterher jedoch in einen Höhenrausch hineingesteigert.”

Hochsprung © Flickr / Martin Dougiamas

Auch die Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen war von seiner Leistung ganz angetan und wagte einen Blick in Zukunft. “Er hat einen tollen Wettkampf gezeigt. Falls er die 2,14 m bei den deutschen Jugendmeisterschaften wiederholt, kann er auf einen Medaillenrang hoffen.” weiterlesen »


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Ariane Friedrich konnte im tschechischen Hustopece zum 13. Mal innerhalb eines Jahres die Zwei-Meter-Marke knacken. Am 29. Januar misst sich die DLV-Springerin in Göteborg (SWE) unter anderem mit der Weltmeisterin Blanka Vlasic aus Kroatien.

Weltmeisterin Blanka Vlasic ist die große Konkurrentin von Ariane Friedrich    ©flickr/Podravka

Ariane Friedrich zeigt sich derzeit in ausgezeichneter Form. Erst letzte Woche siegte die 25-Jährige in Hanau. Nun schaffte sie die magische Grenze der weiblichen Hochspringerinnen von zwei Metern letzten Samstag in Hustopece (CZE) schon im ersten Versuch. Dann lies die Athletin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) eine Höhe von 2,03 Metern auflegen, woran sie denkbar knapp scheiterte. “Obwohl ich höher springen wollte, bin ich zufrieden. Vor allem die zwei Meter waren ganz sicher”, erklärte die Olympia-Siebte von Peking. In der Halle gelang der Athletin von der LG Eintracht Frankfurt schon 2,02 Meter.

Am kommenden Donnerstag, den 29. Januar, wird Friedrich im schwedischen Göteborg auf die kroatische Weltmeisterin Blanka Vlasic treffen. Dieses Springen ist auch die Generalprobe für die Hallen-EM der Leichtathleten vom 6. bis 8. März in Turin.


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Ariane Friedrich hat den Saisonauftakt gleich mit einem Paukenschlag gewonnen. Die Hochspringerin überflog bei den Hessischen Hallenmeisterschaften die 2,00-Meter-Marke und sicherte sich somit den Titel.

Die 25-Jährige war von ihrer starken Leistung nicht überrascht.

Hochsprung © wikipedia

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Tia Hellebaut © wikipedia

Tia Hellebaut hat ihre Hochsprungschuhe an den Nagel gehängt und wird ihre Karriere mit sofortiger Wirkung beenden. Grund für ihren überraschenden Abschied ist eine Schwangerschaft. Die Entscheidung fiel der Belgierin relativ einfach und sie freut sich schon auf die kommenden Aufgaben. weiterlesen »


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Die frühere Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum, die sich vor einem Jahr offen zu ihrer Transsexualität bekannt hatte, hat sich erfolgreich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und heißt nun Balian Buschbaum.

„Der Weg zur Freiheit ist der Mut. Ich bin heute in vollkommener Freiheit aufgewacht. Der Himmel steht offen“, schrieb Balian Buschbaum  kurz vor der Operation in Potsdam.

„Er ist noch gezeichnet von der OP und ein bisschen schwach. Aber er kann inzwischen wieder aufstehen und ist guten Mutes, dass er vielleicht am nächsten Wochenende entlassen wird“, meinte der frühere Coach Herbert Czingon.

„Seit vielen Jahren befinde ich mich gefühlsmäßig im falschen Körper. Wer mich kennt, erkennt einen klaren Makel. Ich fühle mich als Mann und muss mein Leben im Körper einer Frau leben“, sagte die Europameisterschafts-Dritte von 1998 und 2002. Am 20. November 2007 erklärte die damalige Sie ihren Rücktritt vom Leistungssport.

Im Frühjahr kippte aber die Entscheidung, das Thema Stabhochsprung hinter sich zu lassen. Buschbaum spritzte sich Testosteron und argumentierte dazu in der „FAZ“: „Ich nehme mir heute das Recht heraus, über Doping zu sprechen, weil ich selber die Veränderungen erlebe.“ Nach der Spritzkur waren Sprünge mit Stäben möglich, wovon man früher nur träumte. Buschbaum legte Gewicht von 55 bis auf 65 zu. „Ich kam mir vor wie ein Pitbull, der überzüchtet ist“, meinte der heute 28-Jährige.

Die damals fünffache deutsche Meisterin will beim USC Mainz nun Nachfolger des Ex-Coach Czingon werden.


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