Der Weltcup-Rhythmus im Turnen wird nur ein Jahr nach seiner Einführung nun schon wieder reformiert und soll so für mehr Übersichtlichkeit sorgen.
Der neue Weltcup-Rhythmus im Turnen sieht vor, dass die Serien nicht mehr innerhalb eines Kalenderjahres, von März bis Dezember, sondern jahresübergreifend terminiert werden. Künftig sollen sie in einem Zeitraum von Oktober bis April stattfinden, wie die Vertreter des Turn-Weltverbandes FIG auf einer Pressekonferenz in Tokio verkündeten. Der jetzige Modus sei zu lang und unübersichtlich, begründete Wolfgang Willam, der Chef der Wettkampfkommission der FIG, die Neuerung. In der nun entstehenden Übergangsphase wird es 2012/13 eine Serie mit sechs statt der bisherigen vier Weltcups im Mehrkampf geben, was dazu führt, dass New York und Tokio je zweimal als Wettkampf-Stationen dienen werden.
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Tumbling (engl.: sich überschlagen) ist eine Sportart, die vom Deutschen Turner-Bund (DTB) vertreten und dem Turnen auf dem Trampolin zugerechnet wird. Besonders in China, Russland und England findet diese Sportart große Anklang.
Dabei absolvieren die Athleten auf einer über 40 Meter langen Turnbahn eine Vielzahl von Sprüngen und Überschlägen. Davon dienen elf Meter dem Anlauf, 25 Meter sind für Sprünge ausgelegt und sechs Meter dienen dem Landen. weiterlesen »
Zwei körpergroße Reifen, verbunden durch Sprossen und Griffe, in denen der Turner Kür-Übungen zeigt, während das mächtige Rhönrad rollt oder tellert – Das ist der faszinierende Turnsport, der dieses Jahr bei der Rhönrad Meisterschaft im sauerländischen Arnsberg ausgetragen wird.
Vom 1. bis 4. Juni 2011 finden die Weltmeisterschaften im Rhönrad in Arndsberg, Nordrhein-Westfalen, statt. Endlich kann das deutsche „WM Team zwanzigelf“ vor heimischem Publikum um die Medaille turnen. Mit Spannung wird erwartet, ob das deutsche Team als Ausrichter in diesem Jahr trotz Verletzungssorgen den Titel verteidigen kann. weiterlesen »
Bei der Kunstturn-WM in Rotterdam verzichtet Fabian Hambüchen auf den Start am Sprung und am Boden. Der beste deutsche Turner fällt damit auch für die Titelkämpfe im Mehrkampf aus. Die Kunstturn Weltmeisterschaften finden vom 16. bis 24. Oktober 2010 statt.
Mehrkampf-Europameister im Turnen, Fabian Hambüchen, geht zur Kunstturn-WM in Rotterdam nicht an den Start von Boden und Sprung. Hambüchen ist an der Achillessehne verletzt.
In Vorbereitung auf die Kunstturn-WM 2010 im niederländischen Rotterdam, hiess es für die deutsche Turnerelite um Fabian Hambüchen, ab nach Schaffhausen. Die Schützlinge um DTB-Trainer Andeas Hirsch mussten zur Generalprobe, einem Länderkampf zwischen der Schweiz, Deutschland und Rumänien.
Der als letzter Härtetest gedachte Wettbewerb sollte allerdings für Marcel Nguyen alles andere als gut verlaufen. Der frisch gebackene deutsche Mehrkampf-Meister zog sich in Schaffhausen einen Bruch des rechten Wadenbeins zu und fällt damit für die WM in Rotterdam (16. bis 24. Oktober) aus. weiterlesen »
Kunstturnerin Elisabeth Seitz hat die erste WM-Qualifikation der deutschen Turner klar für sich entschieden. Die 18-jährige EM-Finalistin setzte sich im Trainingszentrum Kienbaum mit 53,05 Punkten souverän durch. Zweite wurde die Chemnitzerin Joeline Moebius.
Elisabeth Seitz ist 18 Jahre jung und deutsche Kunstturnerin. Sie ist spezialisiert auf den Stufenbarren und auf den Mehrkampf. Derzeit bereitet sie sich auf die deutschen Meisterschaften im Turnen am 11. und 12. September in Berlin vor.
Sie galt bereits im Vorhinein als Topfavoritin, pünktlich zum Turnier wurde sie ihrer Favoritenrolle schließlich auch gerecht. Elisabeth Seitz aus Altlußheim (Region Rhein-Neckar) hat die WM-Qualifikation der deutschen Turnerinnen gewonnen. weiterlesen »
Die Turn-Europameisterschaften werden vom 2. bis 5. April in Mailand ausgetragen. Ausgerechnet vor diesem großen Event wird Joeline Möbius in ihrer Vorbereitung zurückgeworfen. Die Chemnitzer Olympiaturnerin muss wegen Rückenproblemen auf die Teilnahme an einem Nationalmannschafts-Trainingslager in den USA verzichten.
Chef-Trainerin Ulla Koch erklärte zu dem Verzicht von Joeline Möbius: „Sie hat Rückenprobleme, die besser hier weiter therapiert werden.“ Das Nationalteam wird vom 2. bis 10. Februar im texanischen Plano zusammen mit der amerikanischen Olympiasiegerin Nastia Liukin ein Trainingscamp bestreiten.
Somit wird mit Anja Brinker aus Herkenrath nur eine DTB-Turnerin aus dem Olympiateam von Peking in die Staaten fliegen. Die Tübingerin Marie-Sophie Hindermann und die Olympia-Zweite Oksana Chusovitina aus Köln können nach einer Achillessehnen-OPs noch nicht starten.
Fabian Hambüchen wird nach seiner Operation am Finger erstmals zum Saisonstart am 21. Februar beim American Cup antreten. Der Reckweltmeister wird in Chicago unter anderem auf den Olympia-Dritten Benoit Caranobe aus Frankreich, den Russen Juri Rjasanow, Flavius Koczi aus Rumänien und den Amerikaner Joseph Hagerty treffen.
Bei dem Feld der acht Damen wird die Tübingerin Kim Bui den DTB vertreten und in Chicago ihre Premiere beim American Cup feiern. „Kim hat sich im Trainingswettkampf hervorragend präsentiert und sich daher ihre Teilnahme in den USA redlich verdient“, sagte Cheftrainerin Ulla Koch zu der Teilnahme von Bui. Gegnerinnen der 20-Jährigen werden unter anderen Silbermedaillen-Gewinnerin von Peking mit der US-Mannschaft, Bridget Sloan, die Britin Rebecca Downie und Koko Tsurumi aus Japan sein.
Traditionell ist der American Cup das Eröffnungsturnier der internationalen Turn-Saison, wobei die Männer und Frauen jeweils im Mehrkampf antreten. Hoffen wir, dass unser Turnstar Fabian Hambüchen nach der OP wieder voll genesen ist und mit diesen hochkarätigen Turnern mithalten kann!
Kim Bui wird den DTB in Chicago vertreten:
Reckweltmeister Fabian Hambüchen will nach seiner Operation am kleinen Finger Ende vergangenen Jahres bei dem renommierten American Cup am 21. Februar in Chicago teilnehmen. Wegen der OP im Dezember war der Start in den USA lange Zeit fraglich.
Fabian Hambüchen ist nun zuversichtlich nach der gut verlaufenen Operation hundertprozentig fit beim American Cup in der Sears Centre Arena anzugreifen. “Ich spüre nichts mehr an meinem Finger und belaste ihn bereits seit zwei Wochen wieder komplett. Das Training läuft auch sehr gut, insofern freue ich mich sehr darauf und werde in Chicago mein Bestes geben”, sagte der 22-Jährige. der Olympia-Dritte von Peking.
Bei dem Einladungsturnier in den USA werden jeweils acht Männer und Frauen im Mehrkampf gegeneinander turnen. In der letzten Saison erzielte bei den Damen Joeline Möbius vom TuS 1861 Chemnitz-Altendorf Platz fünf. Der Olympia-Dritte Hambüchen musste kurzfristig wegen einer Krankheit absagen.
Welche Turnerin der DTB für das Einladungsturnier in Chicago stellen wird, wird in der kommenden Woche entschieden.
Spitzenturner Igor Cassina zieht vor Gericht. Der Olympiasieger am Reck 2004 von Athen hat dabei Klage gegen eine Gerätehersteller-Firma eingereicht. Diese soll an einer Verletzung im Training verantwortlich sein.
Zugetragen hatte sich der Trainings-Unfall im Dezember 2007. Nachdem eine Eisenverspannung gerissen war, machte der Italiener einen unfreiwilligen Abgang vom Reck. Dabei hatte sich Cassina eine Verrenkung im Lendenbereich sowie eine Auskugelung der rechten Schulter und ein Hämatom am rechten Ellenbogen zugezogen.
“Ich hing da oben am Reck und eine Eisenverspannung, die das Reck im Boden hält, hat sich gelöst und ich bin gestürzt”, erklärte Cassina der italienischen Zeitung “La Republica“. weiterlesen »
Fabian Hambüchen hat den operativen Eingriff an seinem lädierten kleinen Finger der linken Hand gut überstanden. “Es ist alles gut verlaufen”, freute sich der Reck-Weltmeister.
Bei dem Eingriff wurde ein abgerissenes Band künstlich verlängert. Die bevorstehenden Festtage muss der 21-Jährige aber seinen Finger schonen und für eine Woche eine Gipsschiene tragen.
Die Verletzung hat sich Fabian Hambüchen bereits bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen. Dabei wurde fälschlicherweise eine Kapsel-Verletzung diagnostiziert. Doch die Schmerzen im kleinen Finger des Turnflohs traten im November erneut auf. So konnte er beim Weltcup in Stuttgart und beim Turn-Finale der Bundesliga nur eingeschränkt turnen.
Doch gänzlich auf der faulen Haut liegt Hambüchen nicht, wie sein Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen bestätigt. “Mit der Hand ist Training natürlich nicht möglich. Aber ansonsten tut er schon etwa.”