Kunstturnerin Elisabeth Seitz hat die erste WM-Qualifikation der deutschen Turner klar für sich entschieden. Die 18-jährige EM-Finalistin setzte sich im Trainingszentrum Kienbaum mit 53,05 Punkten souverän durch. Zweite wurde die Chemnitzerin Joeline Moebius.
Elisabeth Seitz ist 18 Jahre jung und deutsche Kunstturnerin. Sie ist spezialisiert auf den Stufenbarren und auf den Mehrkampf. Derzeit bereitet sie sich auf die deutschen Meisterschaften im Turnen am 11. und 12. September in Berlin vor.
Sie galt bereits im Vorhinein als Topfavoritin, pünktlich zum Turnier wurde sie ihrer Favoritenrolle schließlich auch gerecht. Elisabeth Seitz aus Altlußheim (Region Rhein-Neckar) hat die WM-Qualifikation der deutschen Turnerinnen gewonnen. weiterlesen »
Die Turn-Europameisterschaften werden vom 2. bis 5. April in Mailand ausgetragen. Ausgerechnet vor diesem großen Event wird Joeline Möbius in ihrer Vorbereitung zurückgeworfen. Die Chemnitzer Olympiaturnerin muss wegen Rückenproblemen auf die Teilnahme an einem Nationalmannschafts-Trainingslager in den USA verzichten.
Chef-Trainerin Ulla Koch erklärte zu dem Verzicht von Joeline Möbius: „Sie hat Rückenprobleme, die besser hier weiter therapiert werden.“ Das Nationalteam wird vom 2. bis 10. Februar im texanischen Plano zusammen mit der amerikanischen Olympiasiegerin Nastia Liukin ein Trainingscamp bestreiten.
Somit wird mit Anja Brinker aus Herkenrath nur eine DTB-Turnerin aus dem Olympiateam von Peking in die Staaten fliegen. Die Tübingerin Marie-Sophie Hindermann und die Olympia-Zweite Oksana Chusovitina aus Köln können nach einer Achillessehnen-OPs noch nicht starten.
Fabian Hambüchen wird nach seiner Operation am Finger erstmals zum Saisonstart am 21. Februar beim American Cup antreten. Der Reckweltmeister wird in Chicago unter anderem auf den Olympia-Dritten Benoit Caranobe aus Frankreich, den Russen Juri Rjasanow, Flavius Koczi aus Rumänien und den Amerikaner Joseph Hagerty treffen.
Bei dem Feld der acht Damen wird die Tübingerin Kim Bui den DTB vertreten und in Chicago ihre Premiere beim American Cup feiern. „Kim hat sich im Trainingswettkampf hervorragend präsentiert und sich daher ihre Teilnahme in den USA redlich verdient“, sagte Cheftrainerin Ulla Koch zu der Teilnahme von Bui. Gegnerinnen der 20-Jährigen werden unter anderen Silbermedaillen-Gewinnerin von Peking mit der US-Mannschaft, Bridget Sloan, die Britin Rebecca Downie und Koko Tsurumi aus Japan sein.
Traditionell ist der American Cup das Eröffnungsturnier der internationalen Turn-Saison, wobei die Männer und Frauen jeweils im Mehrkampf antreten. Hoffen wir, dass unser Turnstar Fabian Hambüchen nach der OP wieder voll genesen ist und mit diesen hochkarätigen Turnern mithalten kann!
Kim Bui wird den DTB in Chicago vertreten:
Reckweltmeister Fabian Hambüchen will nach seiner Operation am kleinen Finger Ende vergangenen Jahres bei dem renommierten American Cup am 21. Februar in Chicago teilnehmen. Wegen der OP im Dezember war der Start in den USA lange Zeit fraglich.
Fabian Hambüchen ist nun zuversichtlich nach der gut verlaufenen Operation hundertprozentig fit beim American Cup in der Sears Centre Arena anzugreifen. “Ich spüre nichts mehr an meinem Finger und belaste ihn bereits seit zwei Wochen wieder komplett. Das Training läuft auch sehr gut, insofern freue ich mich sehr darauf und werde in Chicago mein Bestes geben”, sagte der 22-Jährige. der Olympia-Dritte von Peking.
Bei dem Einladungsturnier in den USA werden jeweils acht Männer und Frauen im Mehrkampf gegeneinander turnen. In der letzten Saison erzielte bei den Damen Joeline Möbius vom TuS 1861 Chemnitz-Altendorf Platz fünf. Der Olympia-Dritte Hambüchen musste kurzfristig wegen einer Krankheit absagen.
Welche Turnerin der DTB für das Einladungsturnier in Chicago stellen wird, wird in der kommenden Woche entschieden.
Spitzenturner Igor Cassina zieht vor Gericht. Der Olympiasieger am Reck 2004 von Athen hat dabei Klage gegen eine Gerätehersteller-Firma eingereicht. Diese soll an einer Verletzung im Training verantwortlich sein.
Zugetragen hatte sich der Trainings-Unfall im Dezember 2007. Nachdem eine Eisenverspannung gerissen war, machte der Italiener einen unfreiwilligen Abgang vom Reck. Dabei hatte sich Cassina eine Verrenkung im Lendenbereich sowie eine Auskugelung der rechten Schulter und ein Hämatom am rechten Ellenbogen zugezogen.
“Ich hing da oben am Reck und eine Eisenverspannung, die das Reck im Boden hält, hat sich gelöst und ich bin gestürzt”, erklärte Cassina der italienischen Zeitung “La Republica“. weiterlesen »
Fabian Hambüchen hat den operativen Eingriff an seinem lädierten kleinen Finger der linken Hand gut überstanden. “Es ist alles gut verlaufen”, freute sich der Reck-Weltmeister.
Bei dem Eingriff wurde ein abgerissenes Band künstlich verlängert. Die bevorstehenden Festtage muss der 21-Jährige aber seinen Finger schonen und für eine Woche eine Gipsschiene tragen.
Die Verletzung hat sich Fabian Hambüchen bereits bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen. Dabei wurde fälschlicherweise eine Kapsel-Verletzung diagnostiziert. Doch die Schmerzen im kleinen Finger des Turnflohs traten im November erneut auf. So konnte er beim Weltcup in Stuttgart und beim Turn-Finale der Bundesliga nur eingeschränkt turnen.
Doch gänzlich auf der faulen Haut liegt Hambüchen nicht, wie sein Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen bestätigt. “Mit der Hand ist Training natürlich nicht möglich. Aber ansonsten tut er schon etwa.”
Der SC Cottbus hat sich zum dritten Mal in Folge den Titel der Deutschen Turn Liga (DTL) gesichert. Die Lausitzer setzten sich in einem denkbar knappen Finale gegen die favorisierte KTV Straubenhardt um Turnstar Fabian Hambüchen durch. Auch bei den Frauen jubelten am Ende die Ostdeutschen.
Mit einem 36:31 feierte der SC Cottbus den achten Titel und darf sich nun als alleiniger Rekordmeister betiteln. Zuvor hielten die Lausitzer zusammen mit dem TurnTeam Stuttgart den Rekord mit sieben Titeln. weiterlesen »
Beim Finale der Turn-Bundesliga am 13. und 14. Dezember in Heidelberg/Eppelheim kommt es zu einem Aufeinandertreffen erster Turn-Güte. Der Deutsche Meister 2006 und 2007 aus Cottbus wird sich mit dem Herausforderer und diesjährigen Titelfavoriten aus Straubenhardt messen.
In beiden Turner-Riegen sind Olympia-Teilnehmer von Peking und WM-Athleten vertreten, die bei der Turner-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland die Zuschauer begeisterten.
In der Cottbuser Mannschaft turnen Philipp Boy, Robert Juckel, Steve Woitalla und Roman Zozulya fahren zur Titelverteidigung nach Heidelberg. Herausforderer Straubenhardt will mit dem Rumänen Marian Dragulescu, Thomas Taranu, Marcel Nguyen, Robert Gal und dem Turnstar Fabian Hambüchen den Cottbuser Titel-Hattrick vereiteln.
Bei den Frauenwettkämpfen will in der 1. Liga das EnBW Turnteam Stuttgart-Ulm seinen Meistertitel von 2007 verteidigen. Die Herausforderer sind das Turnteam Toyota Köln, TuS Chemnitz-Altendorf und der TV Hoffnungsthal.
Fabian Hambüchen hat im Bundesliga-Duell seines Verein KTV Straubenhardt gegen das TurnTeam Stuttgart mit einem Ausgangswert von 7,5 Punkten die schwierigste jemals geturnte Reckübung gezeigt. Der 21-Jährige toppte mit dieser Leistung seine bisherige Marke um 0,2 Punkte.
Der KTV Straubenhardt siegte souverän mit 57:17 Punkten und ist damit weiterhin ungeschlagener Spitzenreiter der Turn-Bundesliga. Im Finale am 13. Dezember in Heidelberg trifft das Team von Fabian Hambüchen auf Mannschaftsmeister SC Cottbus.
Zum Weltcup-Finale am 13./14. Dezember in Madrid wird nur Sprung-Talent Matthias Fahrig als einziger deutscher Turner vertreten sein. Der Hallenser durfte als Zwölfter der Sprung-Weltrangliste wegen der Absage einiger Favoriten nachrücken.
Fabian Hambüchen und Oksana Chusovitina waren auch für das Welt-Finale qualifiziert. Der Reck-Weltmeister will aber wegen einer bevorstehenden Finger-Operation nicht starten und seine Riege der KTV Straubenhardt im Bundesliga-Finale unterstützen. Oksana Chusovitina kann wegen einer Achillessehnen-Operation nicht in Madrid teilnehmen.
Das Weltcup-Finale am 13. und 14. Dezember in Madrid findet ohne Fabian Hambüchen statt.
Der 21-Jährige laboriert derzeit immer noch an einem Bänderriss im kleinen Finger der linken Hand und ging mit diesem Handicap schon beim DTB-Pokal in Stuttgart an den Start. “Um ein Weltcup-Finale zu turnen, muss ich mich optimal vorbereiten können. Das ist momentan nicht möglich”, erklärte Fabian Hambüchen seinen Startverzicht.
Dafür hat sich der Reck-Weltmeister aber für einen Start im zeitgleich stattfindenden Finale der Bundesliga in Heidelberg entschieden. “Für meine Jungs von der KTV Straubenhardt werde ich aber auf die Zähne beißen und hoffe, dass ich zu einem guten Ergebnis in Heidelberg beitragen kann”, sagte Deutschlands Turn-Ass.
Für die zweite Dezember-Hälfte ist dann die Operation am kleinen Finger geplant. Anschließend rechnet Hambüchen mit einer sechswöchigen Pause. Die Verletzung hatte er sich bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen.