Der SC Cottbus hat sich zum dritten Mal in Folge den Titel der Deutschen Turn Liga (DTL) gesichert. Die Lausitzer setzten sich in einem denkbar knappen Finale gegen die favorisierte KTV Straubenhardt um Turnstar Fabian Hambüchen durch. Auch bei den Frauen jubelten am Ende die Ostdeutschen.
Mit einem 36:31 feierte der SC Cottbus den achten Titel und darf sich nun als alleiniger Rekordmeister betiteln. Zuvor hielten die Lausitzer zusammen mit dem TurnTeam Stuttgart den Rekord mit sieben Titeln. weiterlesen »
Beim Finale der Turn-Bundesliga am 13. und 14. Dezember in Heidelberg/Eppelheim kommt es zu einem Aufeinandertreffen erster Turn-Güte. Der Deutsche Meister 2006 und 2007 aus Cottbus wird sich mit dem Herausforderer und diesjährigen Titelfavoriten aus Straubenhardt messen.
In beiden Turner-Riegen sind Olympia-Teilnehmer von Peking und WM-Athleten vertreten, die bei der Turner-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland die Zuschauer begeisterten.
In der Cottbuser Mannschaft turnen Philipp Boy, Robert Juckel, Steve Woitalla und Roman Zozulya fahren zur Titelverteidigung nach Heidelberg. Herausforderer Straubenhardt will mit dem Rumänen Marian Dragulescu, Thomas Taranu, Marcel Nguyen, Robert Gal und dem Turnstar Fabian Hambüchen den Cottbuser Titel-Hattrick vereiteln.
Bei den Frauenwettkämpfen will in der 1. Liga das EnBW Turnteam Stuttgart-Ulm seinen Meistertitel von 2007 verteidigen. Die Herausforderer sind das Turnteam Toyota Köln, TuS Chemnitz-Altendorf und der TV Hoffnungsthal.
Fabian Hambüchen hat im Bundesliga-Duell seines Verein KTV Straubenhardt gegen das TurnTeam Stuttgart mit einem Ausgangswert von 7,5 Punkten die schwierigste jemals geturnte Reckübung gezeigt. Der 21-Jährige toppte mit dieser Leistung seine bisherige Marke um 0,2 Punkte.
Der KTV Straubenhardt siegte souverän mit 57:17 Punkten und ist damit weiterhin ungeschlagener Spitzenreiter der Turn-Bundesliga. Im Finale am 13. Dezember in Heidelberg trifft das Team von Fabian Hambüchen auf Mannschaftsmeister SC Cottbus.
Zum Weltcup-Finale am 13./14. Dezember in Madrid wird nur Sprung-Talent Matthias Fahrig als einziger deutscher Turner vertreten sein. Der Hallenser durfte als Zwölfter der Sprung-Weltrangliste wegen der Absage einiger Favoriten nachrücken.
Fabian Hambüchen und Oksana Chusovitina waren auch für das Welt-Finale qualifiziert. Der Reck-Weltmeister will aber wegen einer bevorstehenden Finger-Operation nicht starten und seine Riege der KTV Straubenhardt im Bundesliga-Finale unterstützen. Oksana Chusovitina kann wegen einer Achillessehnen-Operation nicht in Madrid teilnehmen.
Das Weltcup-Finale am 13. und 14. Dezember in Madrid findet ohne Fabian Hambüchen statt.
Der 21-Jährige laboriert derzeit immer noch an einem Bänderriss im kleinen Finger der linken Hand und ging mit diesem Handicap schon beim DTB-Pokal in Stuttgart an den Start. “Um ein Weltcup-Finale zu turnen, muss ich mich optimal vorbereiten können. Das ist momentan nicht möglich”, erklärte Fabian Hambüchen seinen Startverzicht.
Dafür hat sich der Reck-Weltmeister aber für einen Start im zeitgleich stattfindenden Finale der Bundesliga in Heidelberg entschieden. “Für meine Jungs von der KTV Straubenhardt werde ich aber auf die Zähne beißen und hoffe, dass ich zu einem guten Ergebnis in Heidelberg beitragen kann”, sagte Deutschlands Turn-Ass.
Für die zweite Dezember-Hälfte ist dann die Operation am kleinen Finger geplant. Anschließend rechnet Hambüchen mit einer sechswöchigen Pause. Die Verletzung hatte er sich bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen.
Fabian Hambüchen wird wegen seines Bänderrisses am kleinen Finger der linken Hand nicht um eine Operation herumkommen. Die Verletzung hatte sich der Reck-Weltmeister bereits bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen, wo sie in der Folgezeit jedoch abklang, kurz vorm DTB-Pokal letzte Woche aber wieder aufbrach. weiterlesen »
Nach seiner grandiosen Vorstellung vom Vortag musste sich Fabian Hambüchen bei dem als Champions Trophy ausgetragenen Mehrkampf in Stuttgart mit dem dritten Platz zufrieden geben. Dabei patzte er ausgerechnet an seinem Paradegerät. Den Sieg in einem spannenden Finale holte sich der Russe Maxim Dewiatowski am letzten Gerät. Platz zwei ging an Hisahi Mizutori aus Japan. Philipp Boy musste mit dem letzten Platz Vorlieb nehmen.
Dabei erwischte das deutsche Duo Hambüchen und Boy zum Auftakt am Boden einen guten Start und leisteten sich keine Ausrutscher. Es folgte das Pauschenpferd, das nicht unbedingt zu den Stärken von Hambüchen zählt. Am “Zitterpferd” musste der 21-Jährige dann auch einen unfreiwilligen Abgang hinlegen. Boy machte es nicht besser und musste seinerseits auch einmal seine Kür unterbrechen. weiterlesen »
Stuttgart und Fabian Hambüchen ergibt eine erfolgreiche Kombination. Am Ort seines WM-Titels am Reck, holte sich der 21-Jährige erneut am Reck und zusätzlich am Boden den Sieg. Mit seiner Leistung am Paradegerät hätte er bei den Olympischen Spielen sogar die Goldmedaille abgeräumt. weiterlesen »
Zuletzt traten bei Fabian Hambüchen erneute Schmerzen am Finger auf. Nun droht dem Reck-Weltmeister sogar eine Operation. Zwar wird der 21-Jährige beim DTB-Pokal am Wochenende in Stuttgart dabei sein, doch dabei wird bei einem Gerät nicht an den Start gehen.
Deutschlands Turnerinnen und Turner sind für den DTB-Pokal und die erstmals ausgetragene Champions Trophy am kommenden Wochenende hoch motiviert. Vor allem die Herren um Weltmeister Fabian Hambüchen möchten in der Stuttgarter Porsche-Arena gegen die hochkarätige internationale Konkurrenz um den Sieg mitkämpfen.
„Keine Frage, es sind sehr starke Leute in Stuttgart dabei, aber wir werden uns nicht verstecken und wollen uns vor eigenem Publikum optimal präsentieren“, erklärte Herren-Trainer Andreas Hirsch die Vorgabe. Neben Fabian Hambüchen nominierte der Coach auch Philipp Boy für den Mehrkampf. „Wenn bei Fabian am Sonntag alles passt, ist er sicherlich einer der Favoriten“, meinte Hirsch gegenüber dem Internetauftritt „turn-team.de“ zum Olympia-Dritten von Peking.
Am seinem Spezialgerät ist der 21-Jährige Topfavorit. “Hier ist Fabian sicherlich in der Favoritenstellung aber auch ein Epke Zonderland ist ein Ausnahmeathlet und immer eine Gefahr“, sagte der Trainer zu der niederländischen Konkurrenz. Außerdem will der Wetzlarer Turner in den Einzel-Disziplinen Boden, Sprung und Barren bestechen.
Sein Teamkollege Philipp Boy wird im Einzel am Reck und Pauschenpferd starten. Auch Matthias Fahrig will bei der Champions Trophy um Weltcup-Punkte kämpfen „Matthias Fahrig kommt mit guten Platzierungen aus den vorangegangenen Worldcups nach Stuttgart. Wir können gespannt sein, wie er sich präsentieren wird. Robert Weber soll sich an Pauschenpferd und Ringe möglichst gut in Szene setzen und für Thomas Taranu soll der DTB-Pokal ein Einstieg in das internationale Geschehen sein“, erklärte der Berliner Coach zu seinem Team.
Zeitplan
15.11. | 13.00 Uhr – 18.00 Uhr | Finals DTB-Pokal
16.11. | 13.00 Uhr | Mehrkampf Champions Trophy
16.11. | 16.00 Uhr | Siegerehrung Champions Trophy
In Zukunft wird sich Fabian Hambüchen mit seinem großen Konkurrenten Hiroyuki Tomita keine spannenden Duelle mehr liefern. Der Japaner wird wegen chronischer Schmerzen in der Schulter seine Karriere nach dem Weltcup-Finale am 13./14. Dezember in Madrid beenden.
Der 27-Jährige, der mit dem japanischen Team bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Gold und vier Jahre später in Peking Silber holte, erklärte seinen Entschluss folgendermaßen: “Ich kann meinen Körper einfach nicht mehr so bewegen, wie ich es will”, sagte Tomita und ergänzte: “Es wäre sehr schwer für mich, meine Karriere als Allrounder fortzusetzen.” weiterlesen »