Angeführt von einem Fabian Hambüchen in Topform hat die KTV Straubenhardt den Weg zurück an die Tabellenspitze gefunden. Am fünften Kampftag der Deutschen Turnliga DTL feierte das Team um den 21-Jährigen einen klaren Erfolg gegen das NTT Hannover/Celle. Vor eigenem Publikum setzten sich die Favoriten mit 65:14 gegen die Niedersachsen durch, die dabei einen Verletzungsschock verdauen mussten.
Bereits beim Einturnen am Sprung hat sich der Ukrainer Jewgeni Bogonosjuk schwer verletzt und sich vermutlich einen Kreuzbandriss zugezogen. weiterlesen »
Schock für Oksana Chusovitina und ganz Turn-Deutschland! Die 35-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Silber im Sprung holte, hat sich beim Swiss Cup in Zürich die Achillessehne gerissen. Die Verletzung zog sie sich bei ihrer Turn-Übung zu. weiterlesen »
Mit einer bravourösen Leistung hat Fabian Hambüchen das Arthur-Gander-Memorial gewonnen. Der 21-Jährige turnte bei dem Vierkampf im schweizerischen Chiasso an jedem einzelnen Gerät die beste Kür und setzte sich mit 63,00 Punkten in der Gesamtwertung durch.
Das Turnier wurde bereits zum 25. Mal ausgetragen, doch noch nie konnte ein Deutscher gewinnen. An seinem Paradegerät Reck turnte Fabian Hambüchen seine neue Übung vor und präsentierte dabei einen gestreckten und einen gehockten Kovacs-Salto in seiner Kür, die einen Ausgangswert von 7,1 Zählern hatte. Für seine Vorstellung erhielt der Reck-Weltmeister 16,00 Punkte.
Auch Bestleistung am Boden, Sprung und Barren
Doch auch am Boden (15,25 Punkte), Sprung (16,15) und Barren (15,60) gewann er die Einzelwertung und bekam jeweils die höchste Punktzahl. Dabei waren mit Maxim Dewjatowski aus Russland, dem Chinesen Lu Bo sowie dem Rumänen Flavius Koczi internationale Spitzenturner Vorort.
“Optimaler Einstand”
“Das war ein optimaler Einstand in die internationale Wettkampfsaison”, erklärte Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Für Hambüchen war es das erste internationale Turnier nach den Olympischen Spielen, wo vor allem am Reck enttäuschte.
Chusovitina landet auf Rang zwei
Zudem rundete Oksana Chusovitina die guten Leistungen der deutschen Turner ab. Die 33-jährige „Turn-Oma“ holte in der Schweiz den zweiten Platz und musste sich nur rumänischen Boden-Olympiasiegerin Sandra Izbasa geschlagen geben.
Titelfavorit KTV Straubenhardt hat gegen den TV Wetzgau auch ohne Turnstar Fabian Hambüchen einen 88:7-Kantersieg erzielt und führt souverän die Tabelle der Deutschen Turn-Liga (DTL) an.
Auch ohne den beim Weltcup in Glasgow weilenden Thomas Taranu, gewann die schwäbische Turn-Mannschaft aus dem nördlichen Schwarzwald bravourös alle Geräte.
Hauptverfolger des KTV ist das EnBW TurnTeam Stuttgart (6:0 Punkte), welches gegen den FC Bayern München (55:4) den dritten Sieg erzielte. Der Olympia-Turner Thomas Andergassen hatte mit 15 Punkten großen Anteil am Gesamterfolg.
Auch Titelverteidiger Cottbus siegte im Ost-Duell beim MTT Chemnitz/Halle souverän mit 51:14 Punkten und bewahrte ihre Finalchance. Die TG Saar (je 4:2) triumphierte in Dillingen überraschend klar mit 56:23 Score Points gegen Neuling NTT Hannover/Celle.
Reck-Weltmeister Hambüchen zog es am letzten Wochenende vor, statt in der Bundesliga mit dem KTV lieber an einem TV-Event des Fersehsenders ProSieben teilzunehmen. Aber es hat ja auch ohne den Turnstar gereicht.
Turnstar Fabian Hambüchen wird am 18. Oktober nicht in der Bundesliga starten. Stattdessen will sich der Reck-Weltmeister lieber als Turmspringer beim Fernsehsender Pro Sieben versuchen.
In der Pro Sieben-TV-Show von Entertainer Stefan Raab wird er am Samstagabend im Fernsehen zu sehen sein. Der Tabellenführer KTV Straubenhardt muss im Heimwettkampf gegen den TV Wetzgau somit ohne den Superstar aus Wetzlar antreten. Die KTV stellte Hambüchen einen Freibrief aus, er könne in der Bundesliga starten wann er wolle, auch wenn durch seine Abstinenz die Tabellenführung des Turnvereins in Gefahr gerät.
Für das Hambüchen-Teams spielen jetzt schon die nächsten Olympischen Spiele in London eine größere Rolle als Bundesliga-Turnen. „Projekt 2012 heißt es jetzt für uns. Ein gewisser Masterplan steht schon auf dem Papier“, sagte sein Vater, Wolfgang Hambüchen.
Die Spiele von Peking sind für den Wetzlarer nun endgültig abgehackt. Die olympische Bronzemedaille wird nun auch als ein Erfolg des derzeit besten deutschen Turners angesehen: „Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es eigentlich super Olympische Spiele waren. Leider habe ich ein bisschen Pech und ein paar Fehler gehabt, aber das ist doch einfach menschlich.“
Matthias Fahrig hat in seiner Spezial-Disziplin Sprung beim Turn-Weltcup in Ungarn einen Erfolg gefeiert. Zudem landete der 22-Jährige, der gut ein Jahr aus disziplinarischen Gründen aus der deutschen Nationalmannschaft verbannt, beim Barren auf dem fünften Platz.
Nach seinen beiden Finalsprüngen hatte Fahrig 16,200 Punkte auf dem Konto und gewann vor Koji Yamamuro (16,012 Punkte) aus Japan und dem Niederländer Jeffrey Wammes (15,887 Punkte). Dabei bot er mit dem Überschlag-Doppelsalto vorwärts gestreckt und den Kasamatsu zwei Übungen mit dem Ausgangswert 6,6. weiterlesen »
Matthias Fahrig hat nach anderthalb Jahren ein starkes Comeback in der deutschen Turn-Nationalmannschaft gefeiert.
Beim Weltcup im ungarischen Szombathely zog der 22-Jährige in drei Finals und durfte sich somit über eine optimale Ausbeute freuen. Dabei hatte Fahrig nach den Vorkämpfen im Sprung mit 15,975 Punkten die Führung übernommen und gilt am Sonntag als Favorit. Beim Barren rutschte der Hallenser als Achter gerade noch so in den Finalkampf, während er Boden eine starke Kür hinlegte und mit 14,750 Punkten den zweiten Platz eingenommen hat. weiterlesen »
Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen hat mit viermonatiger Verspätung das Silberne Lorbeerblatt im Vorfeld der Olympischen Ballnacht in Wiesbaden überreicht bekommen.
Die höchste staatliche Auszeichnung für herausragende sportliche Leistungen ist dem Bronze-Medaillen-Gewinner am Reck bei den Olympischen Spielen in Peking schon am 20. Mai durch den Bundespräsidenten Horst Köhler verliehen worden.
Hambüchen konnte bei der Aushändigung dieser Auszeichnung am 28. Mai in Berlin durch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble leider nicht in Berlin anwesend sein. Nun wurde die hohe sportliche Ehrung durch den Minister für Bundes- und Europa-Angelegenheiten, Volker Hoff, nachgeholt.
„Das ist eine Riesenauszeichnung. Ich bin superglücklich und fühle mich geehrt“, erklärte der 20-Jährige, der beim Turn-Weltcup vom 14. bis 16. November in Stuttgart an den Einzelgeräten wie auch im Mehrkampf starten möchte.
Was der FC Bayern München als vermeintliches Nonplusultra in der Bundesliga ist, könnte der KTV Straubenhardt in der nächsten Saison in der Deutschen Turn-Bundesliga sein. Für den Ex-Meister starten bereits Reck-Champion Fabian Hambüchen und Marcel Nguyen, der vor den Olympischen Spielen einen Vertrag unterschrieb. Doch damit nicht genug. Denn offenbar wechselt auch noch der sechsfache Weltmeister Marian Dragulescu aus Rumänien nach Straubenhardt. weiterlesen »
Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen möchte beim Turn-Weltcup in Stuttgart vom 14. bis 16. November neben den Einzeldisziplinen auch im kompletten Mehrkampf antreten.
„Wenn gesundheitlich alles in Ordnung ist, wird er in Stuttgart auch den Sechskampf bestreiten“, sagte sein Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Bevor der DTB-Pokal in der Baden-Würtembergischen Landeshauptstadt ausgetragen wird, will Hambüchen zudem beim Gander-Memorial am 29. Oktober und beim Swiss-Cup am 2. November in der Schweiz an den Start gehen. Vor kurzem hat der Bronze-Gewinner von den Olympischen Spielen in Peking seinen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff beendet und bereitet sich nun auf die kommenden Höhepunkte vor.
Der Mehrkampf in Stuttgart findet seit vielen Jahren das erste Mal wieder im Rahmen einer Weltcup-Veranstaltung statt. Unter dem Namen „Champions Trophy“ winkt ein Preisgeld von 50 000 Euro und der Gewinner bekommt 15 000 Euro. „Das ist ein klares Signal an den Weltturnverband FIG, künftig dem Mehrkampf bei einer solchen Wettkampf-Serie wieder mehr Beachtung zu schenken“, erörtete DTB-Präsident Rainer Brechtken bezüglich der „Champions Trophy“. Künftig sollen acht der besten Mehrkämpfer eingeladen werden.