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Archiv: Turnen

Gedopter Hamm darf zu Olympia

Autor: Robert
abgelegt in: Turnen

Morgan Hamm ist noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Trotz seines Doping-Vergehens wurde der Kunstturner in den Olympia-Kader der USA berufen. Der 25-Jährige wurde bei den nationalen Meisterschaften Ende Mai positiv auf Triamcinolin getestet.

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Olympia 2008: Generalprobe für deutsche Turner

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Turnen

Die deutschen Turner werden am Wochenende in Dessau bei der Generalprobe für die in knapp einem Monat beginnenden Olympischen Spiele gegen eine Europa- Auswahl wettstreiten.

Dieses europäische Team, welches in dieser Konstellation noch nie zusammen turnte, besteht aus Sportlern aus zehn Ländern, die bei den Sommerspielen in keiner Turner-Riege an den Start gehen, sondern nur als Einzelturner um Medaillen kämpfen dürfen.

„Es ist ganz klar ein Freundschafts-Match, aber auch eine wichtige Testmöglichkeit für uns als Mannschaft und für unsere Gäste. Der Wettkampf dient für uns als Check-Up und zur endgültigen Formierung des Teams“, stellte der Cheftrainer Andreas Hirsch klar. In Dessau sollen laut dem Trainer auch Reserve-Turner Einsatzchance erhalten.

Mit viel Spannung wird das Duell zwischen Vize-Weltmeister Fabian Hambüchen und dem Junioren-Europameister Daniel Keatings erwartet. Der junge Brite konnte letztes Jahr bei den Senioren schon WM-Bronze am Seitpferd erzielen. Die weiteren europäischen Turn-Asse sind absolute Geräte-Spezialisten. Dazu zählen der polnische Sprung-Weltmeister Leszek Blanik, Filip Ude (Kroatien), Louis Smith (Großbritannien), Robert Gal (Ungarn) und Epke Zonderland (Niederlande).


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Hambüchen räumt ab

Autor: Robert
abgelegt in: Turnen

Fabian Hambüchen ist reif für Olympia. Bei den deutschen Meisterschaften hat der 20-Jährige seine Ausnahmestellung im deutschen Turnen unter Beweis gestellt und gleich fünf von sieben möglichen Titeln eingetrieben.

Dominierte seine Ausnahmestellung im deutschen Turnen: Fabian Hambüchen © flickr / foresteroh

Vor allem an seinem Spezialgerät, dem Reck, trumpfte der Turnfloh ganz groß auf und bot mit einer inoffiziellen Weltbestmarke von 7,2 Punkten Turnen vom anderen Stern. “Das war einer meiner optimalsten Wettkämpfe überhaupt. So kann es weiter gehen, Peking kann kommen”, freute sich Hambüchen über seine Vorstellung. Auch sein Trainer und Vater war stark beeindruckt von der Leistung seines Filius. “Einen solchen Schwierigkeitsgrad hat man meines Wissens noch nicht gesehen”, sagte Wolfgang Hambüchen zur Reck-Kür.

In den Disziplinen Seitpferd und Ringen holte sich Thomas Andergassen die Titel, die Hambüchen mehr oder weniger übrig ließ.

Boy akzetpiert Nummer zwei
Im Mehrkampf kam er auf insgesamt 93,300 Punkte. Den Titel hat er sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung zum fünften Mal gesichert. Über den zweiten Platz durfte sich Philipp Boy freuen. Der Cottbuser hatte am Ende 88,950 Punkte auf dem Konto. “Ich habe mich damit abgefunden, dass ich die Nummer zwei bin. Aber damit kann ich sehr gut leben, wenn ich damit mein großes Ziel, zu Olympia zu fahren, erreiche”, sagte der 20-Jährige. Und dagegen dürfte eigentlich nichts sprechen.

Den dritten Platz teilten sich Marcel Nguyen und Eugen Spiridonov mit jeweils 87,100 Punkten.


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Überlegener Erfolg für Hambüchen

Autor: Robert
abgelegt in: Turnen

Fabian Hambüchen ist gerüstet. Eine Woche vor dem großen Duell zwischen dem Reck-Weltmeister gegen den Olympiasieger Paul Hamm beim Weltcup in Cottbus hat sich der deutsche “Turnfloh” in guter Verfassung präsentiert.

Fabian Hambüchen macht auch am Barren eine exzellente Figur © flickr / Qingwei Chen

Zwar plagte sich der 19-jährige Hambüchen zuletzt mit einem grippalen Infekt herum, doch konnte er beim “National Team Cup” im bayerischen Butterwiesen bei Augsburg überzeugen und den 1.200 Zuschauern eine ordentliche Leistung bieten. “Ich bin sehr zufrieden und überglücklich, dass ich alle Übungen durchgeturnt habe, wenngleich nicht ganz fehlerfrei, aber immerhin ohne größere Patzer”, sagte ein zufriedener Hambüchen nach dem Wettkampf. Somit dürfte eine gelungene Aufwärmübung für Olympia sein.

Probleme am Reck
An seinem Paradegerät Reck musste er allerdings improvisieren. Den angepeilten Ausgangswert von 7,3 Punkten schaffte er dort nicht und musste mitten in der Übung umstellen, was Hambüchen am Ende zwei Zehntel Punkte kostete. Auch in der aufgestockten Barrenübung lief nicht alles rund, doch Hambüchens Kampfgeist forderte den Respekt von Chef-Trainer Andreas Hirsch. “Ich ziehe meinen Hut vor seiner Leistung. Das war eine ganz, ganz schwere Übung”, sagte der Berliner.

Den Sieg in der Einzelwertung war Hambüchen mit 90,2 Punkten nicht zu nehmen. Zweiter wurde der Cottbuser Robert Juckel (86,35) vor Eugen Spiridonov aus Bous mit 86,10 Punkten.
Die Mannschaftswertung gewann die deutsche Nationalmannschaft (263,15) vor dem SC Cottbus (250,05) und dem Team der Deutschen Turnliga (242,40).

Hier nochmal Hambüchens WM-Titel-Kür am Reck in Stuttgart:


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Lange Zeit herrschte im deutschen Turnsport ein riesengroßes Vakuum, denn nach Andreas Wecker und Magdalena Brzeska, die bereits vor Jahren ihre Karrieren beendet hatten, drang kein Sportler in die Weltspitze vor. In dieses Vakuum stieß der erst 20jährige Fabian Hambüchen, der erstmals mit seiner Goldmedaille am Reck bei den Europameisterschaften Debrecen auf sich aufmerksam machte.Inzwischen sind zwei Jahre vergangen und Hambüchen hat seine Titelsammlung erheblich ausgebaut. Mit dem heimischen Publikum im Rücken konnte Hambüchen bei den Weltmeisterschaften 2007 in Stuttgart Gold am Reck erringen. Der Fabian Hambüchen wikipedia ©EnghdtJungstar konnte sich zudem die Silbermedaille im Mehrkampf sichern und führte die deutsche Riege zur Bronzemedaille. Damit avancierte die Heimweltmeisterschaft zu einer der erfolgreichsten Events für den Deutschen Turnerbund in den vergangenen Jahrzehnten. Als er dann auch noch seinen Titel am Reck bei den Europameisterschaften in Amsterdam wiederholen konnte, hatte sich Hambüchen endgültig in der Weltspitze etabliert.

Wie groß inzwischen die Resonanz auf seine Erfolge ist, zeigt die Tatsache, dass Hambüchen 2007 zum Sportler des Jahres gekürt wurde. Außerdem ist das Interesse an seiner Person und dem Turnsport derart gewachsen, das große Events wieder Millionen vor die Fernsehbildschirme und Tausende in die Hallen lockt. Mit seinen Erfolgen nährt Hambüchen aber auch die Hoffnungen des Verbandes und der Öffentlichkeit auf große Erfolge bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. An seinem Spezialgerät, dem Reck, und im Mehrkampf besitzt der junge Bergisch-Gladbacher durchaus Chancen, Medaillen zu gewinnen. Sollte das deutsche Team ähnlich wie bei der Weltmeisterschaft über sich hinaus wachsen, wäre auch dort eine Medaille im Bereich des Möglichen.

Seine Fans drücken ihm auf jeden Fall die Daumen für Peking und man hofft auf ähnliche Erfolge wie in den vergangenen Jahren.



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