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Alles überLeichtathletik und Turnen
 


Ulrike Urbansky wikipedia©Eckard Pecher

Für den deutschen Leichtathletik-Verband kommt es scheinbar immer schlimmer. Diverse Verletzungen im Vorfeld der Olympischen Spiele machen den deutschen Athleten erheblich zu schaffen und eine optimale Vorbereitung fast unmöglich.

Nun hat es auch die deutsche Hürden-Sprinterin Ulrike Urbansky erwischt. Eine Achillessehnenoperation ist unumgänglich geworden, weshalb eine Olympiateilnahme für die 31jährige in weite Ferne gerückt ist. Die 400 Meter-Spezialisten beschrieb ihre Probleme gegenüber von europsort.de wie folgt: „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder meine Probleme mit der Achillessehne. Ich wollte mich aber mit Tabletten bis zu den Olympischen Spielen in Peking retten.“
Das solche schweren Operationen immer wieder mit einem vorzeitigen Karriereende verbunden sein können, schiebt Urbansky noch beiseite: „Ich wollte immer nach der Weltmeisterschaft 2009 im eigenen Land in Berlin aufhören. Und ich bin sicher, dass ich auch diesmal zurückkommen werde.”

Das Großevent im kommenden Jahr sollte den versöhnlichen Abschied für eine Karriere bedeuten, der immer wieder ein Hauch zur Krönung fehlte. Die Deutsche Meisterin von 2000 scheiterte bei den Olympischen Spielen 2004 nur knapp im Halbfinale, weshalb in diesem Jahr der Erfolg in Peking folgen sollte.

Hoffentlich gelingt der sympathischen Sprinterin aus Erfurt noch einmal die Rückkehr – wünschenswert wäre es allemal.


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Die Farbe soll Programm sein für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Mit den neuen Oufits in goldener Farbe möchte der Deutsche Leichtathletik Verband schon optisch ein Zeichen setzen und die neue Kleidung kommt bei den Athleten gut an.

Lars Unger, unser Vorzeigesprinter äußerste gegenüber eurosport: „Die Klamotten gefallen mir sehr. Wenn man in den Spiegel schaut, erkennt man sofort die Farben der Nationalfahne. Da kann es nur gut werden.“ Also keine schlechten Voraussetzungen für einen Medaillensegen bei den Olympischen Spielen. Generell scheinen die deutschen Leichtathleten auf dem Weg der Besserung zu sein, wenn man bedenkt, dass man in den letzten lediglich nur noch in ausgewählten Bereichen in der Weltklasse ein Wort mitreden konnte. In Hinsicht auf die Weltmeisterschaften 2009 in Berlin wären Erfolge bei Olympia fast existenziell.

Zumindest kann sich das deutsche Team über den nachträglichen Titel beim Leichtathletik-Europacup 2007 freuen, weil der französische Hammerwerfer Nicolas Figere bei einer Dopingprobe positiv getestet und seine Ergebnisse annulliert wurden.


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Auch in Berlin wird 2009 wieder gesprungen © flickr / fdecomite

Wie leichtathletik.de berichtet, sind bereits über 100.000 Tickets für die Leichtathletik-WM in Berlin im nächsten Jahr verkauft worden.

Das bedeutet, dass sich in Deutschland gesteigertes Interesse am Sport selbst verzeichnen lässt, sicherlich auch durch das große Medienecho der olympischen Spiele in China. Auch wenn die Schlagzeilen bezüglich Olympia ziemlich negativ sind, Promo für die Leichtathletik ist Peking insofern trotzdem, als der Sport wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen gerufen wird.

Wenn dieses sportliche Großereignis dann noch einigermaßen glatt über die Bühne geht, sollte einer gelungenen WM 2009 in Berlin eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Reinhard von Richthofen-Straatmann, der Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbandes (BLV), beschwerte sich zwar im Zuge der Vorbereitungen über die Zustände in der Hauptstadt, aber ich glaube fest an die Qualitäten von Berlin als Austragungsort.

Die Stadt bietet ein unnachahmliches Flair, und durch die Fußball-WM sollten noch genügend Trainings- und Unterkunftsmöglichkeiten für ausländische Athleten vorhanden sein.

Wer sich noch ein Ticket sichern möchte, der kann das im Netz unter www.berlin2009.org tun. Die Ticket-Hotline ist 01805 1 2009 1. Außerdem gibt es die Tickets natürlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


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Irina Mikitenko hat als zweite Deutsche überhaupt den Sieg im London-Marathon davongetragen.

Mit der deutschen Rekordzeit von 2:24:14 Stunden ist Mikitenko vom Geheimtipp zum offiziellen Kandidaten für eine Medaille bei den olympischen Spielen geworden. Die 35-jährige Läuferin aus Wuppertal hatte sich für ihren großen Auftritt in London in einem vierwöchigen Trainingslager in Kirgisien gestählt.

Jetzt hofft sie auf den großen Durchbruch bei Olympia 2008 in Peking. Meiner Meinung nach durchaus zu Recht: Bei so einer Leistung ist alles möglich, die größte Konkurrentin für eine olympische Medaille dürfte die in London verletzte Rekordhalterin Paula Radcliffe sein.

Wir drücken unserer Irina natürlich alle Daumen, möge ihr der Langlauf-Gott gewogen sein!

Irina Mikitenko bei den Deutschen Meisterschaften 2006 © wikimedia / M. Weitzel


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Fabian Hambüchen ist gerüstet. Eine Woche vor dem großen Duell zwischen dem Reck-Weltmeister gegen den Olympiasieger Paul Hamm beim Weltcup in Cottbus hat sich der deutsche “Turnfloh” in guter Verfassung präsentiert.

Fabian Hambüchen macht auch am Barren eine exzellente Figur © flickr / Qingwei Chen

Zwar plagte sich der 19-jährige Hambüchen zuletzt mit einem grippalen Infekt herum, doch konnte er beim “National Team Cup” im bayerischen Butterwiesen bei Augsburg überzeugen und den 1.200 Zuschauern eine ordentliche Leistung bieten. “Ich bin sehr zufrieden und überglücklich, dass ich alle Übungen durchgeturnt habe, wenngleich nicht ganz fehlerfrei, aber immerhin ohne größere Patzer”, sagte ein zufriedener Hambüchen nach dem Wettkampf. Somit dürfte eine gelungene Aufwärmübung für Olympia sein.

Probleme am Reck
An seinem Paradegerät Reck musste er allerdings improvisieren. Den angepeilten Ausgangswert von 7,3 Punkten schaffte er dort nicht und musste mitten in der Übung umstellen, was Hambüchen am Ende zwei Zehntel Punkte kostete. Auch in der aufgestockten Barrenübung lief nicht alles rund, doch Hambüchens Kampfgeist forderte den Respekt von Chef-Trainer Andreas Hirsch. “Ich ziehe meinen Hut vor seiner Leistung. Das war eine ganz, ganz schwere Übung”, sagte der Berliner.

Den Sieg in der Einzelwertung war Hambüchen mit 90,2 Punkten nicht zu nehmen. Zweiter wurde der Cottbuser Robert Juckel (86,35) vor Eugen Spiridonov aus Bous mit 86,10 Punkten.
Die Mannschaftswertung gewann die deutsche Nationalmannschaft (263,15) vor dem SC Cottbus (250,05) und dem Team der Deutschen Turnliga (242,40).

Hier nochmal Hambüchens WM-Titel-Kür am Reck in Stuttgart:


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Kenenisa Bekele©wikipedia

Bereits zum sechsten Mal sicherte sich der Äthiopier Kenenisa Bekele den Titel bei den Cross-Weltmeisterschaften im schottischen Edinburgh. Damit etabliert sich der 25jährige in die Reihe der Topathleten wie Karolina Klüft oder Paul Tergat, die über Jahre hinweg ihre Sportart dominierten.

Ähnlich wie im Vorjahr, wo Bekele 800 Meter vor dem Ziel aufgeben und den Sieg Zersenay Tadese überlassen musste, stand das Rennen unter keinen guten Vorzeichen. In der zweiten Runde des zwölf Kilometer langen Parcours verlor der Langstreckenspezialist seinen Schuh und musste ihn erst wieder anziehen, verlor aber dadurch wertvolle Zeit. Jedoch ließ er sich davon nicht aus der Ruhe bringen und überquerte in der Zeit von 34:38 Minuten als Erster die Ziellinie. Bereits zwischen 2002 und 2006 hatte sich Bekele fünf Mal in Folge den Titel des Weltmeisters gesichert. Der Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler möchte nun in Peking seine Karriere mit dem Sieg über die 10.000 Meter krönen.

Bei den Frauen gewann Tirunesh Dibaba. Auch sie holte sich bereits zum dritten Mal den Titel bei den Cross-Weltmeisterschaften, allerdings war ihre große Konkurrentin und Vorjahressiegerin Lornah Kiplagat nicht am Start. Die einzige deutsche Starterin Susanne Hahn landete mit einem Rückstand von 1:59 Minuten auf Platz 33.
Für ihren Sieg kassierten beide Sportler eine Summe von 30.000 Euro.


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Carolina KlüftWas muss in einer Sportlerin vorgehen, wenn sie auf eine fast schon sichere Olympiamedaille verzichtet und stattdessen die Herausforderung in Disziplinen sucht, wo ihr keinesfalls Medaillen garantiert sind.

Als Beweggrund führte Carolina Klüft gegenüber dem “Svenska Dagbladet” „fehlende Motivation“ an und wenn man sich die Bilanz der schönen Schwedin anschaut, könnte dies durchaus realistisch sein, denn seit 2001 ist sie in 19 internationalen Wettkämpfen ungeschlagen gewesen und hatte ihre bis dahin junge Karriere im Alter von 21 Jahren mit dem Sieg bei den Olympischen Spielen in Athen gekrönt.

Die 1,78 Meter große Modellathletin beschrieb ihre Gedanken wie folgt: „Ich hab einen inneren Dialog mit mir selbst geführt, verschiedene Signale ausgelotet und bin dann meinem Herzen gefolgt. Und das ist tausendmal wichtiger als eine eventuelle Goldmedaille.”Karolina Klüft©wikipedia

Sie wird nun mit Außenseiterchancen in den Einzeldisziplinen Weit- und Dreisprung in Peking an den Start gehen. Für ihre riesige Fangemeinde, die vor allem die emotionalen Ausbrüche der Schwedin lieben, ist der Verzicht auf den Siebenkampf eine kleine Enttäuschung, werden aber ihr Idol natürlich auch in den Einzeldisziplinen lautstark unterstützen. Allerdings sind ihre Chancen gerade im Weitsprung mit einer Bestweite von 6,97 Meter nicht so gering wie angenommen, schließlich hatte Klüft bei der Hallen-WM 2004 in Osaka schon einmal die Bronzemedaille gewonnen.

“Ich würde nie und nimmer umsteigen, wenn ich nicht felsenfest überzeugt davon wäre, dass ich es auch hier ganz weit bringen kann.” – ihre Fans sind jedenfalls gespannt.

Hier ein Sprung der Schwedin bei der Olympiade von 2004


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So richtig kommen die deutschen Leichtathleten in diesem Jahr noch nicht in Schwung. Nach der völlig verkorkstenWeltmeisterin Betty Heidler Wikipedia©Eckhard Pescher Hallenweltmeisterschaft in Valencia, wo der Deutsche Leichtathletik Verband ohne eine einzige Medaille nach Hause fuhr, möchte man sich nun gezielt auf die Olympischen Spiele in Peking vorbereiten.

Eine gute Gelegenheit, um die Form für Olympia zu testen war der Winterwurf-Europacup in Split. Dabei musste sich Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler mit einer Weite von 71,08 Meter mit dem 2. Platz begnügen. Gewonnen hatte überraschend die erst 22-jährigen Polin Anita Wlodarczyk mit einer Weite von 71,80 Meter. Damit blieb Heidler hinter ihren Erwartungen zurück, schließlich hatte die Weltmeisterin bei ihrem Trainingslager in Südafrika schon 72,91 Meter geworfen.

Im Diskuswerfen musste sich der Berliner Robert Harting nur dem Esten Gerd Kanter geschlagen geben. Dieser hatte mit 65,25 Meter eine sehr gute Weite vorgelegt, allerdings war Harting mit seinen 64,34 Meter nicht unzufrieden: „Ich habe noch nie so früh im Jahr so weit geworfen”. Weil auch der Niederländer Rutger Smith auf Platz 3 landete, ergab sich die gleiche Konstellation wie bei den Weltmeisterschaften in Osaka, allerdings würde Harting bei den Olympischen Spielen gerne den Sprung nach ganz oben schaffen.

Die WM-Zweite Christina Obergföll hatte im Speerwurf nichts mit dem siegreichen Ausgang des Wettkampfes zu tun. In Abwesenheit von Europameisterin Steffi Nerius enttäuschten die deutschen Speerwerferinnen.


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Staffel flickr©dalager

Die Hallen-Weltmeisterschaft in Valencia kann der deutsche Leichtathletik-Verband getrost vergessen. Ohne eine einzige Medaille kehren die deutschen Leichtathleten von der Weltmeisterschaft zurück.

Selbst bei der schon als schlecht eingestuften Weltmeisterschaft in Moskau vor zwei Jahren errang man immerhin drei Medaillen und nun dieses Fiasko. Die beiden als Favoriten eingestuften Athleten Ariane Friedrich und Tim Lobinger enttäuschten auf der ganzen Linie. Friedrich wurde mit einer Höhe von 1,93 Meter Achte im Hochsprung, während Tim Lobinger mit einer Höhe 5,70 Meter im Stabhochsprung Fünfter wurde. Im auf hohem Niveau geführten Wettkampf gewann Jewgeni Lukjanenko aus Russland mit der Weltjahresbestleistung von 5,90 Meter vor Brad Walker (USA) mit 5,85 Meter und Steven Hooker aus Australien mit 5,80 Meter.

Wesentlich besser machte es die Russin Jelena Sobolewa. Sie lief über 1.500 Meter einen neuen Weltrekord mit 3:57,71 Minuten. Finanziell wurde sie für diesen Rekord ausreichend entschädigt mit einer Siegprämie von 40.000 US-Dollar und einer Rekordprämie von 50 000 Dollar.

Weil für die meisten Athleten die Olympischen Spiele im Vordergrund stehen, hatte der DLV generell nicht mit einem großen Erfolg gerechnet, aber dass man vollkommen ohne Medaille aus Valencia abreist, kann man durchaus als Fiasko werten.


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olympische Vorbilder flickr©antmoose

Eigentlich wollte der Deutsche Leichtathletik Verband mit 16 Athleten in die Hallen-Weltmeisterschaft starten, muss aber mit der verletzungsbedingte Absage vom Leichtathleten des Jahres Danny Ecker sowie einer leichten Verletzung von Hochspringerin Ariane Friedrich weitere Hiobsbotschaften verkraften.

Die Hallen-Weltmeisterschaft der Leichtathleten, die am heutigen Tage eröffnet wird, könnte zu einem Fiasko für den DLV werden. Sollte mit der Deutschen Meisterin Ariane Friedrich eine weitere Medaillenhoffnung ausscheiden, wird wohl das angestrebte Ziel von drei WM-Medaillen in weite Ferne rücken. Die Hochspringerin hatte beim Sportfest in Weinheim erstmals die Höhe von 2,02 Meter in diesem Jahr überwunden und sich damit in den Kreis der Favoriten geschoben. Allerdings gibt die Athletin bei Eurosport zu denken, dass: „Was viele nicht wissen ist, dass ich mich in Weinheim verletzt habe. Ich bin da bei meinem Versuch über 2,05m extrem schlecht gelandet und habe mir zwei, drei Stauchungen und Einblutungen in der Wirbelsäule zugezogen.”

Zwar haben die Stabhochspringer mit Tim Lobinger einen weiteren Favoriten in ihrem Kreis, allerdings hätte Danny Ecker durchaus für ein erfolgreiches Abschneiden bei der WM sorgen können.

Einen ersten Erfolg kann der DLV auch schon verbuchen, denn Kugelstoßer Peter Sack kam gleich im ersten Versuch auf 20,27 Meter und qualifizierte sich für das Finale am Abend.


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