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Wer „Meeting in Daegu 2009“ sagt, der muss auch „Usain Bolt“ sagen. Die Organisatoren des „Colorful Daegu Pre-Championships Meeting“ hatten den jamaikanischen Sprinter, ein Shootingstar selbst unter den schnellsten Männern der Welt, nach zähen Verhandlungen verpflichten können, bei dem Leichtathletik-Event in Südkorea teilzunehmen. Nun sagte Bolt seine Teilnahme ab.

Von der Teilnahme des frisch gebackenen mehrfachen Sprintweltmeister hatten sich die Koreaner insbesondere in Daegu erneute Impulse für die Leichtathletik erhofft, die in Südkorea bislang kaum einen Hund hinter dem Ofen hervor locken konnte, aber durch den Hype um die Olympischen Spiele 2008 und die Weltmeisterschaft 2009 in Berlin, vor allem um die jamaikanische Lichtgestalt Bolt, erstmals auch in der asiatischen Nation für Begeisterung sorgen konnte.

Beim Meeting im farbenfrohen Daegu, so der offizielle Name mit Beinamen,  sollte der charismatische Bolt die Massen ins Stadion locken, auf der Homepage der Veranstaltung prangt denn folgerichtig auch ein Foto des Sprinters. Die Absage des Jamaikaners dürfte die Veranstalter tief treffen, schliesslich ist der Wettbewerb mit 16 Disziplinen nicht gerade ein Event der Extraklasse, sondern nur Vorgeschmack, Anheizer und Testlauf für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft, die 2011 in Daegu, auch Taegu geschrieben, stattfinden wird.

Die Events des Meetings in Daegu 2009

Das Meeting, das am 25. September stattfinden wird, ist auf drei Stunden ausgelegt, zu sehen sein werden neben diversen Laufwettkämpfen Dreisprung, Weitsprung, Stabhochsprung und Speerwurf. Nachdem der dreifache Weltmeister, dreifache Olympiasieger und mehrfache Weltrekordinhaber, der schneller neue Weltrekorde  läuft, als andere ihren Schatten über den Haufen schiessen können, seine Teilnahme abgesagt hat, ist die Aufregung und Enttäuschung so gross, dass im Internet selbst die Homepage der Veranstaltung selbst kaum zu finden ist, daher hier die Adresse, damit sich nicht noch jemand in die arbeitsaufwändige Recherche stürzen muss.


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Der Prinz von Asturien Preis für sportliche Leitungen wird an die russische Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa ausgelobt.

Wie die in Oviedo tagende Jury erklärte, konnte sich die 27-Jährige Russin in der Endauswahl gegen die Spanierin Marta Domínguez, die den Weltmeister-Titel im 3000-m-Hindernislauf innehat, behaupten. Mit 5,06 Metern legte Issinbajewa beim IAAF-Golden-League-Meeting Weltklasse Zürich eine neue Weltrekord-Marke fest. Schon zuvor fiel sie durch  zwei Hallenweltrekorde beim Hallenmeeting 2009 in Donezk auf, wo sie zunächst 4,97 m übersprang und sich dann noch auf 5,00 m verbesserte. Für ihre Leistungen wurde Issinbajewa bereits 2007 und 2009 mit dem Laureus World Sports Award als Weltsportlerin des Jahres geehrt.

Jelena Issinbajewa 2007 ©wikipedia / Eckhard Pecher

Usain Bolt für Prinz-von-Asturien-Preis nominiert

Beim Prinz von Asturien Preis zählte Sprint-Weltmeister Usain Bolt als allgemeiner Favorit. Da der schnelle Jamaicaner jedoch im Oktober der zeremoniellen Preisübergabe nicht hätte beiwohnen können, entfernte die Jury den Weltrekordler über 100 und 200 Meter aus dem Kandidaten-Lineup. So rückte die Jury unter dem Vorsitz vom ehemaligen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Juan weiterlesen »


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Schon vor ihrem Sieg kam die 18-jährige Caster Semenya ihren Sportlerkollegen merkwürdig vor. Ist die Südafrikanerin nun eine Frau, oder verbirgt sich unter dem unglaublich trainierten Muskelgewand ihres Körpers ein Mann?

Die Frage nach ihrem Geschlecht bewegte den Leichtathletik-Weltverband IAAF schon vor ihrem Weltrekord beim 800-Meter-Lauf der Leichtathletik WM 2009 in Berlin. IAAF-Sprecher Nick Davies erklärte: “Wir haben keine Beweise, um ihr einen Start nicht zu erlauben”, sagte  “Wir warten auf das Ergebnis der Untersuchung. Es wäre falsch, sie nicht laufen zu lassen.” Ein Gynäkologe, ein Internist, ein Endokrinologe, ein Geschlechterexperte und ein Psychiater befassten sich mit der  Klärung vom Geschlecht von Caster Semenya. Es sei ein extrem schwieriger Komplex, teilte Davies weiter mit, wie das Nachrichtenmagazin Spiegel online berichtete.

Weiß Maskottchen Berlino um das Geschlecht von Caster Semenya? ©flickr / az1172

Caster Semenya als Frau angesehen

In ihrem Heimatland Südafrika sorgt der Geschlechtstest für kollektiven Unmut. Die Frage nach Mann oder Frau stellt sich sowohl für Familie als auch weiterlesen »


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9,58 Sekunden, das ist der neue Weltrekord den Usain Bolt am Sonntag in Berlin aufstellte. Die 100 Meter lief der Jamaikaner wie kein anderer, ganz souverän und locker. Genau 41 Schritte brachten den 22-jährigen an die Weltspitze und machten ihn zum schnellsten Athleten der Welt.

Usain Bolt auf der Jagd nach dem Weltrekord, ©flickr by rich115Mit dieser neuen Bestzeit unterbot Usain Bolt seinen genau ein Jahr alten Olympiasieg von Peking um satte elf hundertstel Sekunden. Eine solche Steigerung ist unglaublich und gab es über diese Distanz noch nie zuvor. Bolt schreibt also Geschichte bei der Leichtathletik-WM in Berlin und das obwohl die blaue Tatarbahn im Olympiastadion als langsam gilt.

Auch Landsmann Asafa Powell schaffte es hinter einem schweigsamen Tyson Gay aufs Treppchen. Zur feier des Tages legten die beiden Jamaikaner ein kleines Tänzchen vor dem Millionenpublikum im Stadion und vor den heimischen Fernsehapparaten aufs Parkett. Usain Bolt dankte den ausgelassen jubelnden Fans für ihre Unterstützung. ‘Ihr Leute habt mir die Energie gegeben’, rief der neue Weltmeister noch, bevor er sich seiner Mutter Jennifer zuwandte, die ihren Sohn voller Stolz in die Arme schloss. weiterlesen »


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Im Grunde könnte man Jelena Issinbajewa die Goldmedaille im Stabhochsprung schon jetzt, bevor die Leichtathletik-WM in Berlin überhaupt begonnen hat. In den letzten Jahren gewann die mittlerweile 27-jährige Russin so ziemlich alle Wettbewerbe im Stabhochsprung. Ihrer Konkurrenz gelangen Siege nur, wenn Yelena Isinbaeva – so ihre eigene Umschrift des kyrillischen Namens – Wettbewerbe absagte.

Nachdem nun feststeht, dass die beiden Frauen, die Issinbajewa ansatzweise das Wasser reichen können, wegen Verletzungen nicht an der Berliner Leichtathletik-WM teilnehmen können, darf das Publikum sich aber immerhin noch darauf freuen, mitzuerleben ob es der russischen Ausnahme-Athletin vielleicht gelingt, ihren eigenen Weltrekord mal wieder zu übertreffen.

Der liegt mit 5,05 Metern immerhin satte 17 Zentimeter über der persönlichen Bestleistung von Swetlana Feofanowa und 13 Zentimeter über der von Jennifer Stuczynski.
Nachdem die ehemalige Weltrekordlerin Feofanowa (4,85 Meter und 4,88 Meter, jeweils 2004) bereits vor Längerem abgesagt hatte, verkündetet nun auch Jennifer Stuczynski, dass sie aufgrund einer Archillessehnen-Verletzung nicht an der WM teilnehmen könne.

Die Amerikanerin Stuczynski ist mit 1,83 Meter fast 10 Zentimeter grösser als die Russin Issinbajewa und sogar knapp 20 Zentimeter grösser als die Russin Feofanowa. Und so ist die 1,74 Meter grosse Jelena Issinbajewa im Stabhochsprung der Frauen zur Zeit gleich im doppelten Sinne einfach die Grösste.

Davon kann man sich ab dem 15. August in der Berliner Innenstadt überzeugen, also ganz in der Nähe der Berliner Fanmeile, die bereits bei der Fussball-WM die Fans magisch anzog.


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Jennifer Oeser löste in Ratingen ihr WM Ticket und ist nun im Siebenkampf zur WM in Berlin auf Medaillenkurs. Die Top Athletin aus Brunsbüttel schaut mit positiven Gefühlen nach Berlin. ‘In der Heimat war ich immer stark, ein gutes Omen für Berlin’, sagt die 25-jährige. Mit einer deutschen Jahresbestleistung von 6442 Punkten hat Jennifer Oeser auch allen Grund dazu.

Jennifer Oeser empfahl sich dem DLV mit hervorragenden Leistungen zur WM 2009 in Berlin. Sie ist mit noch nie erreichten 13,36 Sekunden in Ratingen ihre ganz persönliche Bestzeit über die 100 Meter Hürden gelaufen, das allerdings bei zu starkem Rückenwind.

Hürdenlauf U23, ©flickr by on starryeyez024

Auch im Weitsprung katapultierte sich die Siebenkämpferin des Vereins TSV Bayer 04 Leverkusen auf sehr gute 6,50 Meter. Beim finalen 800 Meter Lauf kam Jennifer Oeser vor der Olympiadritten Tatjana Tschernowa aus Russland und Landsfrau Lilli Schwarzkopf ins Ziel. weiterlesen »


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Ralf Bartels zeigte eine Woche vor Beginn der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Berlin, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit einer Weite von 21,11 Metern erreichte der Kugelstoßer aus Neubrandenburg beim Meeting in Cuxhaven den ersten Platz. Diese Top Form konnte der Berufssoldat das letzte mal vor drei Jahren bei der Europameisterschaft im schwedischen Göteborg abrufen, wodurch er sich den Titel holte.

Ralf Bartels, ©wiki by Eckhard PecherRechtzeitig zur WM zeigt das harte Training von Ralf Bartels Wirkung. Nachdem der Leistungssportler ehrlich frustriert bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 nicht antreten konnte, da ihn eine Wadenverletzung plagte, ist er nun wieder zurück und das mit voller Kraft. ‘Eine Olympische Medaille fehlt mir noch und das möchte ich auch noch schaffen’, verriet Bartels im Gespräch mit dem Deutschen Leichtathletikverband (DLV).

Seine Leistung von Cuxhafen bringt Bartels im weltweiten Saisonvergleich auf Platz sechs und damit hat er in Berlin eine sehr gute Chance auf das Siegertreppchen zu kommen.

Ralf Bartels – von Neubrandenburg nach Berlin

Im Sportzentrum von Neubrandenburg trainiert Ralf Bartels unter den kritischen Blicken von Gerald Bergmann, der den Europameister schon seid vielen Jahren unterstützt. Nachdem er bereits ab einem Alter von zwölf Jahren die Sportschule in Neubrandenburg besuchte, folgte recht bald das erste Edelmetall. 1995 wurde er Junioren-Europameister. weiterlesen »


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Robert Harting, deutscher Diskuswerfer im EM-Kader und Medaillenhoffung für den DLV, äußerte sich in den letzten tagen etwas zu unbesonnen zum Thema Doping. Die Gedankenspiele des Berliners über eine Dopingfreigabe kommen für den DLV sehr ungelegen in Hinblick auf die am 15. August beginnende Leichtathletik-WM.

Robert Harting stachelt elf Tage vor der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin eine unschöne Doping-Diskussion an, die vom DLV-Präsident Clemens Prokop sofort und sehr energisch zurück gewiesen wurde.

Diskus-Training, ©flickr by alastairduncan

Gegenüber demMannheimer Morgen‘ ließ Harting seine Gedanken bei der Dopingfrage etwas zu sehr schweifen. ‘Wo Geld ist, wird gedopt’, sagte Harting und schlussfolgerte: ‘Eigentlich ist es sinnlos, gegen diese Tatsache an zukämpfen. Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre, Doping in irgendeiner Form zu erlauben, so knallhart sich das auch anhören mag. Dann würde sich zumindest niemand mehr darüber aufregen.’ weiterlesen »


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Nach ihren sportlichen Rückschlag 2007 und einer gerissenen Achillessehne ist Bianca Kappler zur Leichtathletik Weltmeisterschaft 2009 in Berlin wieder voll dabei. Mit 6,81 ist die 31-Jährige in diesem Jahr schon auf den zehnten Platz der Weltjahresbestliste gesprungen und damit liegt sie nur knapp 9 cm unter ihrer Bestleistung aus 2007.

Die gebürtige Hamburgerin ist nur sieben Monate nach ihrem Achillesabriss wieder zurück in der Weitsprunggrube, erstmal war es nur im Training, doch schon kurze Zeit Später standen die ersten Wettkämpfe an.

In der Weitsprunggrube, 2007, ©flickr by harryhaller1981

Dies wundersame Heilung hat Biance Kappler dem Bremerhavener Chirurg Prof. Johannes Seiler zu verdanken, der vor einem jahr ihre gerissene Achillessehne am rechten Fuß operierte. Dem Mann, ‘der ihre Karriere gerettet hat’, ist Bianca Kappler überaus dankbar. weiterlesen »


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Mit der dritten deutschen Goldmedaille bei der U23-Europameisterschaft im litauischen Kaunas sorgt die Berliner Leichtathletin Melanie Bauschke für einen rühmlichen Abschluss. Mit 6,83 Metern schaffte sie es auf dem ersten Platz beim Stabhochsprung.

Ebenfalls eine Medaille, allerdings eine Silberne, gewann Melanie Bauschke mit überraschenden 1,89m im Hochsprung. Sie sicherte sich damit die Führung in der deutschen Bestenliste und kann sich sogar noch Hoffnung auf den dritten deutschen WM-Startplatz in Berlin machen.

Melanie Bauschke, ©flickr by Phil McElhinney

‘Bei dem Sprung hatte ich endlich mal wieder dieses Fluggefühl, von dem immer alle reden. Da wusste ich schon, dass es weit gegangen sein muss’, so die 21-Jährige. weiterlesen »


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