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Alles überLeichtathletik und Turnen
 


Der Deutsche Robert Harting gewann die Goldmedaille im Diskuswerfen bei der Leichtathletik-WM in Daegu. Im Vorfeld des Turniers hatte es einige Schwierigkeiten gegeben, als sich der Weltmeister aufgrund einer entzündeten Pastellasehne im linken Knie zunächst schonen musste.

Robert Harting konnte aus diesem Grunde eine Zeit lang nicht trainieren und sah sich sogar gezwungen, seine Starts bei den Diamond-League-Meetings in London und Stockholm abzusagen. Um den Trainingsvorsprung seiner Konkurrenz nachzuholen, musste er sich einem harten Training unterziehen – so beispielsweise im Trainingslager in Kienbaum und auf der südkoreanischen Insel Jeju, kurz vor der WM.
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Robert Harting, deutscher Diskuswerfer im EM-Kader und Medaillenhoffung für den DLV, äußerte sich in den letzten tagen etwas zu unbesonnen zum Thema Doping. Die Gedankenspiele des Berliners über eine Dopingfreigabe kommen für den DLV sehr ungelegen in Hinblick auf die am 15. August beginnende Leichtathletik-WM.

Robert Harting stachelt elf Tage vor der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin eine unschöne Doping-Diskussion an, die vom DLV-Präsident Clemens Prokop sofort und sehr energisch zurück gewiesen wurde.

Diskus-Training, ©flickr by alastairduncan

Gegenüber demMannheimer Morgen‘ ließ Harting seine Gedanken bei der Dopingfrage etwas zu sehr schweifen. ‘Wo Geld ist, wird gedopt’, sagte Harting und schlussfolgerte: ‘Eigentlich ist es sinnlos, gegen diese Tatsache an zukämpfen. Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser wäre, Doping in irgendeiner Form zu erlauben, so knallhart sich das auch anhören mag. Dann würde sich zumindest niemand mehr darüber aufregen.’ weiterlesen »


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Diskuswurf-Vizeweltmeister Robert Harting hat wegen der Entlassung seines Trainers Werner Goldmann den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und den Präsidenten Clemens Prokokop hart kritisiert.

Robert Harting (mitte)  ©flickr/ arik.elimelech

Robert Harting beurteilte das Verhalten des DLV bezüglich der Entlassung seines Trainers Werner Goldmann wegen Doping-Vorwürfen aus der DDR-Zeit als “eine Schande für alle Sportler”.

Deutschlands derzeitiger bester Diskuswerfer ist vor allem sauer auf die Kritik des DLV-Präsidenten Clemens Prokop an 20 Wurf-Athleten, die sich in einem offenen Brief für Goldmann ausgesprochen haben. Der Olympia-Vierte von Peking frage sich warum “uns Athleten jetzt ein Clemens Prokop so gegen die Karre fährt. Ich schäme mich dafür. Ich schäme mich für den Verband”, erklärte Harting.

Zum DLV sagte der Berliner, der Verband müsse “auch mal standhaft sein und so etwas aushalten. Aber da wird immer nur geprüft und gemacht und alle tun so, als hätten sie keine Ahnung. Ich fühle mich vom Verband verraten!”

Schadet der DLV sich nicht selber, wenn er den Trainer des besten deutschen Diskuswerfers entlässt, wenn man berücksichtigt, wie schlecht derzeit die Leistungen der DLV-Athleten sind?


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Nachdem der des Dopings belastete DLV-Trainer Werner Goldmann entlassen wurde, haben sich jetzt mehrere Werfer, unter anderem Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch, für die Wiedereinstellung des ehemaligen DLV-Coachs  stark gemacht.

„Die Gründe der Anschuldigungen sind 25 Jahre her. Mörder sind nach solchen Zeiten amnestiert, entlassen oder rehabilitiert, aber im Fall Goldmann gibt es keine Frist“, war in einem offenen Brief von 20 Athleten an das Bundesministerium des Inneren (BMI), den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zu lesen.

Vor den Olympischen Spielen in Peking wurden Doping-Vorwürfe aus seiner DDR-Trainer-Vergangenheit laut. Goldmann hatte die Vorwürfe bestritten und die vom DOSB geforderte Ehrenerklärung unterzeichnet. Als Folge wurde der Vertrag des 58-Jährigen mit dem DLV zum 1. Januar gekündigt.

Zu den Werfern zählen unter anderem der ehemalige Diskus-Schützling Goldmanns Robert Harting, Franka Dietzsch, die Kugelstoßerinnen Petra Lammert und Nadine Kleinert, der Kugelstoßer Ralf Bartels und Peter Sack sowie Speerwerferin Christina Obergföll. „Wer aus der alten Riege wird der Nächste sein? Wird jedem ehemaligen Sportler ohne weiteres Glauben geschenkt, auch wenn es dafür keine Beweise gibt?“, stand in dem Schreiben weiter.

Hier sind Robert Harting und sein Coach Werner Goldmann noch vereint:


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Der deutsche Diskuswerfer Michael Möllenbeck will seine Karriere fortsetzen. Bis zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin will der 39-Jährige noch in den Diskusring steigen.

Der für den TV Wattenscheid startende Michael Möllenbeck hat bei seinem Verein einen weiteren Einjahresvertrag unterschrieben. „Nicht das Alter zählt, sondern die Leistung“, meinte Wattenscheids Sportwart Michael Huke zu der weiteren Zusammenarbeit mit dem WM-Dritten von 2001 und 2005.

„Michael setzt alles auf die Karte WM in Berlin. Wir trauen ihm zu, die Qualifikation zu überstehen und den Endkampf zu erreichen“, erklärte Huke abschließend. In dieser Saison hatte der deutsche Diskuswerfer nicht die Norm für die Olympischen Spiele in Peking geschafft.


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Deutschlands erfolgreichste Diskuswerferin Franka Dietzsch blickt auf einen Sommer zum Vergessen zurück. Die Olympischen Spiele in Peking fanden ohne die 40-Jährige statt, zudem plagt sie sich immer noch mit Schmerzen im linken Fuß herum. Doch sich clam heimlich vom Spitzensport zu verabschieden, kommt für Dietzsch nicht in Frage. Am 21. August 2009 will sie bei der Heim-WM in Berlin noch mal nach dem Titel greifen.

Franka Dietzsch © wikipedia

Am liebsten will sie die Goldmedaille einfahren. Um dieses Ziel zu realisieren überlässt Franka Dietzsch nichts dem Zufall und bereitet sich akribisch auf ihren letzten internationalen Wettkampf vor.

“Anfang Dezember beginnt das gezielte Wintertraining. Dann starte ich meine Vorbereitung auf die vierte Goldmedaille”, erklärte die dreimalige Weltmeisterin im Diskuswurf gegenüber der “Deutschen Presse Agentur“. Es ist beeindruckend, mit welcher Disziplin Dietzsch trotz ihres gesetzten Alters ihre Ziele verfolgt. Mental ist sie jetzt schon in weltmeisterlicher Verfassung: “Olympia 2008 ist vorbei. Ich blicke nicht mehr zurück, nur noch nach vorn.”

Bleibt nur zu hoffen, dass ihr Körper mitspielt. Denn die Schmerzen in ihrem linken “Problemfuß” treten seit Mai regelmäßig. Die Ärzte stellt die zehnmalige Deutsche Meisterin vor ein Rätsel. Keiner weiß genau, was die Schmerzen verursacht. Vielleicht gibt eine Computertomographie in einer Woche Aufschluss.


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© flickr / H.KoPP

Bittere Enttäuschung für Robert Harting! Der Diskuswerfer reihte sich im Endkampf beim Olympischen Turnier mit 67,09 Metern nur auf den undankbaren vierten Rang ein. Die Goldmedaille holte sich überlegen der Este Gerd Kanter. weiterlesen »


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Robert Fazekas hat im allerletzten Moment das Ticket für die Sommerspiele in Peking gelöst. Der ungarische Diskuswerfer kam bei einem Leichtathletki-Meeting im slowenischen Ljubljana auf 64,56 Meter. Damit hat der Ungar den Diskus sechs Zentimeter über die Norm geschleudert und die Teilnahme sicher.


Fazekas bei seinem goldenen Wurf in Athen 2004

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Dietzsch Olympia-Start ungewiss

Autor: Robert
abgelegt in: Werfen

Franka Dietzsch befindet sich zurzeit in einem tiefen Formloch. Neben gesundheitlichen Problemen, wie Bluthochdruck und Fußschmerzen, kann sie den Diskus gerade an die 60 Meter schleudern.

Viel zu wenig für die 40-Jährige, die die Scheibe schon auf 69,15 Meter warf und eigentlich die 70 Meter anpeilen wollte. Doch davon ist sie weit entfernt. Eigentlich wollte Dietzsch bei den am Wochenende beginnenden Deutschen Meisterschaften einen Befreiungsschlag landen. Doch offenbar ist ihre Teilnahme ungewiss. weiterlesen »


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Riedel beendet Karriere

Autor: Robert
abgelegt in: Werfen

Lars Riedel wird mit sofortiger Wirkung seine Karriere beenden. Der Diskuswerfer muss somit auch auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Peking verzichten, die in 37 Tagen beginnen.

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