Zwei körpergroße Reifen, verbunden durch Sprossen und Griffe, in denen der Turner Kür-Übungen zeigt, während das mächtige Rhönrad rollt oder tellert – Das ist der faszinierende Turnsport, der dieses Jahr bei der Rhönrad Meisterschaft im sauerländischen Arnsberg ausgetragen wird.
Vom 1. bis 4. Juni 2011 finden die Weltmeisterschaften im Rhönrad in Arndsberg, Nordrhein-Westfalen, statt. Endlich kann das deutsche „WM Team zwanzigelf“ vor heimischem Publikum um die Medaille turnen. Mit Spannung wird erwartet, ob das deutsche Team als Ausrichter in diesem Jahr trotz Verletzungssorgen den Titel verteidigen kann. weiterlesen »
Hürdenläufer Jens Werrmann vom LAZ-Zweibrücken unterbot zum zweiten Mal die von der DLV gefordert EM-Norm und erfüllt damit die Nominierungsvoraussetzungen für Barcelona (27. Juli bis 1. August).
Wer bei der Leichtathletik-Europameisterschaft im spanischen Barcelona dabei sein will, muss zuvor die von dem Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) aufgestellten EM-Normen erfüllen. Die deutschen Athleten schlagen sich recht gut dabei. Hürdensprinter Jens Werrmann unterbot bereits zum zweiten Mal die Norm und verschafft sich damit eine gute Ausgangsposition. weiterlesen »
Thomas Goller steht unter Dopingverdacht. Bei einer Trainingskontrolle im März wurden bei Goller verbotene Substanzen gefunden. Wegen der positiven A-Probe wurde Goller vom DLV suspendiert.
Thomas Goller wurde 2009 zum dritten Mal Deutscher Meister im 400 Meter-Hürdenlauf. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob er das auch auf natürlichem Wege geschafft hat. Während einer überraschenden Trainingskontrolle im März wurden in Gollers verbotene Substanzen gefunden. weiterlesen »
Das traditionelle Bayer-Meeting wurde aus finanziellen Gründen abgesagt. Die 16. Auflage des Leverkusener Leichtathletik-Meetings findet wegen Überschneidungen mit der Fußball-WM und dem Wegfall der Haupsponsoren nicht statt.
Eigentlich war das Bayer-Meeting für den 25. Juni (Freitag) geplant, das Sportfest gilt zusammen mit der Gala des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) als letzter Formtest der deutschen Athleten vor den internationalen Saisonhöhepunkten.
„Nachdem der Deutsche Leichtathletik-Verband jetzt aber überraschend seine Gala auf einen Samstag vorverlegt hat, hätten wir mit unserem Meeting auf den unattraktiven Donnerstag ausweichen müssen“, erklärte Joachim Strauss, Abteilungsleiter des TSV Bayer 04 Leverkusen, die Misere. weiterlesen »
Bei der Hallen-WM in Doha/ Katar hat Stabhochspringer Malte Mohr den zweiten Platz errungen und die Silbermedaille gewonnen. Teamkollege Alexander Straub holte Bronze ebenso wie Kugelstoßer Ralf Bartels.
Das 17-köpfige Team des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) staunte nicht schlecht, als am Samstag drei Athleten innerhalb einer halben Stunde Edelmetall gewannen. Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des DLV sprach von einem „herausragenden“ Wettkampftag, an dem sich der „positive Leistungsschub“ fortgesetzt habe. weiterlesen »
Am 04. Oktober 2009 heißt es zum dreizehnten Mal ‘Marathon op Kölsch’ in der Kölner Innenstadt. Als eines der wohl fröhlichsten Laufevents beschreiben die Veranstalter den Köln Marathon und preisen ihn als ‘Laufspektakel für die ganze Familie’ an. Auf der 42,195 Kilometer langen Strecke können sich Läufer, Skater, Handbiker und neuerdings auch die Schnellen unter den Walkern beweisen. Doch der Clou ist, auch Tretrollerfahrer werden zugelassen.
Bis zu 12.000 Teilnehmer werden dieses Jahr beim Köln Marathon erwartet. Die Strecke verläuft sternförmig durch die Innenstadt von Köln und bietet neben einem großartigem Publikum eine Sightseeing-Tour vorbei an den touristisch wertvollen Plätzen der Stadt.
Abseits der Strecke bietet der Köln Marathon auch für alle anderen Besucher reichlich Abwechslung. Eine Marathonmesse informiert über Neues aus den Bereichen Fitness und Training, sowie neue Produkte von Sportanbietern. Im Sport-Museum kann man sich über Alles rund um die Olympischen Spiele und Deutsche Spitzensportler informieren.
Der Köln Marathon ist nicht nur ein Fall für Profis im Laufen, auch Neueinsteiger sind gerne gesehen. Aber dann bitte nicht untrainiert, denn diese extreme Belastung kann sich kritisch auf den unvorbereiteten Körper auswirken. Mindestens ein halbes Jahr vor dem Marathon sollte man anfangen zu Trainerin und auf seine Ernährung achten. Die Intensität und Dauer der Vorbereitung ist natürlich immer von jedem selbst abhängig.
Die Veranstalter versprechen jedenfalls einen guten Background für Premierenläufer in Köln. Ein fröhliches Publikum unterstützt die Teilnehmer und verleiht ihnen Flügel der Motivation. Farbenfrohen Teilnehmer/innen, denen nicht einmal Wind und Wetter etwas anhaben kann, sorgen ganz nach Karnevalsmanier für Glücksgefühle auf der Strecke. Na dann ‘Köle alaf’ und viel Erfolg allen Teilnehmern!
Am Pfingstmontag hat Antje Möldner beim Meeting in Rehlingen mit deutschem Rekord über 3000 Meter Hindernis ihr Ticket für die Weltmeisterschaft in Berlin gelöst.
Die 24-Jährige lief den Konkurrentinnen aus Kenia und Äthiopien auf und davon und ließ ihnen bereits nach einem Drittel der Distanz keine Chance mehr.
Über 3000 Meter Hindernislauf sicherte sich Antje Möldner in 9:27,22 Minuten am Pfingsmontag den Sieg bei einem Meeting in Rehling. Sie schaffte die WM-Norm von 9:40,00 Minuten deutlich und wird so zu einer Medaillen-Hoffnung für Deutschland.
Vom 15. bis zum 23. August werden die weltbesten Leichtathleten in Berlin um WM-Medaillen kämpfen. Zu einer aussichtsreichen Kandidatin zählt nun auch eine junge Potsdamerin vom DLV und das auf einer Strecke, die eigentlich fest in afrikanischer Hand zu sein schien.
Der überraschende Tod von Rene Herms ist aufgeklärt. Der 26-Jährige, der vor zwei Wochen leblos in seiner Wohnung im sächsischen Lohmen aufgefunden wurde, ist an einer Herzmuskelentzündung verstorben. Das ergab die gerichtsmedizinische Untersuchung.
Doping sei, wie auch spekuliert wurde, damit ausgeschlossen. Der 800-Meter-Läufer ist “eines natürlichen Todes gestorben”, hieß es in einer Presseerklärung. “Das Todesermittlungsverfahren kann damit abgeschlossen werden.” Doch wie kann es sein, dass ein 26-jähriger Profisportler am so genannten Sekundentod verstirbt? weiterlesen »
Diskuswurf-Vizeweltmeister Robert Harting hat wegen der Entlassung seines Trainers Werner Goldmann den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und den Präsidenten Clemens Prokokop hart kritisiert.
Robert Harting beurteilte das Verhalten des DLV bezüglich der Entlassung seines Trainers Werner Goldmann wegen Doping-Vorwürfen aus der DDR-Zeit als “eine Schande für alle Sportler”.
Deutschlands derzeitiger bester Diskuswerfer ist vor allem sauer auf die Kritik des DLV-Präsidenten Clemens Prokop an 20 Wurf-Athleten, die sich in einem offenen Brief für Goldmann ausgesprochen haben. Der Olympia-Vierte von Peking frage sich warum “uns Athleten jetzt ein Clemens Prokop so gegen die Karre fährt. Ich schäme mich dafür. Ich schäme mich für den Verband”, erklärte Harting.
Zum DLV sagte der Berliner, der Verband müsse “auch mal standhaft sein und so etwas aushalten. Aber da wird immer nur geprüft und gemacht und alle tun so, als hätten sie keine Ahnung. Ich fühle mich vom Verband verraten!”
Schadet der DLV sich nicht selber, wenn er den Trainer des besten deutschen Diskuswerfers entlässt, wenn man berücksichtigt, wie schlecht derzeit die Leistungen der DLV-Athleten sind?
Nachdem der des Dopings belastete DLV-Trainer Werner Goldmann entlassen wurde, haben sich jetzt mehrere Werfer, unter anderem Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch, für die Wiedereinstellung des ehemaligen DLV-Coachs stark gemacht.
„Die Gründe der Anschuldigungen sind 25 Jahre her. Mörder sind nach solchen Zeiten amnestiert, entlassen oder rehabilitiert, aber im Fall Goldmann gibt es keine Frist“, war in einem offenen Brief von 20 Athleten an das Bundesministerium des Inneren (BMI), den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zu lesen.
Vor den Olympischen Spielen in Peking wurden Doping-Vorwürfe aus seiner DDR-Trainer-Vergangenheit laut. Goldmann hatte die Vorwürfe bestritten und die vom DOSB geforderte Ehrenerklärung unterzeichnet. Als Folge wurde der Vertrag des 58-Jährigen mit dem DLV zum 1. Januar gekündigt.
Zu den Werfern zählen unter anderem der ehemalige Diskus-Schützling Goldmanns Robert Harting, Franka Dietzsch, die Kugelstoßerinnen Petra Lammert und Nadine Kleinert, der Kugelstoßer Ralf Bartels und Peter Sack sowie Speerwerferin Christina Obergföll. „Wer aus der alten Riege wird der Nächste sein? Wird jedem ehemaligen Sportler ohne weiteres Glauben geschenkt, auch wenn es dafür keine Beweise gibt?“, stand in dem Schreiben weiter.
Hier sind Robert Harting und sein Coach Werner Goldmann noch vereint: