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Friedek: Klage gegen den DOSB

Autor: Andreas
abgelegt in: Springen

Friedek reichte Klage gegen den DOSB ein und besteht auf 120.000 Euro Schadenersatz. Der frühere Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek verklagt den DOSB wegen Nicht-Nominierung für Olympia.

Friedek ist der erste Athlet, der den Deutschen Olympischen Sportbund aufgrund einer Nicht-Nominierung für Olympia verklagt. Er fordert in dem, heute in Frankfurt/Main beginnenden, Prozess einen Schadenersatz in Höhe von 120.000 Euro, welcher die Sponsorengelder ausgleichen soll, die Friedek aufgrund der Teilnahme-Verwehrung für die Sommerspiele in Peking 2008 verloren gegangen seien. Vertreten wird der Athlet vom Anwalt und Sportrechtler Michael Lehner, der schon häufiger prominente Sportler, vor allem in Fällen von Doping, vor Gericht vertrat.
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Und gut 14 Tagen ist es soweit. Die Die Leichtathletik Hallen EM im italienischen Turin.

Italien wird somit zum 4. Gastgeber für eine Halle EM. 1978 und 1982 richteten sie die Hallen EM in Mailand und 1992 in Genua aus.

Es werden 38 Athletinnen und Athleten erwartet. Ein gutes Ergebnis, lies Vizepräsident Prof. Dr. Emrich verlauten.

Die größten deutschen Hoffnungen liegen dabei vor allem auf Ariane Friedrich – die deutsche Hoffnung im Hochsprung. Die 25-jährige gilt als die Überfliegerin im Hochsprung.

Hochsprung © Flickr by l-i-n-k

Auch die deutsche Silke Spiegelburg wird im Stabhochsprung vertreten sein.
Ebenso die Zweitplatzierte Anna Battke und  Kristina Gadschiew auf dem dritten Platz werden ebenfalls bei der Hallen EM in Turin anzutreffen sein. Für die Männer werden Alexander Straub und Danny Eckert antreten, während es für Tim Lobinger mit dem vierten Platz nicht gereicht hat.

Disziplin Weitsprung: An den Start gehen Sebastian Beyer, Nils Winter und Christoph Stolz. Alle 3 sind stolz, ins Finale gekommen zu sein. Man darf also gespannt sein, was die Jungs an Rekorden aufstellen werden. Für Melanie Bauschke waren es 6,51m welches sie für’s Finale qualifizierten.

Andre Niklaus der Weltmeister von 2006 im Siebenkampf wird ebenfalls antreten. Bei den Frauen haben sich haben sich Sonja Kesselschläger und Christine Schulz qualifiziert.

In Peking überraschte Raul Spank mit einem fünften Platz. In diesem Jahr hat der 20-jährige bislang 2,30m erreichen können. Tim Riedel  ist der zweite Hochspringer, der die Norm gepackt hat.Und für Meike Kröger ist bereits allein  Qualifikation schon ein Erfolg, sagt sie.

Christian Blum musste seine Teilnahme bei der Kurzdistanz 60 m leider aufgrund einer Verletzung kurzfristig absagen. Dafür ist der Deutsche Meister Stefan Schwab mit dabei, was bei den Frauen auf Verena Sailer zutrifft.

Beim Dreisprung qualifizierte sich Katja Demut, mit einem Sprung von 14,06m, nach Turin. Bei den Männern wird niemand teilnehmen.

24 Männer und 14 Frauen sind gemeldet und sollen die Farce von 4 Medaillen vor 2 Jahren wettmachen oder zumindest ausgleichen.

Der Startschuss für Leichtathletik Hallen-EM in Turin 2009 beginnt am 6. März um ab 9.30 mit den ersten Bewerben. Die Eröffnungszeremonie findet dann um 15 Uhr statt. An allen drei Tagen gibt es ein dicht aneinander folgendes Programm, das sich in die Vormittags-Session und in die Nachmittags-Session untergliedert.

Auf  einen guten­ Wettkampf, welcher bitte ohne größere Dopingskandale vonstatten gehen möchte ;-) !


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Christian Olsson bleibt das Verletzungspech treu. Nun musste der Dreisprung-Olympiasieger den nächsten Rückschlag verkraften und kann verletzungsbedingt bei den am 8. August startenden Olympischen Spielen antreten. Sogar ein Karriereende zieht der Schwede in Betracht.

Grund allen Übels ist eine erneute Muskelverletzung, die sich Olsson bei seinem Comeback in Stockholm zugezogen hat. “Olympia ist passe, die Saison ist vorbei”, sagte er deprimiert der Zeitung “Expressen”. Dabei konnte der 28-Jährige beim Leichtathletik-Meeting durchaus überzeugen und überzeugte mit 17,00 Metern, die ihm am Ende den dritten Rang bescherten. Für den Dreispringer war es der erste Wettkampf der diesjährigen Saison. Zuvor musste er fast genau ein Jahr auf alle Wettbewerbe verzichten.

Kein Wunder, dass der Welt- und Europameister nun sogar über ein mögliches Karriereende nachdenkt. “Die heutige Entscheidung ist sicher ein großer Schritt Richtung Karrierende. Ich will noch einmal versuchen zurückzukommen, aber ich weiß nicht, ob sich das lohnt”, ergänzte Olsson, da er seit seinem Olympiasieg von Athen 2004 immer wieder von Verletzungen heimgesucht wird. So wurde er seit dem Gewinn des Golden-League-Jackpots schon viermal am Fuß operiert. Zudem werfen ihn immer wieder Knie- und Muskelverletzungen zurück.


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Olympia: Friedek-Klage wohl vergebens

Autor: Robert
abgelegt in: Springen

Charles Friedek muss wohl seine letzten Hoffnungen auf einen Start bei den Olympischen Sommerspielen begraben. Der Dreispringer wird aller Voraussicht nach nicht vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nominiert.

Um doch noch seinen Start durchzuboxen, hat sein Heimatverein, das Team Referenznetzwerk Leverkusen, rechtliche Schritte eingeleitet, die aber nun zurückgewiesen wurden. “Das Landgericht Frankfurt hat eine Einstweilige Verfügung gegen die Nicht-Nominierung abgelehnt”, ließ der Vereinsvorsitzende Dr. Manuel Grahmann verkünden. Am Samstag hatte der 36-Jährige per Einstweiliger Verfügung vor dem Deutschen Sportschiedsgericht in Frankfurt erwirkt, dass er für die Sommerspiele nachnominiert wird. Doch nun das Aus.

“Charles ist jetzt fix und fertig. Er geht gerade durch die Hölle”, sagte Grahmann weiter. Friedek hatte bis zum letzten Stichtag nur einmal die geforderte Norm von 17,00 Metern gemeistert. Am letzten Freitag sprang er beim Leichtathletik-Meeting in Luzern aber gleich zweimal über 17 Meter.


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Charles Friedek kann einem wirklich Leid tun. Beim Leichtathletik Meeting in Luzern feierte der frühere Dreisprung-Weltmeister den Tagessieg, durfte sich aber anschließend maßlos geärgert haben.

Mit der deutschen Jahresbestleistung von 17,09 Metern ließ der 36-Jährige der Konkurrenz keine Chance. Mit dieser Weite hatte er die geforderte Olympia-Norm von 17 Metern wie vorgeschrieben zum zweiten Mal geknackt. Doch leider 24 Stunden zu spät.

Denn als die deutschen Olympia-Starter bekannt gegeben wurden, hatte Friedek erst einen Sprung über 17 Meter (17,04) auf dem Konto. Entsprechend wurde der Leverkusener am Dienstag nicht für Peking nominiert. In Luzern sollte es aber nicht nur bei einem Sprung über 17 Meter bleiben. So konnte Friedek in einem weiteren starken Sprung einen Satz von 17,01 Meter machen. Aber wie gesagt, leider zu spät. Hinter dem wie entfesselt springenden Friedek wurde der Koreaner Kim Deok Hyung Zweiter. Dessen beste Sprung bei 16,96 Meter gemessen wurde.


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Charles Friedek ist auf einem guten Wege, sich das Ticket für die Olympischen Sommerspiele zu sichern. Der Dreispringer erfüllte beim Meeting in Wesel die doppelt gefordert B-Norm von 17,00 Metern.

AUf dem Sprung nach Peking: Charles Friedek © flickr / go_nils

Mit einer Weite von 17,04 Meter überbot der frühere Weltmeister die Norm aber nur denkbar knapp. Dennoch hat sich im DLV-Lager Optimismus verbreitet. “Für Charles Friedek, der sich in einer hervorragenden Verfassung befindet, ist das im Hinblick auf die Olympia-Qualifikaton bereits die halbe Miete”, sagte Elke Bartschat, die beim DLV als Disziplintrainerin im Dreisprung tätig ist.

Der 36-Jährige muss bis zu den deutschen Meisterschaften (5./6. Juli in Nürnberg) erneut die 17,00-Meter-Marke knacken. Gegebenenfalls hätte auch die einmal erbrachte Leistung von der A-Norm ausgereicht, die bei 17,10 Metern liegt.

Auch Nils Winter kann von der Teilnahme in Peking träumen. Der Leverkusener überbot zum dritten Mal die B-Norm von 8,05 Metern. In einem stark besetzten Feld setzte sich der dreimalige Deutsche Meister mit 8,09 Metern durch. Zweiter wurde der Südafrikaner Stephan Louw (8,03 m) vor James Beckford (8,00 m) aus Jamaika.


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