Das Feuerwerk der Turnkunst wird zurecht als Europas erfolgreichste Turnshow bezeichnet. Die besten Sportler, Entertainer und regionalen Gruppen gepaart mit raffinierter Musik und Lichteffekten entpuppten sich als ein Rezept mit großem Potenzial.
Scheinwerfer huschen durch das gebannte Publikum und finden schließlich ihr Ziel. In der Mitte der Bühne schwingen fünf Turner haarscharf aneinander vorbei, dazu spielt fetzige Musik. Ein wahres Feuerwerk das sich da seit nun genau 25 Jahren in ausgewählten deutschen Hallen abspielt. weiterlesen »
Der Weltcup-Rhythmus im Turnen wird nur ein Jahr nach seiner Einführung nun schon wieder reformiert und soll so für mehr Übersichtlichkeit sorgen.
Der neue Weltcup-Rhythmus im Turnen sieht vor, dass die Serien nicht mehr innerhalb eines Kalenderjahres, von März bis Dezember, sondern jahresübergreifend terminiert werden. Künftig sollen sie in einem Zeitraum von Oktober bis April stattfinden, wie die Vertreter des Turn-Weltverbandes FIG auf einer Pressekonferenz in Tokio verkündeten. Der jetzige Modus sei zu lang und unübersichtlich, begründete Wolfgang Willam, der Chef der Wettkampfkommission der FIG, die Neuerung. In der nun entstehenden Übergangsphase wird es 2012/13 eine Serie mit sechs statt der bisherigen vier Weltcups im Mehrkampf geben, was dazu führt, dass New York und Tokio je zweimal als Wettkampf-Stationen dienen werden.
weiterlesen »
Die Turn-Europameisterschaften werden vom 2. bis 5. April in Mailand ausgetragen. Ausgerechnet vor diesem großen Event wird Joeline Möbius in ihrer Vorbereitung zurückgeworfen. Die Chemnitzer Olympiaturnerin muss wegen Rückenproblemen auf die Teilnahme an einem Nationalmannschafts-Trainingslager in den USA verzichten.
Chef-Trainerin Ulla Koch erklärte zu dem Verzicht von Joeline Möbius: „Sie hat Rückenprobleme, die besser hier weiter therapiert werden.“ Das Nationalteam wird vom 2. bis 10. Februar im texanischen Plano zusammen mit der amerikanischen Olympiasiegerin Nastia Liukin ein Trainingscamp bestreiten.
Somit wird mit Anja Brinker aus Herkenrath nur eine DTB-Turnerin aus dem Olympiateam von Peking in die Staaten fliegen. Die Tübingerin Marie-Sophie Hindermann und die Olympia-Zweite Oksana Chusovitina aus Köln können nach einer Achillessehnen-OPs noch nicht starten.
Fabian Hambüchen wird nach seiner Operation am Finger erstmals zum Saisonstart am 21. Februar beim American Cup antreten. Der Reckweltmeister wird in Chicago unter anderem auf den Olympia-Dritten Benoit Caranobe aus Frankreich, den Russen Juri Rjasanow, Flavius Koczi aus Rumänien und den Amerikaner Joseph Hagerty treffen.
Bei dem Feld der acht Damen wird die Tübingerin Kim Bui den DTB vertreten und in Chicago ihre Premiere beim American Cup feiern. „Kim hat sich im Trainingswettkampf hervorragend präsentiert und sich daher ihre Teilnahme in den USA redlich verdient“, sagte Cheftrainerin Ulla Koch zu der Teilnahme von Bui. Gegnerinnen der 20-Jährigen werden unter anderen Silbermedaillen-Gewinnerin von Peking mit der US-Mannschaft, Bridget Sloan, die Britin Rebecca Downie und Koko Tsurumi aus Japan sein.
Traditionell ist der American Cup das Eröffnungsturnier der internationalen Turn-Saison, wobei die Männer und Frauen jeweils im Mehrkampf antreten. Hoffen wir, dass unser Turnstar Fabian Hambüchen nach der OP wieder voll genesen ist und mit diesen hochkarätigen Turnern mithalten kann!
Kim Bui wird den DTB in Chicago vertreten:
Der SC Cottbus hat sich zum dritten Mal in Folge den Titel der Deutschen Turn Liga (DTL) gesichert. Die Lausitzer setzten sich in einem denkbar knappen Finale gegen die favorisierte KTV Straubenhardt um Turnstar Fabian Hambüchen durch. Auch bei den Frauen jubelten am Ende die Ostdeutschen.
Mit einem 36:31 feierte der SC Cottbus den achten Titel und darf sich nun als alleiniger Rekordmeister betiteln. Zuvor hielten die Lausitzer zusammen mit dem TurnTeam Stuttgart den Rekord mit sieben Titeln. weiterlesen »
Beim Finale der Turn-Bundesliga am 13. und 14. Dezember in Heidelberg/Eppelheim kommt es zu einem Aufeinandertreffen erster Turn-Güte. Der Deutsche Meister 2006 und 2007 aus Cottbus wird sich mit dem Herausforderer und diesjährigen Titelfavoriten aus Straubenhardt messen.
In beiden Turner-Riegen sind Olympia-Teilnehmer von Peking und WM-Athleten vertreten, die bei der Turner-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland die Zuschauer begeisterten.
In der Cottbuser Mannschaft turnen Philipp Boy, Robert Juckel, Steve Woitalla und Roman Zozulya fahren zur Titelverteidigung nach Heidelberg. Herausforderer Straubenhardt will mit dem Rumänen Marian Dragulescu, Thomas Taranu, Marcel Nguyen, Robert Gal und dem Turnstar Fabian Hambüchen den Cottbuser Titel-Hattrick vereiteln.
Bei den Frauenwettkämpfen will in der 1. Liga das EnBW Turnteam Stuttgart-Ulm seinen Meistertitel von 2007 verteidigen. Die Herausforderer sind das Turnteam Toyota Köln, TuS Chemnitz-Altendorf und der TV Hoffnungsthal.
Deutschlands Turnerinnen und Turner sind für den DTB-Pokal und die erstmals ausgetragene Champions Trophy am kommenden Wochenende hoch motiviert. Vor allem die Herren um Weltmeister Fabian Hambüchen möchten in der Stuttgarter Porsche-Arena gegen die hochkarätige internationale Konkurrenz um den Sieg mitkämpfen.
„Keine Frage, es sind sehr starke Leute in Stuttgart dabei, aber wir werden uns nicht verstecken und wollen uns vor eigenem Publikum optimal präsentieren“, erklärte Herren-Trainer Andreas Hirsch die Vorgabe. Neben Fabian Hambüchen nominierte der Coach auch Philipp Boy für den Mehrkampf. „Wenn bei Fabian am Sonntag alles passt, ist er sicherlich einer der Favoriten“, meinte Hirsch gegenüber dem Internetauftritt „turn-team.de“ zum Olympia-Dritten von Peking.
Am seinem Spezialgerät ist der 21-Jährige Topfavorit. “Hier ist Fabian sicherlich in der Favoritenstellung aber auch ein Epke Zonderland ist ein Ausnahmeathlet und immer eine Gefahr“, sagte der Trainer zu der niederländischen Konkurrenz. Außerdem will der Wetzlarer Turner in den Einzel-Disziplinen Boden, Sprung und Barren bestechen.
Sein Teamkollege Philipp Boy wird im Einzel am Reck und Pauschenpferd starten. Auch Matthias Fahrig will bei der Champions Trophy um Weltcup-Punkte kämpfen „Matthias Fahrig kommt mit guten Platzierungen aus den vorangegangenen Worldcups nach Stuttgart. Wir können gespannt sein, wie er sich präsentieren wird. Robert Weber soll sich an Pauschenpferd und Ringe möglichst gut in Szene setzen und für Thomas Taranu soll der DTB-Pokal ein Einstieg in das internationale Geschehen sein“, erklärte der Berliner Coach zu seinem Team.
Zeitplan
15.11. | 13.00 Uhr – 18.00 Uhr | Finals DTB-Pokal
16.11. | 13.00 Uhr | Mehrkampf Champions Trophy
16.11. | 16.00 Uhr | Siegerehrung Champions Trophy
Schock für Oksana Chusovitina und ganz Turn-Deutschland! Die 35-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Silber im Sprung holte, hat sich beim Swiss Cup in Zürich die Achillessehne gerissen. Die Verletzung zog sie sich bei ihrer Turn-Übung zu. weiterlesen »
Matthias Fahrig hat in seiner Spezial-Disziplin Sprung beim Turn-Weltcup in Ungarn einen Erfolg gefeiert. Zudem landete der 22-Jährige, der gut ein Jahr aus disziplinarischen Gründen aus der deutschen Nationalmannschaft verbannt, beim Barren auf dem fünften Platz.
Nach seinen beiden Finalsprüngen hatte Fahrig 16,200 Punkte auf dem Konto und gewann vor Koji Yamamuro (16,012 Punkte) aus Japan und dem Niederländer Jeffrey Wammes (15,887 Punkte). Dabei bot er mit dem Überschlag-Doppelsalto vorwärts gestreckt und den Kasamatsu zwei Übungen mit dem Ausgangswert 6,6. weiterlesen »
Matthias Fahrig hat nach anderthalb Jahren ein starkes Comeback in der deutschen Turn-Nationalmannschaft gefeiert.
Beim Weltcup im ungarischen Szombathely zog der 22-Jährige in drei Finals und durfte sich somit über eine optimale Ausbeute freuen. Dabei hatte Fahrig nach den Vorkämpfen im Sprung mit 15,975 Punkten die Führung übernommen und gilt am Sonntag als Favorit. Beim Barren rutschte der Hallenser als Achter gerade noch so in den Finalkampf, während er Boden eine starke Kür hinlegte und mit 14,750 Punkten den zweiten Platz eingenommen hat. weiterlesen »