Die 69. ISTAF Berlin wurde zu einer Sternstunde der deutschen Leichtathletik. Zum Abschluss des Wochenend-Meetings im Berliner Olympiastadion gewannen fünf deutsche Athleten, der Kenianer Davis Rudisha lief einen Weltrekord über 800 Meter.
Obwohl die Berliner ISTAF in die zweite Liga der Leichtathletik herabgestuft wurde und nicht mehr Teil der Diamond League ist, wurde sie für die deutschen Leichtathleten zu einem vollen Erfolg.
Vor mehr als 45.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion beschenkte sich Speerwerferin Christina Obergföll zu ihrem 29. Geburtstag selbst. Mit 67,57 Metern warf Obergföll eine Jahresbestweite und war von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen. Zum Dank gab es ein Geburtstagsständchen aus den Reihen des Publikums. weiterlesen »
Hochspringerin Ariane Friedrich muss ihre Teilnahme an der Leichtathletik-WM vom 12. bis zum 14. März in Doha/ Katar absagen. Wegen einer Knieverletzung rät ihr Arzt, kurz zu pausieren, um die Freiluftsaison nicht zu gefährden.
Während des Lauftrainings hatte Ariane Friedrich plötzlich einen stechenden Schmerz im Knie verspürt. Ihr Trainer Günter Eisinger verlautete, es habe keinen Sturz oder Unfall gegeben, dennoch habe ihr der Arzt geraten, eine kurze Pause einzulegen.
Bei der Hallen-WM galt Friedrich als Favouritin im Kampf um die Medaillen. Nun sei sie am Boden zerstört, so Eisinger, für das Team eine Katastrophe. Auch Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), bedauert Friedrichs Ausfall, bitter sei das nach ihrem leistungsstarken Saisonverlauf. weiterlesen »
Mit der dritten deutschen Goldmedaille bei der U23-Europameisterschaft im litauischen Kaunas sorgt die Berliner Leichtathletin Melanie Bauschke für einen rühmlichen Abschluss. Mit 6,83 Metern schaffte sie es auf dem ersten Platz beim Stabhochsprung.
Ebenfalls eine Medaille, allerdings eine Silberne, gewann Melanie Bauschke mit überraschenden 1,89m im Hochsprung. Sie sicherte sich damit die Führung in der deutschen Bestenliste und kann sich sogar noch Hoffnung auf den dritten deutschen WM-Startplatz in Berlin machen.
‘Bei dem Sprung hatte ich endlich mal wieder dieses Fluggefühl, von dem immer alle reden. Da wusste ich schon, dass es weit gegangen sein muss’, so die 21-Jährige. weiterlesen »
Das traditionelle Leichtathletiktreffen, das „Grand Prix Meeting“ findet bereits seit 1961 in Ostrava statt und jährt sich 2009 zum 6. Mal.
Der sportliche Wettkampf wird als bisher einziges Treffen in der Tschechischen Republik, und ihren Nachbarländern, im Rahmen des IAAF Grand Prix ausgetragen und hat sich mittlerweile zu einem der größeren Sport-Events etabliert.
Der 17. Juni. 2009 für jeden Fan der Leichtathletik ein besonderes Datum und vielleicht unterstreichen sie den 17. Juni 2009 schon mal rot.
Denn auf dem spektakulären Treffen der World Athletic Tour (IAAF GRAND PRIX) – dem 48. Golden Spike – wird man viele Stars aus der Leichtathletik-Szene antreffen.
Unter anderem die Olympiasiegerin Pamela Jelimo aus Kenia und Dayron Robles aus Kuba wird dabei sein. Letzterer stellte letztes Jahr Ostrava einen neuen Weltrekord im 110m Hürdenlauf auf.
Auch die Weltmeistern im Hochsprung Blanka Vlasicova wird in Ostrava antreten, ebenso der derzeit größte Star in der tschechischen Leichtathletikszene: Die Weltrekordhalterin im Speerwurf Barbora Spotakova wird zum dem sportlichen Ereignis erwartet.
Das “Golden Spike Meeting” in Ostrava ist die zweitgrößte Leichtathletik-Veranstaltung nach der ISTAF im Berliner Olaympia-Stadium im Juni 2009.
Der ganze Wettkampf der Athleten wird live im TV übertragen und zwar am Mittwoch, den 17.06. 2009 von 18 Uhr bis 20.30 auf Eurosport.
Und gut 14 Tagen ist es soweit. Die Die Leichtathletik Hallen EM im italienischen Turin.
Italien wird somit zum 4. Gastgeber für eine Halle EM. 1978 und 1982 richteten sie die Hallen EM in Mailand und 1992 in Genua aus.
Es werden 38 Athletinnen und Athleten erwartet. Ein gutes Ergebnis, lies Vizepräsident Prof. Dr. Emrich verlauten.
Die größten deutschen Hoffnungen liegen dabei vor allem auf Ariane Friedrich – die deutsche Hoffnung im Hochsprung. Die 25-jährige gilt als die Überfliegerin im Hochsprung.
Auch die deutsche Silke Spiegelburg wird im Stabhochsprung vertreten sein.
Ebenso die Zweitplatzierte Anna Battke und Kristina Gadschiew auf dem dritten Platz werden ebenfalls bei der Hallen EM in Turin anzutreffen sein. Für die Männer werden Alexander Straub und Danny Eckert antreten, während es für Tim Lobinger mit dem vierten Platz nicht gereicht hat.
Disziplin Weitsprung: An den Start gehen Sebastian Beyer, Nils Winter und Christoph Stolz. Alle 3 sind stolz, ins Finale gekommen zu sein. Man darf also gespannt sein, was die Jungs an Rekorden aufstellen werden. Für Melanie Bauschke waren es 6,51m welches sie für’s Finale qualifizierten.
Andre Niklaus der Weltmeister von 2006 im Siebenkampf wird ebenfalls antreten. Bei den Frauen haben sich haben sich Sonja Kesselschläger und Christine Schulz qualifiziert.
In Peking überraschte Raul Spank mit einem fünften Platz. In diesem Jahr hat der 20-jährige bislang 2,30m erreichen können. Tim Riedel ist der zweite Hochspringer, der die Norm gepackt hat.Und für Meike Kröger ist bereits allein Qualifikation schon ein Erfolg, sagt sie.
Christian Blum musste seine Teilnahme bei der Kurzdistanz 60 m leider aufgrund einer Verletzung kurzfristig absagen. Dafür ist der Deutsche Meister Stefan Schwab mit dabei, was bei den Frauen auf Verena Sailer zutrifft.
Beim Dreisprung qualifizierte sich Katja Demut, mit einem Sprung von 14,06m, nach Turin. Bei den Männern wird niemand teilnehmen.
24 Männer und 14 Frauen sind gemeldet und sollen die Farce von 4 Medaillen vor 2 Jahren wettmachen oder zumindest ausgleichen.
Der Startschuss für Leichtathletik Hallen-EM in Turin 2009 beginnt am 6. März um ab 9.30 mit den ersten Bewerben. Die Eröffnungszeremonie findet dann um 15 Uhr statt. An allen drei Tagen gibt es ein dicht aneinander folgendes Programm, das sich in die Vormittags-Session und in die Nachmittags-Session untergliedert.
Auf einen guten Wettkampf, welcher bitte ohne größere Dopingskandale vonstatten gehen möchte
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Zur Zeit ist Ariane Friedrich im deutschen Hochsprungsport das Maß aller Dinge. Beim Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe übersprang sie jetzt die 2,05m Marke und setzte sich damit vor ihre Dauerkonkurrentin Blanka Vlasic an die Spitze der Weltrangliste.
Vor 4.500 Zuschauern in der Europahalle in Karlsruhe lieferte die Frankfurterin somit eine der drei Weltjahresbestmarken des Abends ab. Sie gewann damit den 2-Meter-Wettbewerb, da sie im Gegensatz zu der höhengleichen Blanka Vlasic sowohl die 2,05m als auch 2,03m auf Anhieb übersprang. Hätte sie auch die 2,07m überwunden, wäre der Rekord von Heike Henkel aus dem Jahre 1992 eingestellt gewesen.
Außerhalb der Sporthallen ist die 25-Jährige angehende Polizeikommissarin.
Ihre größten Erfolge waren bis dato der Gewinn der U-20-Junioren-Europameisterschaft 2003, die Deutschen Meistertitel in den Jahren 2004, 2007, und 2008 sowie die Deutschen Hallenmeistertitel im Hochsprung 2004, 2006 und 2007.
Bei den olympischen Spielen 2008 startete Ariane Friedrich als deutsche Medaillenhoffnung in den Hochsprungwettbewerb, scheiterte aber an 1,99m und wurde schließlich Siebte.
Doch zur Zeit läuft alles wieder nach Plan für die geborene Nordhausenerin. “Hochsprung ist Kopfsache” sagte sie einmal dem Hessischen Rundfunk in einem Interview.
Wenn es danach geht, muss die nun Weltranglistenerste momentan in wahrer Hochstimmung sein.
Iwan Uchow war beim Moskauer Hallenmeeting “Russischer Winter” der gefeiert Held des Abends. Während das Hoschsprung-Ass, diesmal nüchtern, nur knapp einen Rekord verpasste, verlief die Veranstaltung für Deutschlands Stabhochsprung-Nachwuchsstar Raphael Holzdeppe sehr frustrierend.
Iwan Uchow gewann im Hochsprung mit starken 2,35 Metern. Damit verbesserte der 22-jährige russische Shootingstar seine Weltjahresbestleistung um einen Zentimeter. Nachdem ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen war, wollte Uchow den russischen Hallenrekord knacken. Die 2,41 Meter riss er jedoch dreimal ganz knapp, was seine Leistung nicht schmälerte.
Im September sorgte Uchow in Lausanne für einen Skandal, als er betrunken zum Wettkampf antrat. Bei der Anfagshöhe von 2,17 Metern “sprang” er unter der Latte hindurch und blieb dann erstmal einige Zeit auf der Matte liegen…siehe Video!
Weniger erfreulich verlief das Meeting für Raphael Holzdeppe. Für den 19-Jährige war der Stabhochsprung-Wettbewerb frühzeitig beendet. Er scheiterte gleich dreimal an seiner Einstiegshöhe von 5,41 Metern und legte einen “Salto nullo” hin.
Den Sieg sicherte sich Renaud Lavillenie. Der 22-jährige Franzose gewann mit der Bestleistung von 5,81 Metern.
Den Start in die Hallensaison hat Tim Lobinger mal so richtig verpatzt. Beim Meeting im Göteborger Scandinavium scheiterte der Stabhochspringer schon an seiner Anfangshöhe. Wesentlich besser machte es Ariane Friedrich. Der Hochspringerin reichte dabei eine durchschnittliche Leistung.
Eigentlich sollte Tim Lobinger die 5,35 Meter locker bewältigen können. Doch in Göteborg erwischte der frühere Hallenweltmeister einen ganz schwachen Tag und riss seine Einstiegshöhe gleich dreimal. Einen neuen Angriff auf die EM-Norm von 5,70 Metern will Lobinger am Sonntag in Leipzig unternehmen.
Den Sieg in Göteborg teilten sich gleich zwei Athleten. Der russische Olympia-Zweite Jewgeni Lubjanenko und Alhaji Jeng aus Schweden reichten dabei schon 5,55 Meter. weiterlesen »
Viel hat man bislang noch nicht von ihm gehört. Doch es könnte sich lohnen, den Namen Mateusz Przybylko zu merken. Der Hochspringer von der LG Bielefeld hat bei den westfälischen Hallenmeisterschaften einen wahren Höhenrausch hingelegt.
Der 16-Jährige überquerte 2,14 m und verbesserte eben mal seine Freiluftbestleistung um schlappe elf Zentimeter – Wahnsinn. Für Przybylko nicht ganz so überraschend. “Die 2,12 m hatte ich schon im Kopf. Mit den 2,14 m hatte ich jedoch nicht gerechnet”, erklärte der Bielefelder. “Ich habe mich hinterher jedoch in einen Höhenrausch hineingesteigert.”
Auch die Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen war von seiner Leistung ganz angetan und wagte einen Blick in Zukunft. “Er hat einen tollen Wettkampf gezeigt. Falls er die 2,14 m bei den deutschen Jugendmeisterschaften wiederholt, kann er auf einen Medaillenrang hoffen.” weiterlesen »
Ariane Friedrich konnte im tschechischen Hustopece zum 13. Mal innerhalb eines Jahres die Zwei-Meter-Marke knacken. Am 29. Januar misst sich die DLV-Springerin in Göteborg (SWE) unter anderem mit der Weltmeisterin Blanka Vlasic aus Kroatien.
Ariane Friedrich zeigt sich derzeit in ausgezeichneter Form. Erst letzte Woche siegte die 25-Jährige in Hanau. Nun schaffte sie die magische Grenze der weiblichen Hochspringerinnen von zwei Metern letzten Samstag in Hustopece (CZE) schon im ersten Versuch. Dann lies die Athletin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) eine Höhe von 2,03 Metern auflegen, woran sie denkbar knapp scheiterte. “Obwohl ich höher springen wollte, bin ich zufrieden. Vor allem die zwei Meter waren ganz sicher”, erklärte die Olympia-Siebte von Peking. In der Halle gelang der Athletin von der LG Eintracht Frankfurt schon 2,02 Meter.
Am kommenden Donnerstag, den 29. Januar, wird Friedrich im schwedischen Göteborg auf die kroatische Weltmeisterin Blanka Vlasic treffen. Dieses Springen ist auch die Generalprobe für die Hallen-EM der Leichtathleten vom 6. bis 8. März in Turin.