Bei der Hallen-WM in Doha/ Katar hat Stabhochspringer Malte Mohr den zweiten Platz errungen und die Silbermedaille gewonnen. Teamkollege Alexander Straub holte Bronze ebenso wie Kugelstoßer Ralf Bartels.
Das 17-köpfige Team des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) staunte nicht schlecht, als am Samstag drei Athleten innerhalb einer halben Stunde Edelmetall gewannen. Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des DLV sprach von einem „herausragenden“ Wettkampftag, an dem sich der „positive Leistungsschub“ fortgesetzt habe. weiterlesen »
Lilli Schwarzkopf ist eine deutsche Siebenkämpferin und sie wechselt nun zur LG Rhein-Wied. Die 1983 in Kirgisistan geborene Siebenkämpferin wurde 2004 Deutsche Meisterin. Und bei der der Weltmeisterschaft 2005 in Helsinki belegte sie immerhin Rang 13. Nun wechselt Schwarzkopf vom LC Paderborn ins Rheinland. Was bedeutet das für ihre sportlich Karriere?
Lilli Schwarzkopf hat sich längst einen Namen gemacht im Siebenkampf. Erst 2007 verbesserte sie ihren persönlichen Rekord, bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Ōsaka, auf 6439 Punkte, welche Lillli den fünften Platz bescherten.
Ralf Bartels zeigte eine Woche vor Beginn der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Berlin, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit einer Weite von 21,11 Metern erreichte der Kugelstoßer aus Neubrandenburg beim Meeting in Cuxhaven den ersten Platz. Diese Top Form konnte der Berufssoldat das letzte mal vor drei Jahren bei der Europameisterschaft im schwedischen Göteborg abrufen, wodurch er sich den Titel holte.
Rechtzeitig zur WM zeigt das harte Training von Ralf Bartels Wirkung. Nachdem der Leistungssportler ehrlich frustriert bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 nicht antreten konnte, da ihn eine Wadenverletzung plagte, ist er nun wieder zurück und das mit voller Kraft. ‘Eine Olympische Medaille fehlt mir noch und das möchte ich auch noch schaffen’, verriet Bartels im Gespräch mit dem Deutschen Leichtathletikverband (DLV).
Seine Leistung von Cuxhafen bringt Bartels im weltweiten Saisonvergleich auf Platz sechs und damit hat er in Berlin eine sehr gute Chance auf das Siegertreppchen zu kommen.
Im Sportzentrum von Neubrandenburg trainiert Ralf Bartels unter den kritischen Blicken von Gerald Bergmann, der den Europameister schon seid vielen Jahren unterstützt. Nachdem er bereits ab einem Alter von zwölf Jahren die Sportschule in Neubrandenburg besuchte, folgte recht bald das erste Edelmetall. 1995 wurde er Junioren-Europameister. weiterlesen »
Tolles Comeback für Petra Lammert. Die Kugelstoßerin hat am Wochenende ihren ersten Wettkampf nach ihrer Verletzungspause wegen einer Ellenbogenverletzung gewonnen. Sie setzte sich knapp vor Nadine Kleinert durch.
Im vierten Versuch stieß Lammert die Kugel auf die Sieges-Weite von 18,57 Metern. Auf dem zweiten Platz landete Nadine Kleinert, die in ihrem besten Versuch auf 18,52 Meter kam. Doch viel wichtiger als der Sieg, dürfte für Lammert ihre körperliche Genesung sein.
Bein den Männern gewann Candy Bauer. Der für den LV Thum startende Bauer holte sich mit der Bestweite von 18,23 Metern klar den Sieg vor David Storl. Der 18-jährige Shootingstar kam auf 17,80 Meter. Vor dem Herren-Finale hatte Storl bereits seine Ausnahmestellung der A-Jugendlichen untermauert. Mit der 6-Kilo-Kugel verbesserte er seinen erst zwei Wochen alten Jugendrekord im Kugelstoßen mit 20,59 Metern um 13Zentimeter.
Nadine Kleinert hat sich nach Überlegungen, eine neue Karriere als Boxerin zu beginnen, entschieden, doch weiterhin für die Leichtathletik ausgesprochen. Die Magdeburgerin will dem Kugelstoßen die Treue halten und noch einmal mit Blick auf die Heim-WM voll angreifen.
„Das war eine Entscheidung des Herzens. Ich stand nicht hundertprozentig hinter dem Boxen“, erklärte Nadine Kleinert in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Hauptmotivation der WM-Dritten war die Weltmeisterschaft 2009 in Berlin Für dieses Ziel möchte die 33-Jährige alles geben: „Ich will da nicht nur hinfahren, um teilzunehmen, sondern um die Medaillen mitkämpfen.“
In der vergangenen Olympia-Saison erreichte die Magdeburgerin ein hohes Kugelstoß-Niveau. In acht Wettkämpfen stieß sie 19,50 Meter oder mehr. Ihre Saisonbestleistung lag bei 19,89 Meter. Damit war Kleinert viertbeste Kugelstoßerin der Welt. Bei den Sommerspielen in Peking erzielte sie aber nur Platz sieben.
Ende gut, alles gut! Oder besser gesagt, fast alles gut. Denn mit einem zweiten Platz beim Weltfinale in Stuttgart darf sich Kugelstoßerin Nadine Kleinert über ein versöhnliches Saisonende freuen, nachdem sie bei den Olympischen Spielen mit Platz sieben noch enttäuschte. Die Magdeburgerin sicherte sich mit 19,42 Metern Rang zwei und zugleich eine Prämie in Höhe von 20.000 Euro. Den Sieg holte sich Olympiasiegerin Valerie Vili. weiterlesen »
Nadine Kleinert und Christina Obergföll haben sich durch ihren Erfolg beim DKB-Cup in Elstal bei Berlin den Jackpot in Höhe von 50.000 Euro geteilt. Während Kleinert im Kugelstoßen der Konkurrenz keine Chance ließ, lieferte sich Obergföll im Speerwerfen ein spannendes Duell mit Steffi Nerius. weiterlesen »
Christina Obergföll, die bei den Olympischen Spielen mit ihrer Bronzemedaille im Speerwurf die einzige Medaille für den DLV holte, will beim vierten und letzten Meeting des DKB-Cups in Berlin ihren Vorjahressieg verteidigen. Sollte sie auch in der Hauptstadt gewinnen, darf sie sich über den Jackpot in Höhe von 50.000 Euro freuen. Aber auch Nadine Kleinert will den Jackpot. weiterlesen »
Die deutschen Kugelstoßerinnen sind im Finale leer ausgegangen. Nadine Kleinert musste sich am Ende mit Platz sieben zufrieden geben, für Christina Schwanitz reichte es nur für Platz elf. Den Sieg sicherte sich eine Neuseeländerin. weiterlesen »
Den Namen David Storl sollte man sich merken. Denn der Kugelstoßer bescherte der deutschen Leichtathletik-Auswahl bei der U20-WM im polnischen Bydgoszcz einen Auftakt nach Maß und holte gleich am ersten Tag das erste Gold für Deutschland. Dabei sorgte Storl für einen neuen deutschen U20-Rekord.