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Lammert muss auf Olympia verzichten

Autor: Robert
abgelegt in: Werfen

Rückschlag für den DLV! Ohne Kugelstoßerin Petra Lammert wird der deutsche Leichtathletik-Tross die Reise zu den olympischen Spielen in Peking aufnehmen. Die 24-Jährige stürzte beim Training dermaßen unglücklich, dass sie sich ziemlich schwer am Ellenbogen verletzte.

Lammert wird die nächsten Wochen zwangshalber mit dem Training aussetzen müssen, so dass eine optimale Vorbereitung auf die Sommerspiele nicht gewährleistet ist. Entsprechend macht ein Peking-Start der EM-Dritten keinen Sinn.

“Empfindlicher Rückschlag”
“Dieser Unfall ist ein empfindlicher Rückschlag für unser Olympia-Team, weil Petra Lammert in den letzten Jahren gezeigt hat, dass sie gerade beim Saisonhöhepunkt zuverlässig eine Top-Platzierung erreichen kann”, sagte DLV-Cheftrainer Jürgen Mallow. “Wir hoffen, dass die anderen deutschen Kugelstoßerinnen diesen Ausfall wettmachen können.”

Penking-Teilnehmer stehen quasi fest
Damit dürfte in erster Linie Nadine Kleinert gemeint sein. Die 32-Jährige konnte immerhin bei den olympischen Spielen 2004 in Athen die Silbermedaille gewinnen und ist nun wieder Deutschlands größte Medaillen-Hoffnung. Zudem konnten in den letzten Wochen Denise Hinrichs und Christina Schwanitz mit guten Weiten deutlich über die Olympia-Norm aufwarten. Das Trio darf sich wohl auch über die Peking-Reise freuen. Denn eigentlich sollte es im Zuge der Deutschen Meisterschaften in Nürnberg zu einem Ausscheidungswettkampf zwischen Lammert, Kleinert, Hinrichs und Schwanitz kommen, aus dem drei Olympia-Teilnehmerinnen ermittelt werden sollten. Das hat sich aber nun erledigt.


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Dietzsch ohne Trainer nach Peking?

Autor: Robert
abgelegt in: Allgemein

Das leidige Thema Doping hält mal wieder Einzug in den Sport. Doch diesmal sind keine Athleten direkt beteiligt, sondern vielmehr Dieter Kollark.

Franka Dietzsch © flickr / pedemac

Kollark ist der Trainer von Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch und Kugelstoßerin Petra Lammert und soll zu DDR-Zeiten Athleten mit Dopingmitteln versorgt haben. Dies könnte nun zu Folge haben, dass die deutschen Medaillenhoffnungen Dietzsch und Lammert ohne Trainer zu den Sommespielen 2008 nach Peking reisen müssen.

Vorfall wird geprüft
Der TV-Sender “NDR” soll bei Recherchen bei der Birthler-Behörde auf Kollark aufmerksam geworden sein. Nun will der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB) den Verdacht prüfen. Von dem 63-jährigen Kollark, der zurzeit beim SC Neubrandenburg als Trainer tätig ist, wollte zu den Gerüchten keine Stellungnahme machen. “Wir werden den NDR bitten, die Unterlagen unseren unabhängigen Kommissionen für Stasi-Verwicklungen und Doping zur Verfügung zu stellen”, sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper. Anschließend werden diese Gremien dem Präsidenten des DOSB eine Empfehlung aussprechen, ob Kollark nun für die olympischen Spiele nominiert werden könne oder nicht.

Kollark war für Stasi tätig
Zudem war Kollark zu DDR-Zeiten als Spitzel tätig. Von 1984 bis 1989 hat er unter dem Decknamen “Alexander” Informationen über Spitzenathleten an die Stasi weitergeleitet. Für die Aufklärung sorgte die einstige Sprinterin Katrin Krabbe, die Kollark enttarnt hat.

Kollark war für die Stasi aktiv
Kollark arbeitete zudem von 1984 bis zum Fall der Mauer unter dem Decknamen “Alexander” als Inoffizieller Mitarbeiter für die Staatssicherheit und gab Informationen über Spitzenathleten weiter. Hierfür wurde er 1994 von der ehemaligen Sprinterin Katrin Krabbe enttarnt worden.


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Beim Hallen-Meeting in Fayetteville (USA) unterstrich der Weltklasse-Kugelstoßer seine momentan überragende Form und warf die Kugel auf 22,40 Meter. Dies ist die drittbeste jemals unterm Hallendach erzielte Weite und so langsam nähert Adam Nelson wikipedia ©Eckard Pechersich der 32jährige dem Weltrekord seines Landmannes Randy Barnes von 22,66 Meter. Damit verbesserte sich der Vizeweltmeister des vergangenen Jahres auf den dritten Rang der ewigen Bestenliste und vor liegen nur noch Randy Barnes und Ulf Timmerman.

Dass die weite für ihn nicht ganz unmöglich ist, hat er im Freien bereits nachgewiesen, wo Nelsons Bestmarke bei 22,51 Metern liegt. Der Kugelstoßer hat sich für dieses Jahr besonders viel vorgenommen, denn nach zwei Silbermedaillen in Sydney und Athen soll es diesmal bei den Olympischen Spielen in Peking endlich die Goldene werden. Nur einmal hatte Adam Nelson einen wichtigen Wettkampf für sich entscheiden können, als er bei der Weltmeisterschaft in Helsinki auf dem ersten Platz landete. Ansonsten wurde der charismatische Sportler, der vor seinen Stößen einige Rituale pflegt, bereits zweimal Olympia-Zweiter und dreimal Vizeweltmeister. Von den über 4.000 Zuschauern im Tyson-Center der Universität von Fayetteville wurde er bereits gefeiert, als ob er die Goldmedaille schon gewonnen hätte.

Für ein weiteres Highlight beim Hallenmeeting sorgte Altmeister Allen Johnson (USA) über die 60 Meter Hürden. In 7,60 Sekunden bewältigte der 36jährige die Strecke und macht sich berechtigte Hoffnungen auf Olympia.



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