Den Boston Marathon 2010 hat der Kenianer Robert Kiprono Cheruiyot gewonnen. Mit einer Bestzeit von 2:05:52 Stunden absolvierte er den ältesten Städte-Marathon der Welt und sorgte für Namenssalat bei der Zielankunft.
Der Kenianer Robert Kiprono Cheruiyot hat den Boston Marathon gewonnen. Schon wieder, möchte man meinen, und zwar aus zweierlei Hinsicht. Zum einen, weil die Afrikaner, ob männlich oder weiblich, scheinbar jede Langstrecken-Lauf-Disziplin gewinnen, zum anderen, weil der Name Robert K. Cheruiyot Marathonfans nur allzu bekannt vor kommt. weiterlesen »
Der Paderborner Osterlauf findet 2010 am 3. April statt. Traditionell wird der älteste bestehende deutsche Volks- und Straßenlauf am ersten Osterwochenende ausgetragen. Neben den Hauptläufen im Halbmarathon und über 10 Kilometer gibt es noch einen 5-Kilometer-Lauf sowie Wettbewerbe für Inlineskater, Handbiker und Walker.
Der Paderborner Osterlauf wurde 1947 zum ersten Mal veranstaltet und findet seitdem jedes Jahr am ersten Osterwochenende statt. Damit jährt sich der Paderborner Osterlauf am 3. April 2010 zum 64. Mal. Der älteste noch bestehende Volks- und Straßenlauf Deutschlands wurde bei seiner Erstveranstaltung 1947 noch über eine Distanz von 3,35 Kilometern ausgetragen. Die Streckenlängen des Paderborner Osterlaufs variierten in den ersten Jahren weiterlesen »
Der Hamburg Marathon findet 2010 am 25. April statt. Seit 2009 heißt er „Möbel Kraft Marathon Hamburg“. Veranstaltet wird der Hamburg Marathon vom Hamburger Leichtathletik-Verband. Wolfgang Götz ist zur Zeit Renndirektor. 2009 ist der Hamburg Marathon von der IAAF (International Association of Athletics Federations) als „Gold Label Road Race“ eingestuft worden.
Die Strecke des Hamburg Marathons 2010, die nach den Richtlinien des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) und der Association of International Marathons and distance Races (AIMS) vermessen wurde, ist seit seiner Gründung 1986 im Großen und Ganzen unverändert geblieben. Aufgrund weiterlesen »
Marathon Training besteht natürlich in erster Linie im Laufen. Doch Laufen ist eben nicht gleich laufen. Bei der Vorbereitung auf einen Marathon sollte man einige Dinge beachten, die nicht nur eine gute Zeit beim Marathonlauf ermöglichen, sondern auch vor Gesundheitsschädigungen bewahren.
Laufanfängern wird in der Regel empfohlen, mindestens ein Jahr, besser zwei, vor dem geplanten Marathonlauf mit dem Training anzufangen, um zu vermeiden, wie der antike Läufer, der dem Marathon zu seinem Namen verhalf, zu enden: ohne Training hatte der Mann der Legende nach die Marathondistanz hinter sich gelegt, um eine gute Botschaft zu überbringen, und war nach erledigter Aufgabe tot zusammengebrochen.
Je nach aktuellem Fitnesszustand sollte man sich also etwas Zeit nehmen, um einem individuellen Trainingsplan folgend den Marathon optimal vorzubereiten. Das Wichtigste am Marathon-Training ist regelmäßiges und langes Laufen, das von Woche zu Woche gesteigert werden sollte. Selbst ein Anfang auf dem Heimtrainer ist nicht abwegig, um den ersten Schritt zu machen. Auf diese Weise gewöhnt sich nicht nur der Körper allmählich an das Dauerlaufen, auch der Kopf braucht weiterlesen »
Gilbert Kirwa, der kenianische Marathonläufer hat es in Frankfurt allen gezeigt und gewann das Marathonrennen der Männer. Gilbert stellte in der Metropole am Main einen neuen Streckenrekord auf. Der 23jährige Kenianer lief die gesamte Strecke in einer Zeit von 2:06:14 Stunden.
Gilbert Kipruto Kirwa ist Marathonläufer und nahm erst im letzten Jahr zum ersten Mal an einer internationalen Laufveranstaltung teil. In Seoul ging er an den Start und übertraf die Erwartungen seines Trainingspartners Jason Mbote und legte ein rasantes Tempo vor.
Zum bereits 20. Mal findet der Silvesterlauf in Trier statt, der offiziell Bitburger-Silvesterlauf heisst, seit die Brauerei als Hauptsponsor fungiert (1995). Beim Trierer Silvesterlauf, den zwei Langstreckenläufer 1990 zum ersten Mal organisierten, finden verschiedene Läufe statt, neben den Rennen für die breiten Massen – keine Anspielung auf den Sponsor – finden auch je ein Lauf für Topathleten der beiden Geschlechter statt.
Während es bei den beiden Läufen für Männer (acht Kilometer) und Frauen (fünf Kilometer) durchaus athletisch und kämpferisch zugeht, sind die Volksläufe, von denen es auch welche für Kinder und Jugendliche gibt, mehr als Teile eines grossen, fröhlichen Volksfestes zu sehen.
Seit der Silvesterlauf in Trier von Sambarhythmen, Trillerpfeifen und massenweise Konfetti begleitet wird, spricht man denn auch von Trier als dem „Sao Paulo Deutschlands“: immerhin findet in der brasilianischen Metropole bereits seit 1925 ein internationaler Silvesterlauf statt, der auf ähnliche Weise wie der Bitburger-Silvesterlauf aus verschiedenen Läufen besteht, bei denen Athleten unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Kondition oder Disziplin teilnehmen.
Beim Trierer Silvesterlauf 2009 werden die Männer beim „Bitburger-Lauf der Asse“ wieder auf der rund 1,45 Kilometer langen Rundstrecke so lange weiterlesen »
Ronny Ziesmer begleitet eine tragische jedoch unvergleichlich beeindruckende und anspornende Lebensgeschichte. Der aus Brandenburg stammende Athlet war deutscher Meister im Mehrkampf und zählte unter den Turnern zum erweiterten Favoritenkreis für die Olympischen Spiele in Athen. Nach einem verunglückten Trainingssprung im Jahr 2004 ist der ehemalige Sportsoldat querschnittgelähmt.
Kurz nach diesem Unfall stürzte sich Ronny Ziesmer mit erstaunlichem Elan in das tägliche Training um den Rest an Nervenreflexen, die in seinen Armen steckten, zu erhalten.
Der Sportler scheint wenig Zeit damit verbracht zu haben über diesen Schicksalsschlag hinweg zu kommen und hat sich mit ganzer Kraft den neuen Lebensumständen gestellt.
Auf Anregung von Ronny Ziesmer hat die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) im Juli 2006 eine treuhänderische Stiftung unter dem Namen ‘Deutsche Stiftung Querschnittlähmung – Allianz der Hoffnung‘ (DSQA). gegründet. Seit Anfang der 90er Jahre gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, denen zufolge die Chance besteht, Gelähmte wieder gehend zu machen oder zumindest bestimmte Körperfunktionen teilweise wiederherzustellen. Ronny Ziesmer hat sich diese Überzeugung zu eigen gemacht und will seine Popularität nutzen, um zum Einen die nationale und internationale Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit der intensiveren Forschungsaktivitäten hinzuweisen und zum Anderen bei der Einwerbung von Forschungsmitteln mitzuwirken. Außerdem widmet sich Ronny Ziesmer inzwischen einem Studium der Biotechnologie an der Fachhochschule Lausitz.
Auch in sportlicher Hinsicht hat sich Ronny Ziesmer neue Ziele gesetzt. Der 30-jährige ist auf das Handbike umgestiegen und seit 2008 aktiver Fahrer. Nach nur 2:09:22 Sekunden fuhr er über die Ziellinie seines ersten Marathons. Diese sehr gute Zeit hätte selbst Reiner Pilz, Organisator der Rollstuhl- und Handbikewettbewerbe beim Berlin Marathon 2009 nicht für möglich gehalten. ‘Er ist eine Zeit gefahren, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte. Ich hatte eher mit drei Stunden gerechnet.’, so Pilz. Ein routinierter Begleiter fuhr mit Ziesmer über die 42,195km lange Strecke, der 63 Jahre alte Paralympics-Sieger Heinrich Köberle. Ziesmers nächstes Ziel sind vielleicht die Paralympics 2012 im Rahmen der Olympischen Spiele in London.
Am 04. Oktober 2009 heißt es zum dreizehnten Mal ‘Marathon op Kölsch’ in der Kölner Innenstadt. Als eines der wohl fröhlichsten Laufevents beschreiben die Veranstalter den Köln Marathon und preisen ihn als ‘Laufspektakel für die ganze Familie’ an. Auf der 42,195 Kilometer langen Strecke können sich Läufer, Skater, Handbiker und neuerdings auch die Schnellen unter den Walkern beweisen. Doch der Clou ist, auch Tretrollerfahrer werden zugelassen.
Bis zu 12.000 Teilnehmer werden dieses Jahr beim Köln Marathon erwartet. Die Strecke verläuft sternförmig durch die Innenstadt von Köln und bietet neben einem großartigem Publikum eine Sightseeing-Tour vorbei an den touristisch wertvollen Plätzen der Stadt.
Abseits der Strecke bietet der Köln Marathon auch für alle anderen Besucher reichlich Abwechslung. Eine Marathonmesse informiert über Neues aus den Bereichen Fitness und Training, sowie neue Produkte von Sportanbietern. Im Sport-Museum kann man sich über Alles rund um die Olympischen Spiele und Deutsche Spitzensportler informieren.
Der Köln Marathon ist nicht nur ein Fall für Profis im Laufen, auch Neueinsteiger sind gerne gesehen. Aber dann bitte nicht untrainiert, denn diese extreme Belastung kann sich kritisch auf den unvorbereiteten Körper auswirken. Mindestens ein halbes Jahr vor dem Marathon sollte man anfangen zu Trainerin und auf seine Ernährung achten. Die Intensität und Dauer der Vorbereitung ist natürlich immer von jedem selbst abhängig.
Die Veranstalter versprechen jedenfalls einen guten Background für Premierenläufer in Köln. Ein fröhliches Publikum unterstützt die Teilnehmer und verleiht ihnen Flügel der Motivation. Farbenfrohen Teilnehmer/innen, denen nicht einmal Wind und Wetter etwas anhaben kann, sorgen ganz nach Karnevalsmanier für Glücksgefühle auf der Strecke. Na dann ‘Köle alaf’ und viel Erfolg allen Teilnehmern!
Aus den amerikanischen Hoffnungen auf den Sieg beim Boston Marathon durch Kara Goucher und Ryan Hall ist nichts geworden. Der Äthiopier Deriba Merga und die Kenianerin Salina Kosgei gewannen den ersten Lauf des Jahres der Wold Marathon Majors (WMM) und sicherten sich 150.000 US-Dollar Preisgeld.
Die beiden Favorisierten Amerikanier Kara Goucher und Ryan Hall schafften es beim diesjährigen Boston Marathon jeweils lediglich auf Platz drei.
Deriba Merga, der bereits im Januar den Houston-Marathon gewinnen konnte, lief auch dieses Mal allen Konkurrenten davon und konnte mit komfortablen Vorsprung nach zwei Stunden acht Minuten und 42 Sekunden die Ziellinie des 113. Boston Marathon überschreiten.
Der Zweitplatzierte, der Kenianer Daniel Rono, benötigte mit 2:09:32 fast eine Minute länger für den Marathon.
Bei den Frauen reichte der Gewinnerin Salina Kosgei mit 2:32:16 eine Sekunde Abstand zu der Titelverteidigerin aus Äthiopien, Dire Tune, zum Sieg.
Der Vorstoß des Titelfavoriten Ryan Hall in der Führungsgruppe, der von Anfang an ein hohes Tempo ging, war die falsche Strategie für die hügelige Stecke von Boston. Als Deriba Merga nach 26 gelaufenen Kilometern begann, sich abzusetzen, konnten weder Ryan Hall noch Titelverteidiger Robert K. Cheruiyot mithalten. weiterlesen »
Ohne zu übertrieben, kann behauptet werden, dass Sabrina Mockenhaupt die beste deutsche Langstreckenläuferin dieser Tage ist. Erst am Sonntag konnte die 28-Jährige den 29. Berliner Halbmarathon vor der Kenianerin Hellen Kimutai gewinnen, weltspitze.
Jene Zeit von 1:08:43 für die 21 Kilometer durch die Innenstadt Berlin, mit der sie sich gegen tausende andere Läuferinnen aus insgesamt 85 Nationen durchsetzte, war zugleich auch ihre persönliche Bestleistung über diese Distanz.
„Mocki“, wie Sabrina Mockenhaupt auch genannt wird, war damit nur neun Minuten langsamer als der Sieger bei den Herren, der Kenianer Bernard Kipyego. weiterlesen »