Irina Mikitenko wird beim London-Marathon 2009 an den Start gehen und hofft dabei auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die 36-Jährige, die in der Olympia-Stadt 2012 im Frühjahr ihren ersten Marathon gewann, hat jetzt ihre Startzusage gegeben. Auch das extrem starke Teilnehmerfeld fürchtet sie nicht.
Neben Irina Mikitenko haben schon drei Top-Läuferinnen ihren Start für den London-Marathon am 26. April 2009 zugesagt. Mit von der Partie sind Weltrekordlerin Paula Radcliffe aus Großbritannien, die rumänische Olympiasiegerin Constantina Tomescu und die Weltmeisterin Catherine Ndereba aus Nigeria. Zudem wird auch die chinesische Olympiadritte Zhou Chunxiu an den Start gehen.
“Ich habe seit langem kein so starkes Feld bei irgendeinem Marathon gesehen. Das wird ein sehr, sehr spannendes Rennen”, sagte Mikitenko, die sich im November den Gesamtsieg der World Marathon Majors sicherte und dafür 500.000 Dollar Siegprämie erhielt.
Irina Mikitenko beim Marathon-Erfolg in Berlin
Mikitenko befindet sich bereits seit Anfang November im Training und wird zu Beginn des kommenden Jahres ein Trainingslager in Andalusien bestreiten. “Ich werde mich gut vorbereiten”, erklärte die gebürtige Kasachin.
Die deutsche Langstrecken-Spezialistin Irina Mikitenko hat am vergangenen Samstag ihren Vertrag beim Leichtathletik-Verein TV Wattenscheid 01 um ein weiteres Jahr verlängert.
“Wattenscheid ist der richtige Verein für mich”, meinte die gebürtige Kasachin nach ihrer Unterzeichnung.
Die 36-jährige Marathon-Läuferin fügte hinzu: “Hier wird die ganze Leichtathletik gefördert, nicht nur Sprint oder Wurf. Das ist sehr wichtig. Cheftrainer Tono Kirschbaum ist immer für mich da, ich kann mit den anderen ins Trainingslager fahren. Ich fühle mich einfach wohl in Wattenscheid.”
Irina Mikitenko hatte in diesem Jahr für ihren Ruhrgebieter Verein mit beachtlichen Leistungen für Aufsehen gesorgt. Sie wurde Deutsche Meisterin über 10 000 Meter und über 10 Kilometer auf der Straße. Bei den prestigeträchtigen Marathon-Läufen in London und Berlin erzielte die nur 48 kg leichte Läuferin des DLV deutschen Rekord und als Sahnehäubchen gewann sie den Jackpot der „World Marathon Majors“-Serie über 500 000 Dollar.
Paul Lekuraa hat am Sonntag den Athen-Marathon für sich entschieden. Der Kenianer siegte in einem spannenden Finish bei der 26. Auflage des Klassikers in 2:12:42 Stunden mit zwei Metern Vorsprung vor seinem Landsmann Julius Kiprotich.
Paul Kogo bewies mit Platz drei in 2:12:49 Stunden, dass auf den langen Laufdistanzen niemand an den Kenianern vorbeikommt. Paul Lekuraa war der fünfte Läufer aus seinem Land, der den historischen Kurs von Marathon hintereinander gewinnen konnte. Durch den profilierten Streckenverlauf in der griechischen Hauptstadt sind Weltklasse-Zeiten durch die Läufer nicht zu erzielen. Den Streckenrekordhalter ist der Olympiasieger von den Sommerspielen 2004, Stefano Baldini aus Italien, der den Kurs in 2:10:55 Stunden absolvierte. Die Zeit des 25-jährigen Lekuraas ist die achtbeste, die in Athen gelaufen wurde.
Beim letzten Sonntag ausgetragenen New York-Marathon sind zwei Teilnehmer ums Leben gekommen. Der italienische Marathonläufer Alberico Di Cecco wurde positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet.
Ein brasilianischer Läufer im Alter von 58 Jahren kollabierte nach dem Überqueren der Ziellinie beim bedeutendsten Marathon der Welt. Im Lennox Hill Hospital verstarb der Teilnehmer später. Ein 66 Jahre alter Läufer, der den Marathon gehend absolviert hatte, starb einige Stunden nach dem New York-Marathon an einem Herzinfarkt.
„Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Läufer nach einem solchen Event nicht wieder nach Hause kommen“, meinte Renn-Direktorin Mary Wittenberg betroffen. Die beiden Todesfälle sind die ersten seit 1994 gewesen. Laut der Manhattaner Feuerwehr mussten zudem während des Rennens mindestens zwei weitere Läufer, die Herzattacken erlitten, ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Bei dem Marathonläufer Alberico Di Cecco aus Italien konnte man das Blutdopingmittel EPO nachweisen. Laut dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) Italiens wurde der 34-Jährige bei den Landesmeisterschaften am 12. Oktober in Carpi positiv getestet. Nun wartet auf den Neunten bei Olympischen Spielen 2004 in Athen eine zweijährige Wettkampfsperre.
Paula Radcliffe hat einen mehr als versöhnlichen Saisonabschied gefeiert. Die Britin, die bei den Olympischen Spielen enttäuschte, gewann zum dritten Mal in ihrer Karriere den New York Marathon. Darüber hat sich auch Irina Mikitenko besonders gefreut. weiterlesen »
Am kommenden Sonntag fällt der Startschuss des berühmten New York Marathon. Obwohl Irina Mikitenko nicht am Start sein wird, hat sie die große Chance richtig abzuräumen. Denn bei diesem Marathon entscheidet sich auch, wer die Serienwertung 2007/08 der World Marathon Majors gewinnen wird. Mikitenko liegt auf Platz eins und ihr winken eine Siegerprämie von 500.000 Dollar.
Doch noch zwei Läuferinnen könnten der 36-Jährigen den Gesamtsieg streitig machen. Die ärgste Konkurrentin ist Gete Wami aus Äthiopien, die bereits im Vorjahr die WMM gewann. Doch Wami muss mindestens auf dem zweiten Platz landen, um Mikitenko die halbe Million noch wegzuschnappen. Denn laut Reglement, werden vier Marathon-Ergebnisse in die Wertung miteinfließen. Dabei werden nur die vier besten Ergebnisse berücksichtigt. weiterlesen »
Paula Radcliffe ist für ihre Mission “Titelverteidigung beim New York Marathon” bestens gerüstet. Nach zweimonatiger Pause meldete sich die 34-Jährige beim 10-Meilen-Lauf in Portsmouth zurück. Und wie!
Radcliffe kam nach 16,09 Kilometer und 51:11 Minuten als erste im Ziel des “Great South Run” an und unterbot damit den 17 Jahre alten Rekord um 30 Sekunden. Nachdem die Britin bei den Olympischen Spielen mit ihrem 23. Platz enttäuschte, will sie nun beim New York Marathon am 2. November ihren Titel verteidigen.
Radcliffe wieder selbstbewusst
“Ich fühle mich wieder richtig gut. Vor den Olympischen Spielen konnte ich verletzungsbedingt nicht so viel trainieren, doch diesmal habe ich viel trainiert”, erklärte Radcliffe. “An der Startlinie habe ich mich gleich viel selbstbewusster gefühlt, weil ich weiß, wie gut ich vorbereitet bin.”
Auf den zweiten Platz landetet die Portugiesin J. Augusto (53:15 Minuten) knapp vor M. Mukunzi (53:18 Minuten) aus Russland. Die Herrenkonkurrenz bei typischen britisch Wetterbedingungen entschied Bernard Kipyego aus Kenia in 46:42 Minuten für sich.
Der 27. Frankfurt Marathon bot Sport der absoluten Spitzenklasse. Bei den Frauen gewann Sabrina Mockenhaupt in neuer persönlicher Bestzeit von 2:26:22 Stunden, bei den Herren setzte sich ein Außenseiter durch. Wie die ersten 17, stammt auch er aus Kenia.
“Jetzt bin ich absolut platt, zum Schluss hat man so unglaubliche Schmerzen. Aber das Laufen ist wie eine Sucht”, erklärte eine freudestrahlende Mockenhaupt nach ihrer Marathon-Teilnahme. Die 27-Jährige, die im Vorjahr den Köln Marathon gewinnen konnte, wird sich jetzt aber erstmal ein paar Wochen Auszeit in Thailand gönnen, um den Akku wieder aufzuladen. weiterlesen »
Beim 26. Stadt-Marathon in Frankfurt am Main wurde schon vor dem Startschuss ein neuer Rekord aufgestellt. Und zwar haben die Veranstalter die Prämienzahlung ordentlich nach oben korrigiert. Über 75.000 Euro dürfen sich bei den Männern die Teilnehmer freuen, wenn sie eine Zeit von 2:07:00 Stunden unterbieten. Bei den Frauen liegt die Grenze bei 2:22:30 Stunden.
“Mehr gibt es nur in Berlin zu verdienen. Aber dann muss man Weltrekord laufen”, sagte Renndirektor Jo Schindler. Zudem winken 15.000 Euro für den Tagessieger und ein weiterer Bonus, wenn die Strecken-Bestzeit von 2:07:58 Stunden geknackt wird. weiterlesen »
Immer mehr Spitzensportler schwören im Wettkampf auf Kniestrümpfe die eigentlich für Menschen mit Thrombosen und anderen Venenproblemen entwickelt wurden. Berühmte Strumpfträger sind Marathon-Weltrekordlerin Paula Radcliffe aus Großbritannien oder die Langstreckenspezialistin Sabrina Mockenhaupt.
„Wenn ich in solchen Socken laufe, erhole ich mich schneller von den Belastungen, die ich meiner Wadenmuskulatur in Training und Wettkampf zumute“, meinte Radcliffe.
Laut dem 34-jährigen Marathon-Star ist Laufen mit diesen Strümpfen weniger stressig für die Muskulatur: „Einem Muskel, der während des Laufens stark schwingt, drohen stärkere Beschädigungen als einem, der von einem Strumpf gestützt wird.“
Auch DLV-Athletin Mockenhaupt hat bei jedem Wettkampf Kompressionsstrümpfe an. „Gerade nach einem Langstreckenlauf hatte ich oft geschwollene und schmerzende Beine. Seitdem ich Kompressionsstrümpfe trage, ist das deutlich besser geworden. Sie ermöglichen zudem einen festeren und dadurch schnelleren Abdruck beim Laufen – überhaupt empfinde ich eine leistungssteigernde Wirkung. Deshalb trage ich sie im Training wie im Wettkampf“, so die Kölnerin.
Die Strümpfe sollen der arbeitenden Muskulatur einen dosierten Gegendruck bieten. So soll die Blutzirkulation in der Wade verbessert werden. Resultierend ist eine optimierte Versorgung der Muskulatur mit Sauerstoff und eine schnellere Entsorgung des Laktats gewährleistet.
Die Kompressionsstrümpfe ermöglichen einen gleichmäßigen Druck auf die Arterien in den Waden, durch die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen zur Muskulatur fließt. Durch diesen Druck entspannt sich die Muskulatur in der Arterienwand, so dass sich der Durchmesser der Ader erhöht. Als Folge kann das sauerstoffreiche Blut schneller fließen.