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Alles überLeichtathletik und Turnen
 


Für Norman Müller sah es in den letzten zwei Jahren alles andere als rosig aus. Der Zehnkämpfer, dem der Sport alles bedeutet, stellt zunächst an sein Comeback keine großen Erwartungen.

Der 26-Jährige Norman Müller hatte sich immer eine sportliche Karriere erträumt und es schien auch lange Zeit so, als würde ihm dieser Wunsch erfüllt. Bereits in der sechsten Klasse wechselte er auf das Sportinternat in Halle. Mit genügend Selbstdisziplin und Fleiß kämpfte er sich bis an die Spitze, nahm sogar an den Leichtathletik Weltmeisterschaften in Osaka und Berlin teil. Doch dann musste er plötzlich harte Rückschläge in Kauf nehmen. weiterlesen »


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Friedek: Klage gegen den DOSB

Autor: Andreas
abgelegt in: Springen

Friedek reichte Klage gegen den DOSB ein und besteht auf 120.000 Euro Schadenersatz. Der frühere Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek verklagt den DOSB wegen Nicht-Nominierung für Olympia.

Friedek ist der erste Athlet, der den Deutschen Olympischen Sportbund aufgrund einer Nicht-Nominierung für Olympia verklagt. Er fordert in dem, heute in Frankfurt/Main beginnenden, Prozess einen Schadenersatz in Höhe von 120.000 Euro, welcher die Sponsorengelder ausgleichen soll, die Friedek aufgrund der Teilnahme-Verwehrung für die Sommerspiele in Peking 2008 verloren gegangen seien. Vertreten wird der Athlet vom Anwalt und Sportrechtler Michael Lehner, der schon häufiger prominente Sportler, vor allem in Fällen von Doping, vor Gericht vertrat.
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Lebenslängliche Sperren für Dopingsünder forderten die ehemaligen britischen Weltmeister Colin Jackson und Daley Thompson während einer Anti-Doping-Konferenz in London und heizten damit die Diskussion über den Umgang mit Sanktionen im Leistungssport an.

Jackson und Thompson vertreten damit die Meinung vieler Hardliner, denen zeitlich begrenzte Sperren der Sportler nicht weit genug gehen. Nur ein endgültiges Verbot an der Teilnahme von Wettkämpfen ist ihrer Meinung nach eine gerechte Bestrafung für Betrüger und ein wirksames Mittel im Kampf gegen Doping. Dass nun am Donnerstag die sogenannte Osaka-Regel durch den Internationalen Sport-Gerichtshof CAS gekippt wurde, dürfte die Sportler erneut auf die Barrikaden bringen.
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Claudia Pechstein ist die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin aller Zeiten. Die mehrfache Olympiasiegerin kann auf eine grandiose sportliche Karriere zurück blicken. Doch die Dopingvorwürfe in den letzten Jahren haben ihr deutlich zugesetzt, so dass sie sogar mit Selbstmordgedanken spielte.

Claudia Pechstein ist im deutschen Profi-Sport deutlich an der Spitze gewesen. Sie holte bei Olympia 5 Mal Gold, 2 Mal Silber und Bronze. Auch bei den Europa- und Weltmeisterschaften der letzten 18 Jahre war die ehrgeizige Sportlerin immer vorne mit dabei.
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Bei der Kunstturn-WM in Rotterdam verzichtet Fabian Hambüchen auf den Start am Sprung und am Boden. Der beste deutsche Turner fällt damit auch für die Titelkämpfe im Mehrkampf aus. Die Kunstturn Weltmeisterschaften finden vom 16. bis 24. Oktober 2010 statt.

Fabian Hambüchen @flickr / Wikipedia

Mehrkampf-Europameister im Turnen, Fabian Hambüchen, geht zur Kunstturn-WM in Rotterdam nicht an den Start von Boden und Sprung. Hambüchen ist an der Achillessehne verletzt.

Kunstturn-WM 2010

In Vorbereitung auf die Kunstturn-WM 2010 im niederländischen Rotterdam, hiess es für die deutsche Turnerelite um Fabian Hambüchen, ab nach Schaffhausen. Die Schützlinge um DTB-Trainer Andeas Hirsch mussten zur Generalprobe, einem Länderkampf zwischen der Schweiz, Deutschland und Rumänien.

Der als letzter Härtetest gedachte Wettbewerb sollte allerdings für Marcel Nguyen alles andere als gut verlaufen. Der frisch gebackene deutsche Mehrkampf-Meister zog sich in Schaffhausen einen Bruch des rechten Wadenbeins zu und fällt damit für die WM in Rotterdam (16. bis 24. Oktober) aus. weiterlesen »


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Elisabeth Seitz gewinnt WM-Qualifikation

Autor: Andreas
abgelegt in: Turnen

Kunstturnerin Elisabeth Seitz hat die erste WM-Qualifikation der deutschen Turner klar für sich entschieden. Die 18-jährige EM-Finalistin setzte sich im Trainingszentrum Kienbaum mit 53,05 Punkten souverän durch. Zweite wurde die Chemnitzerin Joeline Moebius.

Turngeräte @flickr/ Rick McCharles

Elisabeth Seitz ist 18 Jahre jung und deutsche Kunstturnerin. Sie ist spezialisiert auf den Stufenbarren und auf den Mehrkampf. Derzeit bereitet sie sich auf die deutschen Meisterschaften im Turnen am 11. und 12. September in Berlin vor.

Elisabeth Seitz qualifiziert sich für WM

Sie galt bereits im Vorhinein als Topfavoritin, pünktlich zum Turnier wurde sie ihrer Favoritenrolle schließlich auch gerecht. Elisabeth Seitz aus Altlußheim (Region Rhein-Neckar) hat die WM-Qualifikation der deutschen Turnerinnen gewonnen. weiterlesen »


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Diamond League in London

Autor: Andreas
abgelegt in: Events

Die IAAF Diamond League macht Halt in London. Am 13. und 14. August trifft dich die Elite der Leichtathletik im Crystal Palace in London. Mit dabei sind u. a. Top-Stars wie Tyson Gay (USA) und die britischen Top-Athleten.

Tyson Gay @flickr/ recursivedreamer

Die Samsung Diamond League setzt ihre Tour fort. Nach den Meetings in Paris, Monaco und Stockholm, geht es auf nach London in den Crystal Palace. Über 25 spannende Wettkämpfe erwarten die Zuschauer.

Nach dem Diamond Meeting in Stockholm hatte nicht ganz überraschen der Weltmeister und Olympiasieger Usain Bolt sein Saison-Aus für dieses Jahr verkündet. Dem jamaikanischen Sprint-Star machen Rückenprobleme zu schaffen, zudem klagt er über eine Achillessehnen-Enzündung. Der Weltrekordhalter wurde in Stockholm erstmals seit 2008 wieder im Sprint besiegt und das von seinem größten Konkurrenten Tyson Gay (USA).

Der Amerikaner wird beim London Meeting der Diamond League auf jeden Fall antreten, Usain Bolt macht Pause. Er will sich voll und ganz auf die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2011 und  Olympia 2012 in London fokussieren. Zum Leidwesen der Fans musste für das London Meeting auch kurzfristig der jamaikanische Sprinter Asafa Powell absagen. Auch er leidet wie Bolt an Rückenbeschwerden.


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Leichtathletik EM 2010 in Barcelona

Autor: Andreas
abgelegt in: Events

Die Leichtathletik EM 2010 wird vom 27. Juli bis 1. August in Barcelona stattfinden. Spanien ist damit zum ersten Mal Austräger einer Leichtathletik Europameisterschaft. Die Wettkämpfe werden im Estadi Olímpic Lluís Companys, dem Schauplatz der Olympischen Sommerspiele 1992, ausgetragen.

Leichtathletik EM 2002 in München @flickr/ Allie_Caulfield

Die vom Europäischen Leichtathletikverband (IAA) alle vier Jahre durchgeführten Wettkämpfe um die Krone in Europa haben bereits eine lange Tradition. Die ersten Leichtathletik Europameisterschaften fanden 1934 in Turin statt und dauerten nur drei Tage. Die EM ist ein deutlich älterer Wettbewerb als die WM. weiterlesen »


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Die ISTAF Berlin ist auch in diesem Jahr wieder Teil der IAAF World Challenge (IWC), beteiligt sich jedoch nicht an der neu gegründeten Diamond League. Am 22. August trifft sich die Weltklasse der Leichtathletik im Berliner Olympiastadion.

Berliner Olympiastadion mit blauer Bahn ©Flickr/ az1172

Die Wurzeln der ISTAF liegen bereits im Jahr 1921, offiziell zum Leben erweckt wurde Das Internationale Stadionfest Berlin jedoch erst 1937, ein Jahr nach der Austragung von Olympia. Seitdem ist die ISTAF das traditionsreichste und berühmteste deutsche Leichtathletik-Meeting. Jedes Jahr lockt sie Tausende Zuschauer ins Berliner Olympiastadion und zählt damit zu den beliebtesten und erfolgreichsten Sportgroßveranstaltungen Deutschlands. weiterlesen »


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Wayne Collett gestorben

Autor: Andreas
abgelegt in: Laufen

Wayne Collett, der schwarze „Protest“-Leichtathlet aus den USA ist in der vergangenen Woche an Krebs gestorben. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er Silber im Sprint über 400 Meter. Während der Siegerehrung hatte er nicht zur Flagge aufgeschaut und wurde lebenslang gesperrt.

Black Power 1968 ©Flickr/ currybet

Die Welt der Leichtathletik hat einen aufrichtigen Sportler weniger. Der frühere amerikanische Läufer Wayne Collett war 60 Jahre alt, als er in der vergangenen Woche am 17. März im St. Vincent Medical Center in Los Angeles an Krebs verstarb. Collett hatte bei den Olympischen Spielen 1972 in München für einen Eklat gesorgt.  Während der Siegerehrung  hatte er zusammen mit seinem Teamkollegen Vincent Matthews gesprochen und herumgezappelt, beide standen mit offenen Trainingsjacken da und hatten nicht ihre Hymne mitgesungen. Nach der Zeremonie erhob Collett seine Faust zum Black-Power-Gruß.

Wayne Collett suspendiert

Nach dem Gewinn der Silbermedaille im Sprint über 400 Meter war Schluss für Collett. weiterlesen »


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