Trotz der aktuellen katastrophalen Umstände in Japan soll wie geplant die Turn-WM 2011 im Oktober in Tokio stattfinden. Zwischen dem 7. und 16. Oktober soll die Sportveranstaltung in Japan ausgetragen werden.
Die für diesen Oktober geplante Turn-Weltmeisterschaft soll wie geplant trotz einer drohenden nuklearen Katastrophe in der japanischen Landeshauptstadt stattfinden. Der japanische Turnverband und der Welt-Turnverband FIG wollen die Situation weiter beobachten. weiterlesen »
Spitzenturner Igor Cassina zieht vor Gericht. Der Olympiasieger am Reck 2004 von Athen hat dabei Klage gegen eine Gerätehersteller-Firma eingereicht. Diese soll an einer Verletzung im Training verantwortlich sein.
Zugetragen hatte sich der Trainings-Unfall im Dezember 2007. Nachdem eine Eisenverspannung gerissen war, machte der Italiener einen unfreiwilligen Abgang vom Reck. Dabei hatte sich Cassina eine Verrenkung im Lendenbereich sowie eine Auskugelung der rechten Schulter und ein Hämatom am rechten Ellenbogen zugezogen.
“Ich hing da oben am Reck und eine Eisenverspannung, die das Reck im Boden hält, hat sich gelöst und ich bin gestürzt”, erklärte Cassina der italienischen Zeitung “La Republica“. weiterlesen »
Der deutsche Weltmeister Fabian Hambüchen hat am Reck mit Bronze für seine erste ersehnte olympische Medaille in Peking gesorgt. Der Wetzlarer kam an seinem Lieblings-Gerät nur auf 15,875 Punkte. Somit ging an Zou Kai aus China (16,200) und Silber an den US-Amerikaner Jonathan Horton (16,175). Zuvor wurde der 20-Jährige wieder nur Vierter am Barren. weiterlesen »
Fabian Hambüchen ist reif für Olympia. Bei den deutschen Meisterschaften hat der 20-Jährige seine Ausnahmestellung im deutschen Turnen unter Beweis gestellt und gleich fünf von sieben möglichen Titeln eingetrieben.
Vor allem an seinem Spezialgerät, dem Reck, trumpfte der Turnfloh ganz groß auf und bot mit einer inoffiziellen Weltbestmarke von 7,2 Punkten Turnen vom anderen Stern. “Das war einer meiner optimalsten Wettkämpfe überhaupt. So kann es weiter gehen, Peking kann kommen”, freute sich Hambüchen über seine Vorstellung. Auch sein Trainer und Vater war stark beeindruckt von der Leistung seines Filius. “Einen solchen Schwierigkeitsgrad hat man meines Wissens noch nicht gesehen”, sagte Wolfgang Hambüchen zur Reck-Kür.
In den Disziplinen Seitpferd und Ringen holte sich Thomas Andergassen die Titel, die Hambüchen mehr oder weniger übrig ließ.
Boy akzetpiert Nummer zwei
Im Mehrkampf kam er auf insgesamt 93,300 Punkte. Den Titel hat er sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung zum fünften Mal gesichert. Über den zweiten Platz durfte sich Philipp Boy freuen. Der Cottbuser hatte am Ende 88,950 Punkte auf dem Konto. “Ich habe mich damit abgefunden, dass ich die Nummer zwei bin. Aber damit kann ich sehr gut leben, wenn ich damit mein großes Ziel, zu Olympia zu fahren, erreiche”, sagte der 20-Jährige. Und dagegen dürfte eigentlich nichts sprechen.
Den dritten Platz teilten sich Marcel Nguyen und Eugen Spiridonov mit jeweils 87,100 Punkten.