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Die frühere Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum, die sich vor einem Jahr offen zu ihrer Transsexualität bekannt hatte, hat sich erfolgreich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und heißt nun Balian Buschbaum.

„Der Weg zur Freiheit ist der Mut. Ich bin heute in vollkommener Freiheit aufgewacht. Der Himmel steht offen“, schrieb Balian Buschbaum  kurz vor der Operation in Potsdam.

„Er ist noch gezeichnet von der OP und ein bisschen schwach. Aber er kann inzwischen wieder aufstehen und ist guten Mutes, dass er vielleicht am nächsten Wochenende entlassen wird“, meinte der frühere Coach Herbert Czingon.

„Seit vielen Jahren befinde ich mich gefühlsmäßig im falschen Körper. Wer mich kennt, erkennt einen klaren Makel. Ich fühle mich als Mann und muss mein Leben im Körper einer Frau leben“, sagte die Europameisterschafts-Dritte von 1998 und 2002. Am 20. November 2007 erklärte die damalige Sie ihren Rücktritt vom Leistungssport.

Im Frühjahr kippte aber die Entscheidung, das Thema Stabhochsprung hinter sich zu lassen. Buschbaum spritzte sich Testosteron und argumentierte dazu in der „FAZ“: „Ich nehme mir heute das Recht heraus, über Doping zu sprechen, weil ich selber die Veränderungen erlebe.“ Nach der Spritzkur waren Sprünge mit Stäben möglich, wovon man früher nur träumte. Buschbaum legte Gewicht von 55 bis auf 65 zu. „Ich kam mir vor wie ein Pitbull, der überzüchtet ist“, meinte der heute 28-Jährige.

Die damals fünffache deutsche Meisterin will beim USC Mainz nun Nachfolger des Ex-Coach Czingon werden.


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Tim Lobinger übt scharfe Kritik am DLV

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Springen

Tim Lobinger hat den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) stark angegriffen. Der deutsche Stabhochspringer wünscht sich auf seiner Internet-Präsenz einen Wechsel beim DLV.

“Nach den neuesten Entscheidungen und den letzten zwölf Monaten Verbandsführung ist die Rolle des stillen Beobachters einfach nicht mehr zu ertragen. Denn so geht die deutsche Leichtathletik in Rekordzeit zu Boden”, schrieb Lobinger in dem Beitrag, der nach seinem Ausscheiden in der Qualifikation bei den Olympischen Spielen in Peking seinen Platz im Top Team verloren hatte.

Lobinger kritisiert DLV stark © wikipediaBezüglich der Umstrukturierung der DLV-Führungsspitze nach dem schlechten Abschneiden der deutschen Leichtathletik-Mannschaft in Peking fand Lobinger harsche Worte: “Jürgen Mallow, Hauptverantwortlicher der Umstrukturierung der letzten vier Jahre, bekommt nach dem schlechtesten Abschneiden einer deutschen Mannschaft seit den ersten Olympischen Spielen 1896 direkt eine Beförderung vom Cheftrainer zum Sportdirektor.”

Der Vize-Europameister hat angeblich mit mehreren Trainern und Athleten gesprochen, die seiner Meinung sind. “Und das Fazit bezüglich der beschlossenen Änderungen im DLV ist vernichtend. Viele wünschen sich einen ähnlich konsequenten Personalwechsel wie in den USA und England nach einem schlechten Abschneiden bei den Olympischen Spielen”, so der 36-Jährige.

Mit sportlichen Leistungen konnte er in letzter Zeit nicht so aufwarten, wie mit seiner Stimme. Lobinger wurde in diesem Jahr zwar deutscher Meister, aber bei der WM 2007 im japanischen Osaka erreichte er nur Platz acht und in Peking beendete er als schlechtester deutscher Stabhochspringer den olympischen Wettkampf.


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Elena Issinbajewa © wikipediaDie Königin der Lüfte hat sich eigens eine Pause verordnet. Wie die Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa bekannt gab, wird sie in der kommenden Hallen-Saison auf alle Starts verzichten. Der Trainer der Olympiasiegerin hat für die Maßnahme eine logische Erklärung.

“Jelena trägt eine doppelte Belastung. Von ihr werden nicht nur Siege, sondern auch Weltrekorde erwartet”, sagte ihr Trainer und ergänzte: “Wir nutzen den Winter zur Regeneration.” Bis zum 15. November wird Issinbajewa die Füße hoch legen, bevor sie am 15. November wieder mit leichtem Training beginnen will.

Für die 26-Jährige geht somit schon vorzeitig eine erfolgreiche Saison 2008 zu Ende, die durch ihre Auszeichnung zur Leichtathletin des Jahres gekürt wurde. Insgesamt 23 Weltrekorde verzeichnete Issinbajewa, wobei ihre aktuelle Bestleistung bei 5,04 Meter liegt.

Doch gänzlich muss auf ihre Flugkünste in der Hallen-Saison nicht verzichten werden. Im Februar will die Russin bei einem finanziell lukrativen Einladungs-Wettkampf in der Ukraine an den Start gehen.


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Speerwerfer Alexander Vieweg und Stabhochspringerin Carolin Hingst haben sich beim letzten Sportfest der Freiluft-Saison im südkoreanischen Daegu in guter Spätform präsentiert. Das Duo landete in ihren Wettkämpfen jeweils auf dem zweiten Platz.

Elena Issinbajewa © wikipediaVieweg warf den Speer im dritten Versuch 81,98 Meter weit. Für den U-23-Europameister war es die drittbeste Weite dieser Saison, musste sich dabei aber dem Favoriten Tero Jervenpaa geschlagen geben. Der Finne, der in dieser Saison den Speer regelmäßig über die 80 Meter fliegen ließ, setzte sich mit 84,43 Metern klar durch.

Auch Hingst musste sich nur der großen Favoritin Elena Issinbajewa geschlagen geben. Während die 28-Jährige mit überquerte 4,55 Metern auf dem zweiten Platz landete, gewann die Weltrekordhalterin und Olympiassiegerin aus Russland mit 4,60 Meter.

Zwei Meeting-Rekorde konnten bei den 400 Meter Hürden und den 100 Metern bestaunt werden. LJ van Zyl aus Südafrika gewann auf der Hürdenstrecke in 48,72 Sekunden, während der Jamaikaner Nesta Carter die 100 Meter in 10,08 Sekunden für sich entschied.


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Beim 4. Internationalen Domspringen in Aachen ist der US-Amerikaner Brad Walker mit den schlechten Witterungsverhältnissen am besten zurechtgekommen und hat als einziger die 5,70 Meter überquert.

Brad Walker © wikipediaBei niedrigen Temperaturen und immer wieder stark einsetzenden Regen belegte Alexander Straub mit 5,60 Meter den zweiten Platz und verwies Lars Bögerling (5,50 m) auf den dritten Platz. Rang vier im stark besetzten Teilnehmerfeld sicherte sich Fabian Schulze, der wie Bögerling die 5,50 Meter überquerte, sich aber mehr Fehlversuche leistete.

Bei seinem letzten Wettkampf reichte es für Jeff Hartwig für den fünften Platz. Für den US-Amerikaner war aber nach 5,40 Metern Schluss. Der 41-Jährige, dessen Bestleistung bei 6,03 Metern liegt, wird sich endgültig vom Leistungssport zurückziehen. “Trotz des schlechten Wetters war es ein toller Wettkampf und eine super Atmosphäre”, sagte Hartwig, der sich bei den 5.000 Zuschauern auf dem Katschhof für den emotionalen Abschied bedankte. Auf die Frage, warum er seine Karriere ausgerechnet in Aachen ausklingen lassen wollte, antwortete er: “Weil es das geilste Marktplatzspringen der Welt ist.”

Zum Abschluss der Freiluftsaison der Stabhochspringer landeten die beiden Deutschen Danny Ecker (5,40 m) und Tim Lobinger (5,30) auf den Plätzen sechs und sieben.


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Das schwache Abschneiden der deutschen Leichtathleten bei den Olympischen Spielen in Peking kann mit Sicherheit nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Nur eine Bronzemedaille durch Speerwerferin Christina Obergföll steht zu Gute und damit die schwächste Medaillenausbeute seit 104 Jahren. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels.

Raphael Holzdeppe © wikipedia

Denn Deutschlands Stabhochspringer Raphael Holzdeppe wurde eine besondere Ehre zuteil. Der 19-Jährige wurde vom europäischen Dachverband EAA zum besten Nachwuchsathleten des Jahres 2008 gekürt. Ab sofort darf sich der DLV-Hoffnungsträger offiziell als „aufgehender Stern des Jahres“ betiteln. Eine Wahl, die aufgrund Holzdeppes Leistung mehr als gerechtfertigt ist.

Der Springer vom LAZ Zweibrücken hat mit 5,80 Metern den Junioren-Weltrekord des Russen Maxim Tarassow eingestellt und zudem landete er mit überquerten 5,60 Metern bei seinem internationalen Debüt in Peking auf Platz acht.


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Danny Ecker hat das internationale Stabhochsprung-Meeting vor dem Dom in Trier gewonnen. Nachdem der 31-Jährige zweimal an der Höhe von 5,50 Metern scheiterte, übersprang er als einziger die Siegerhöhe von 5,60 Metern. Anschließend versuchte er eine neue deutsche Jahresbestleistung über 5,82 Metern hinzulegen, doch dieses Unternehmen war nicht von Erfolg gekrönt.

Überquerte bislang als einziger Deutscher sechs Meter: Tim Lobinger © wikipedia

Den zweiten Platz sicherte sich Eckers Teamkollege vom TSV Bayer 04 Leverkusen Lars Börgerling. Er überquerte ebenfalls wie Alexander Straub die 5,50 Meter, doch Börgerling hatte weniger Fehlversuche vorzuweisen.

Im weiteren Klassement folgten der Südkoreaner Kim Yoo-Suk, Richard Spiegelburg, Hendrik Gruber und Michael Frauen, die allesamt die 5,40 Meter meisterten.

Etwas enttäuschend verlief der Auftritt von Tim Lobinger, der mit 5,20 Metern nur auf dem elften Platz landetet. Deutschlands neue Stabhochspring-Hoffnung und U-20-Weltmeister, Raphael Holzdeppe, war nur als Zuschauer angereist, da er die Saison bereits beendet hat.


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In Berlin ging gestern eine Werbekampagne der besonderen Art über die Bühne. Vor dem berühmtesten Wahrzeichen der Hauptstadt – dem Brandenburger Tor – wurde ein Stabhochsprung-Meeting abgehalten. Ein ungewöhnlicher Ort für eine ungewöhnliche Sportart. Dennoch überzeugten die Athleten mit guten Leistungen.

Allen voran Derek Miles. Bei regnerischem Wetter gewann der US-Amerikaner mit neuer persönlicher Bestmarke von 5,85 Metern. Der Olympia-Vierte hat seine alte Bestmarke um drei Zentimeter nach oben geschraubt. Miles konnte an diesem Tag keiner das Wasser reichen. Sein Vorsprung auf die Konkurrenz betrug am Ende 30 Zentimeter.

So holte sich der Usbeke Leonid Andreey mit 5,55 Metern den zweiten Platz vor dem höhengleichen Jeff Hartwig. Doch der US-Amerikaner benötigte mehr Versuche zum bewältigen der Höhe. Lars Bögerling holte sich mit 5,40 Metern als bester Deutscher Platz vier.

Die außergewöhnliche Veranstaltung diente als Werbung für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin. Insgesamt 5.000 Zuschauern wohnten dem Meeting bei.


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Mit einem Zentimeter Vorsprung hat die Brasilianerin Maurren Maggi im olympischen Weitsprung-Wettkampf Gold geholt. Die 32-Jährige verwies mit der Saisonbestleistung von 7,04 Meter die Weltmeisterin Tatjana Lebedewa aus Russland (7,03) haarscharf auf den zweiten Platz. Der deutsche Stabhochspringer Danny Ecker sprang im Nationalstadion von Peking zu Platz sechs. weiterlesen »


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Zwei von Drei! So liest sich die Bilanz der deutschen Stabhochspringer, die das Finale erreicht haben. Für den DLV waren Danny Ecker, Tim Lobinger und Jungstar Raphael Holzdeppe. Dabei haben Ecker und Holzdeppe die Qualifikationshöhe von 5, 65 Meter souverän gemeistert. Für den deutschen Rekordhalter Lobinger sind die Olympischen Spiele dagegen vorbei. Aber auch der amtierende Weltmeister musste bereits die Koffer packen. weiterlesen »


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